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Freitag, 18. Februar 2022

Deine Beziehung steht in direktem Zusammenhang mit dem Chaos auf der Erde.

Heute geht es um das unbequeme Thema, was Deine Beziehung mit dem Chaos auf der Erde zu tun hat. Es könnte in der Tat schmerzhaft sein, Dir bewusst zu werden, worin der Zusammenhang besteht.  Doch zieh einmal in Betracht, dass Deine Bewusstheit darüber einen entscheidenden Unterschied machen wird. Für Dich, für Deine Beziehung, für Dein Umfeld und für das Leben auf der Erde.

Es gibt ein indianisches Sprichwort, das sagt:  So wie Du Dich selbst und andere Menschen behandelst, so behandelst Du die Erde, denn wir sind alle eins. Genau diese Bedeutung zeigt sich auch in den weitaus bekannteren Sätzen „Wie oben, so unten.“ oder „Das Große zeigt sich im kleinen und umgekehrt.“. Alles ist mit allem verbunden. Das bedeutet, das, was auf der Erde gerade passiert, ist ein exaktes Spiegelbild dessen, wo wir Menschheit in Bezug auf unser Bewusstsein gerade stehen.

Wenn ich davon spreche, dass Deine Beziehung in direktem Zusammenhang mit dem Chaos auf der Erde steht, dann meine ich einerseits die Beziehung zu Dir selbst, die Beziehung zu Deinem Partner oder Partnerin, aber auch Deine Beziehung zur Erde. Es ist alles eins.

Lass uns noch konkreter werden: Wir sind meist geprägt von unterschiedlichen Strukturen und Einflüssen, z. B. der Kultur, der Religion, der Gesellschaft,  unserer Erziehung und unseren Erfahrungen, Meinungen und Glaubenssätzen. Daraus haben wir unsere Weltanschauung und Überlebensstrategie entwickelt, die zu unserer Komfortzone geworden ist. Lass uns einmal zwei von vielen weiteren Aspekten herauspicken, die diese Komfortzone ausmachen.

 

Aspekt der Gefühle
Lass uns zunächst den Aspekt Gefühle einmal anschauen. Wenn Du den in der Gesellschaft weit verbreiteten Glaubenssatz hast, dass Gefühle nicht okay sind, sondern unprofessionell und daher zu vermeiden, dann wirst Du in Deiner Beziehung möglicherweise Deine Wut nicht nutzen, um Grenzen zu setzen oder zu sagen, was nicht in Ordnung ist, Du wirst Dich mit Deiner Traurigkeit nicht verletzlich und nahbar zeigen und Deine Angst nicht nutzen, um wach und präsent zu sein. Möglicherweise drückt die andere Person dann auch regelmäßig einen roten Knopf bei Dir und Du reagierst emotional und projizierst diese alten Emotionen dann auf Deinen Partner oder Deine Partnerin.

Wenn wir die Unbewusstheit in Bezug auf Gefühle nun auf die globale Ebene bringen, dann spürst Du möglicherweise den Schmerz der Erde nicht. Dann lässt Du auf einem  schönen Wanderweg den Plastikmüll liegen, den jemand anderes weggeworfen hat und fühlst auch nichts, wenn Du in einen riesigen Supermarkt gehst, in dem 80% der Produkte in Plastik eingepackt sind. Dann bist Du taub dafür. Dann kaufst Du möglicherweise auch weiterhin Getränke in PET Flaschen, obwohl sie von Firmen hergestellt wurden, die die Erde ausbeuten.

Aspekt der Schattenseite

Lass uns einen weiteren Aspekt anschauen, der den Zusammenhang zwischen Deiner Beziehung und dem Chaos auf der Erde darstellt. Wenn Du keine Klarheit über Deine eigene Unterwelt oder Schattenseite hast, dann wirst Du in Deiner Beziehung mit großer Wahrscheinlichkeit Deinen Partner oder Deine Partnerin regelmäßig zum Schwein machen. Dann ist das sogenannte niedere Drama für Dich normal, d.h. Du streitest, versuchst Recht zu haben, wirfst der andere Person Vorwürfe an den Kopf und wirst immer wieder auf Deiner Position beharren. Damit sorgst Du für Trennung und Distanz.

Was bedeutet das für die globale Ebene? Nun, mit dem Krieg und Kampf, den Du in Deiner Beziehung führst, nährst Du gleichzeitig das Feld von Krieg und Trennung im sogenannten morphogenetischen Feld der Erde. Mit Deiner Energie, Deinen Gedanken, Deinen Handlungen und Nicht-Handlungen trägst Du dazu bei, was sich im Großen zeigt. Wenn Du in Deiner Beziehung weniger Streit und Krieg führst und von Deinen Positionen runter kommst, dann verringerst Du damit automatisch die Kriegsenergie auf der Erde.

Ich könnte Dir noch viele andere Beispiele nennen, die den Zusammenhang zwischen Deiner Beziehung und dem Chaos auf der Erde verdeutlichen. Wie unten so oben, Wie im Kleinen, so im Großen.

Das bedeutet, dass die Ausrede, dass Du alleine ja an der Misere nichts ändern kannst, keine Gültigkeit mehr hat. Das war die Ausrede Deiner Schattenseite. Wenn Du Dein Bewusstsein entwickelst und Deine Achtsamkeit erhöhst, erhöht sich automatisch das Bewusstsein auf der Erde.

Die entscheidende Frage ist: Bist Du bereit, Deinen Beitrag zu leisten für eine neue Kultur in der die Menschen respektvoll miteinander und mit der Erde umgehen?

 

Alles Liebe,

Nicola

 

 

INSPIRATION,DIE BEWEGT!

www.viva-essenza.com

Donnerstag, 14. Oktober 2021

3 Gängige Illusionen in Beziehung

Hoffst Du darauf, endlich erfüllende Beziehung zu leben, doch es gelingt Dir noch nicht so recht? Es gibt natürlich zahlreiche Faktoren, die notwendig sind, um erfüllende Beziehung erschaffen zu können. Neben bestimmten Fertigkeiten ist es jedoch entscheidend, im ersten Schritt zu klären, inwieweit Du Dich selbst täuschst und einer der 3 gängigen Beziehungs-Illusionen aufsitzt, die wir im Folgenden betrachten.

1.    Wenn mein*e Partner*in sich verändert, dann wird unsere Beziehung besser

Hattest Du diesen Gedanken auch schon einmal? Nun, die meisten hatten diese Hoffnung wohl schon. Doch es ist eine der größten Illusionen in Beziehung. Vielleicht hast Du es schon erlebt, dass Du frisch verliebt eine Beziehung eingegangen bist, doch nach einigen Wochen haben sich dann die tatsächlichen Eigenschaften, Muster und Verhaltensweisen der anderen Person gezeigt. Das ist meist die Phase der Irritation, wo wir uns fragen „Oh, so ist er/sie! Möchte ich mit dieser Person wirklich zusammen sein?“ Auch wenn Du bereits länger in einer Beziehung bist, kann diese Frage hochkommen, sobald Dir bewusst wird, dass Du nicht wirklich glücklich bist und von einer anderen Art von Beziehung träumst. Vielleicht bist Du froh, überhaupt in einer Beziehung zu sein, sodass Du über bestimmte Verhaltensweisen erst einmal hinweg schaust und denkst, das wird sich schon noch verändern.

Damit startet die Phase der Hoffnung. Du hoffst, dass Dein*e Partner*in sich verändert und beginnst, Dir alle möglichen Geschichten zu erzählen, z. B.: Er/sie wird sich ganz bestimmt verändern, wenn er/sie erst einmal Urlaub hat, sich entspannen kann, die Arbeit nicht mehr so stressig ist, die Person einen neuen Job gefunden hat, den Streit mit ihren Eltern, Geschwistern oder sonst wem geklärt hat, oder, oder, oder. Du beginnst die Beziehung an Geschichten, Bedingungen und äußere Umstände zu knüpfen und hoffst und hoffst und hoffst. Glaube mir, ich kenne das sehr gut von früher.

Es ist zudem sehr leicht, diese Perspektive einzunehmen, denn dann musst Du Dich selbst ja nicht verändern. Es liegt dann nur an der anderen Person, dass die Beziehung nicht erfüllend ist. In der Hoffnung auf Veränderung klammerst Du Dich derweil an die kleinen Momente, in denen es doch ganz schön ist, bevor wieder der nächste Stress auftaucht, Ihr auf Distanz seid oder in einer Gewohnheit nebeneinander her lebt.

Doch auch wenn es schmerzhaft ist, mach Dir bewusst, dass Du in diesem Modus in einer Illusion lebst. Dein*e Partner*in wird sich nicht plötzlich auf wundersame Weise verändern. Auch die Beziehung als solche wird sich nicht plötzlich auf wundersame Weise verändern. Wenn Du in Deiner Beziehung nicht glücklich bist geht es darum, die Frage einmal umzudrehen und Dich zu fragen „Warum habe ich diese Person in mein Leben gezogen? Was muss ich lernen oder an mir verändern, damit eine andere Art von Beziehung möglich wird?“ Dann kannst Du Dich auf Deinen persönlichen Entwicklungsweg machen, um zu lernen, wie Du erfüllende Beziehung auf Augenhöhe erschaffst.

Doch damit sind wir gleich bei der nächsten Illusion:

2.    Wen ich mich verändere, wird sich mein*e Partner*in automatisch verändern

Wenn Du Dich veränderst, verändert sich automatisch Dein*e Partner*in und damit Eure Beziehung. Das wäre schön, nicht wahr? Das jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Wenn Du Deine Beziehung auf eine neue, erfüllende Ebene bringen möchtest und wirklich verpflichtet bist, Deine Themen anzuschauen, an Dir zu arbeiten und alte Muster und Mechanismen aufzulösen, die eine erfüllende Beziehung bisher verhindert haben, so ist das ein sehr entscheidender Schritt. Es ist tatsächlich der entscheidende Schritt. Neulich sagte jedoch ein Klient: „Ich habe gedacht, wenn ich mich verändere, dann verändert sich meine Partnerin automatisch mit und die Beziehung dadurch auch.“ Er dachte dabei an die sogenannte Formveränderung. Was hat es damit auf sich? Nun, zieh einmal folgendes Bild in Betracht:

Die Menschen in Deinem Umfeld kennen Dich mit bestimmten Verhaltensweisen und einer bestimmten Energie, haben sich daran gewöhnt und zum Teil auch angepasst. Lass uns einmal sagen, Du hast die Form A. Wenn Du nun  beginnst, an Dir zu arbeiten, verändern sich Deine Verhaltensweisen, Deine Energie, Deine Gedanken, Deine Struktur, etc. und Du beginnst, mehr Bewusstsein zu halten. Du nimmst sozusagen eine neue Form B an. Die Menschen in Deinem Umfeld können es möglicherweise nicht mit Worten erklären, doch sie spüren, dass irgendetwas anders ist. Mit der Zeit gewöhnen sie sich in der Regel daran.


Die Krux an der Formveränderung:

Zieh einmal in Betracht, dass Du mit Deiner aktuellen Partnerin/Deinem aktuellen Partner  zusammen bist, weil Du die andere Person aufgrund Deiner bisherigen Struktur, Energie, Verhaltensweisen und Muster angezogen hast. Wenn Du aufgrund Deiner Verpflichtung, erfüllende Beziehung zu leben, Dich nun in einen Veränderungsprozess begibst und dadurch  eine andere Energie und Struktur bekommst, ist die entscheidende Frage, ob Dein*e Partner*in bereit ist, auf die nächste Ebene mitzugehen. Es kann sein, dass er/sie begeistert über die Veränderung ist und auch beginnt sich zu verändern. Es gibt aber auch Menschen, die diesen Schritt nicht mitgehen können. Ich habe vor vielen Jahren selbst einen Partner gehabt, als ich  meinen persönlichen Veränderungsprozess begonnen habe. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass er meine Veränderung zwar spannend fand, er jedoch lieber in seinen alten Blase und seinen Mustern von gewöhnlicher Beziehung bleiben wollte und den Weg nicht mitgehen konnte. Es gibt Menschen, für die ist es zu gefährlich, ihre eigenen Themen anzuschauen. Obwohl sie sich erfüllende Beziehung wünschen, verharren sie deswegen lieber im gewöhnlichen Modus.

Jetzt ist natürlich die interessante Frage, was machst Du in so einer Situation? Entweder Du vertraust Deiner Veränderung, Deiner neuen Kraft und Klarheit, bleibst bei Deiner Verpflichtung erfüllende Beziehung zu leben und ziehst möglicherweise Konsequenzen, auch wenn es schwer fällt (das kann auch Trennung bedeuten). Oder aber Du legst Dein neue gewonnenes Schwert der Klarheit lieber wieder zur Seite, lässt Dich von Deinem Partner/ Deiner Partnerin in sein/ihr gewöhnliches Spiel hinein saugen und bleibst aus Bequemlichkeit und Gewohnheit auf dem alten Level stecken, weil Du lieber in irgendeiner Beziehung bist, als neu durchzustarten.

Das kann vor allem dann sehr leicht passieren, wenn Du Deine Gefühle nicht bewusst und verantwortlich nutzt und vor allem Deiner Angst nicht vertraust. Die meisten Menschen lassen sich von ihrer eigenen Angst lähmen und blockieren oder sagen „Ich habe Angst, also sollte ich es nicht tun. Die Angst warnt mich ja gerade, dass etwas Unbekanntes passieren wird.“ Mit der Sichtweise, dass Angst lähmend, blockierend und definitiv zu vermeiden ist, wirst Du keine klare Entscheidung für erfüllende Beziehung treffen können. Das ist einer der Gründe, warum viele Menschen in Beziehungen bleiben, in denen sie eigentlich nicht glücklich sind. Es macht ihnen Angst, für sich einzustehen, weil sie nicht wissen, wie ihr Leben dann aussieht.

Doch einmal in Betracht, dass die Angst eine großartige Gefühlskraft ist, die Dich planen lässt, Dich in neues Gebiet gehen lässt, Dich über Deine inneren Grenzen hinaus gehen lässt, Dich wach und präsent sein lässt und Du sie obendrein noch brauchst, um kreativ und innovativ zu sein. Es ist also absolut angemessen, Angst zu haben, wenn Du Dich veränderst und Entscheidungen triffst, weil Du nicht wissen kannst, was passieren wird. Hatte ich damals Angst, als ich die Konsequenzen gezogen habe? Ja, hatte ich. Doch ich habe trotzdem die Tür zu erfüllender Beziehung aufgestoßen und bin hindurch gegangen. Und wenn ich eines sagen kann, dann dass es sich wirklich gelohnt hat.

 

3.    Der Spezialfall: „Wir lieben uns ja, aber…“

Ich hatte in den letzten Monaten mehrfach den Spezialfall, dass Klienten gesagt haben, „Ich liebe meine*n Partner*in ja, aber mir fehlt trotzdem etwas und ich bin nicht glücklich“ Jedes Mal, wenn ich nachgefragt habe, was sie denn ihrer Meinung nach mit der anderen Person verbindet, war die Antwort „Wir sind sehr vertraut miteinander, weil wir uns schon länger kennen, einiges erlebt haben und es funktioniert ja auch einiges in unserer Beziehung.“

Die Sache ist die: Wenn Du erfüllende Beziehung leben möchtest, ist es entscheidend, dass Du auf 4 unterschiedlichen Ebenen genährt wirst. Das sind die physische, die intellektuelle, die emotionale und die energetische Ebene. Wenn Du zwar mit der anderen Person prima Gespräche führen kannst oder ihr gemeinsame Projekte durchführt (intellektuelle Ebene), doch Du bekommst keine Nahrung auf der physischen Ebene (ihr tauscht z. B. keine Nähe und Intimität aus, unternehmt in Eurer Freizeit nichts gemeinsam, was Dich nährt), dann steht die Beziehung schon auf wackeligen Füßen. Es ist wie bei einem Tisch. Wenn Du auf einer Ebene nicht genährt bist, ist das so, als würdest Du eines der vier Tischbeine absägen und der Tisch beginnt zu wackeln. Wenn die emotionale Ebene (z. B. authentisch Gefühle mitteilen, sich verletzlich zeigen, etc.) oder die energetische Ebene (z. B. gemeinsam Meditieren, Rituale pflegen, miteinander sein, etc.), dann auch noch wegfallen oder nur wenig genährt werden, dann beginnt der Tisch zu kippen.

Die einzige Frage die Du Dir stellen und radikal ehrlich beantworten darfst, lautet somit:
Bist Du in Deiner aktuellen Beziehung wirklich glücklich und genährt, ja oder nein?

Antworte nicht „vielleicht“, oder „ja, aber…“ oder „ein bisschen“, sondern ganz klar und einfach: ja oder nein. Wenn Die Antwort nein lautet, dann ist die nächste Frage: „Bist Du oder seid Ihr gemeinsam bereit, Dich/Euch auf den Weg der Veränderung zu begeben?“ Es geht immer nur um den nächsten Schritt.

Dein Leben ist kostbar. Deine Lebenszeit ist begrenzt. Sag nicht „Irgendwann kümmere ich mich darum.“ oder „Wenn die Umstände einmal anders sind, dann…“. Wenn Du wirklich erfüllende Beziehung leben möchtest, dann starte JETZT. Die Umstände im Außen sind nur eine Illusion und Ablenkung. Du bist mit einem freien Willen auf die Welt gekommen und Du bist frei zu entscheiden, was Du mit Deiner kostbaren Lebenszeit machst. Vergeude sie nicht in gewöhnlichen Beziehungen, in denen Du nicht glücklich und vollständig genährt bist, denn am Ende aller Tage bleibt nur eine Frage: „Hast Du wirklich gelebt und hast Du wirklich geliebt?“

Sobald Du Dich ernsthaft entscheidest, Dich auf den Weg zu erfüllender Beziehung zu machen, kann das Universum endlich in Aktion treten und Dir die nächsten Schritte liefern. Vertraue dem Prozess.

Ich wünsche Dir von Herzen zutiefst erfüllende Beziehung in Deinem Leben.










Herzlichst,
Nicola

 

Montag, 18. Mai 2020

Beziehungs-Check: Welche Art von Beziehung lebst Du?


Hast Du Dir einmal bewusst die Frage gestellt, welche Art von Beziehung Du erschaffst? Würdest Du sagen, Deine Beziehung ist ganz okay, so wie Beziehungen halt sind, oder ist sie eher anstrengend, oder aber erlebst Du sie als lebendig, bereichernd und erfüllend?

Viele Menschen sehnen sich nach einer erfüllenden, respektvollen Liebesbeziehung auf Augenhöhe, doch stecken im Alltag letztendlich doch in einer gewöhnlichen Beziehung fest, in der ihre Sehnsüchte und Wünsche auf der Strecke bleiben oder sie Groll gegen den Partner/die Partnerin hegen. Die Krux daran ist, dass die wenigsten sich Zeit nehmen, inne zu halten, um einmal in Ruhe zu reflektieren, welche Qualität ihre Beziehung  hat und ob diese sie tatsächlich nährt. Das ist nicht verwunderlich, denn Dir die Frage zu stellen, ob Dich Deine Beziehung wirklich erfüllt, ist ein stückweit gefährlich. Wenn Du diese Frage radikal ehrlich reflektierst und beantwortest, kann es immerhin passieren, dass Du feststellst, dass Du Dir Deine Beziehung anders vorgestellt hast und sie Dich nicht wirklich erfüllt. Es besteht die Gefahr, dass Du Dir auf die Schliche kommst, dass Du selbst dazu beigetragen hast, dass Deine Beziehung  vielleicht okay ist, aber Eure Kommunikation sich eher nur um Alltagslogistik dreht und das Miteinander vielfach anstrengend ist.  Möglicherweise würdest Du feststellen, dass Du Dich auf sehr viele Kompromisse eingelassen hast, Hobbies oder andere Leidenschaften und damit ein Stück von Dir selbst aufgegeben hast. Es könnte Dir auch bewusst werden, dass Du bisher an einer Beziehung festgehalten hast, die Dir gar nicht entspricht, nur um von anderen Menschen anerkannt zu werden oder um nicht alleine zu sein. Es ist meist bequemer, eine gewöhnliche Beziehung zu ertragen oder in einer Zweckgemeinschaft zu verweilen und damit im Altbekannten stecken zu bleiben, als verantwortlich die Beziehung zu reflektieren und etwas zu verändern. Es passiert jedoch schnell, dass wir der Illusion erliegen, dass gewöhnliche Beziehung mit Diskussionen, Streits, Groll, Versöhnung, Distanz und vielen Aufs und Abs die Normalität sei. Nicht zuletzt deswegen, weil die meisten diese Art von Beziehung zuhauf in ihrem Umfeld beobachten, davon im Freundeskreis hören oder sie ständig in den Medien präsentiert bekommen (z. B. in Soap Operas).

Doch zieh einmal in Betracht, dass mittelmäßige oder gewöhnliche Beziehung nicht die Normalität ist. Wie wäre es für Dich, wenn erfüllendes Miteinander und Glücklichsein Dein Geburtsrecht wären? Wir lernen jedoch nichts darüber, wie wir diese Art von Beziehung erschaffen und dauerhaft leben können. Wenn das Dein Wunsch ist, ist es daher umso wichtiger, Dir Zeit zu nehmen, um authentisch verletzlich Deine Beziehungsmuster zu beleuchten. Und genau diese Gelegenheit bekommst Du mit dem folgenden Fragebogen.

Mache Dir bitte bewusst, dass es sich bei diesem Fragebogen nicht um eine Bewertung Deiner Beziehung handelt. Es geht darum, dass Du herausfindest, welche Art von Beziehung Du lebst oder – solltest Du derzeit Single sein – in der Vergangenheit erlebt hast. Die Einladung an Dich ist, die Fragen radikal ehrlich zu beantworten, ohne Dich selbst dabei zu verurteilen oder die Dinge schöner hinzubiegen, als sie sind. Das würde Dir nicht dienen. Siehe es wohlwollend, nicht urteilend. Es ist einfach nur eine Bestandsaufnahme. Viel Freude damit!


1.  BEZIEHUNGS-MITEINANDER
Aspekt
Deine Antwort
Punkte
Wie würdest Du das Miteinander in Eurer Beziehung insgesamt beschreiben?
o lebendig + erfüllend
o freundlich-
    harmonisch
o ganz okay
o anstrengend
1
5

10
20
Inwieweit kannst Du folgende Aussage unterschreiben?
„In unserer Beziehung begegnen wir uns auf Augenhöhe und mit Respekt.“
o gar nicht
o teilweise
o überwiegend
o zu 100%
20
15
5
1
Wie viele Aspekte oder Eigenschaften Deines Partners/Deiner Partnerin nerven Dich regelmäßig?

o keine
o 1bis 2
o 3 bis 4
o mehr als 3
1
5
10
20
Bist Du in Deiner Beziehung bedürftig? (das äußert sich z. B. darin, dass Du meinst, Deinen Partner/Deine Partnerin zum Leben zu brauchen oder Liebe bekommen möchtest)
o ja, sehr
o teilweise
o nein, gar nicht
15
10
1
Wie oft pro Monat streitest Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin oder hast Auseinandersetzungen?

o gar keine
o 1 bis 2 Mal
o 3 bis 5 Mal
o mehr als 5 Mal
1
5
10
15
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin in physischer Intimität (gemeinsam kochen, spazieren gehen, Sport machen, Euch umarmen, küssen, Sex, etc.)?
o gar keine
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten
10
5
2
1

Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin in intellektueller Intimität (Euch austauschen, philosophieren, ins Theater/Museum gehen, gemeinsam einen Artikel lesen, einander Geschichten erzählen, dem anderen ein Buch vorlesen, gemeinsam Pläne schmieden, etc.)?
o gar keine
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

10
5
2
1

Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin in emotionaler Intimität (Eure Gefühle teilen, tiefes Zuhören ohne Diskussion, Wunden und Verletzungen offenlegen, authentisch miteinander in Kontakt sein, Wärme, Mitgefühl, Offenheit, Verletzlichkeit teilen, etc.)?
o gar keine
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

10
5
2
1

Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin in energetischer Intimität (gemeinsam meditieren, Rituale feiern, Euch gegenseitig wertschätzt, Euch gemeinsam in der Geschwindigkeit der Liebe bewegen, Respekt, Wachstum, Entwicklung in Eurer Beziehung erleben, etc.)?
o gar keine
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

10
5
2
1

Bist Du auf die Bestätigung bzw. Liebeserklärungen Deines Partners/Deiner Partnerin angewiesen, um zu wissen, dass Du liebenswert bist?
o ja
o nein

10
1
Wie oft pro Tag machst Du es Deinem Partner/Deiner Partnerin recht und verhältst Dich damit angepasst?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
1
5
10
15

Habt Ihr ein oder mehrere gemeinsame Hobbies, die Ihr ausführt? (und damit ist nicht gemeinsames Arbeiten gemeint!)
o ja
o nein
1
5
Lacht Ihr viel miteinander?

o Ja, sehr viel
o Ab und zu
o Eher weniger
o gar nicht
1
5
10
20
Ohne es vielleicht zu verstehen, was würdest Du intuitiv sagen: Inwieweit ist Deine Energie mit der Deines Partners vermischt?

o gar nicht
o 1 bis 10%
o 10 bis 30%
o mehr als 30%
1
7
15
25

Wenn Du mit Deinem Partner/Deiner Partnerin Zeit verbringst, wie präsent bist Du?
o was heißt das?
o nicht sehr präsent
o einigermaßen präsent
o voll präsent
20
15
7

1



2.  BEZIEHUNGS-KOMMUNIKATION
Aspekt
Deine Antwort
Punkte
Wie würdest Du die Kommunikation in Eurer Beziehung insgesamt beschreiben?
o respektvoll & nährend
o freundlich
o eher oberflächlich
o anstrengend
o nicht vorhanden

1

5
10
20
25
Hörst Du Deinem Partner/Deiner Partnerin mit voller Aufmerksamkeit zu?

o ja, jedes Mal, wenn wir sprechen
o überwiegend, bis zu 90% der Gesprächszeit
o immer wieder mal, wenn es mich interessiert
o nein, ich bin meist ein wenig abgelenkt


1

3

10


20
Wie oft pro Tag hörst Du Deinem Partner/Deiner Partnerin neurotisch zu, d. h. Du machst nebenher etwas anderes (schaust Fernsehen, auf Dein Handy, gehst die ToDo Liste in Gedanken durch, arbeitest weiter am Computer, schaust auf die Uhr oder aus dem Fenster, etc.)?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
1
3
5
10
Wie oft pro Tag jammerst Du gegenüber Deinem Partner/Deiner Partnerin oder beschwerst Dich?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o ständig
1
3
5
10
Wie oft pro Tag möchtest Du Recht haben gegenüber Deinem Partner/Deiner Partnerin?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o ständig
1
3
5
10
Bist Du in den Gesprächen mit Deinem Partner regelmäßig ironisch, zynisch oder sarkastisch?
o ja
o nein
10
1
Wie viele Erwartungen hast Du an Deinen Partner/Deine Partnerin?

o viele (mehr als 7)
o einige (3-7)
o wenige (1-3)
o keine
10
5
3
1
Wie oft pro Woche beschuldigst Du ihn/sie oder setzt ihn/sie ins Unrecht (und wenn es nur in Gedanken ist)?

o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
1
5
10
15
Belehrst Du Deinen Partner/Deine Partnerin gerne?
o nein, gar nicht
o gelegentlich
o ja, gerne und oft
1
5
7
Wie oft pro Woche führt Ihr authentische Gespräche, die Dich nähren?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
15
7
5
1
Wie oft pro Woche machst Du ein Problem von Deinem Partner/Deiner Partnerin zu Deinem eigenen und meinst eine Lösung für sein/ihr Problem finden zu müssen? (Sei radikal ehrlich. Es kann auch etwas kleines sein, z. B. hat Dein Partner das Problem, dass er den Autoschlüssel verlegt hat. Suchst Du automatisch mit, obwohl er Dich nicht gebeten hat.)
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
1
3
5
7

Wie häufig passt Du Deine Meinung der Deines Partners/Deiner Partnerin an, um ihm/ihr zu gefallen?

o nie
o sehr selten
o ab und an
o sehr häufig
1
2
5
7
Wie oft pro Woche wertschätzt Du die Seins-Eigenschaften Deinen Partner/Deine Partnerin (d. h. wie er/sie IST. Das ist etwas anderes als Lo, das sich auf das TUN bezieht!)?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-4 Mal
o mehr als 4 Mal
10
5
3
1



3.  BEZIEHUNGS-EMOTIONEN
Aspekt
Deine Antwort
Punkte
Wie eifersüchtig bist Du in Deiner Beziehung?

o sehr
o ab und an
o selten
o gar nicht
15
7
3
1
Wie oft pro Woche reagierst Du emotional, weil Dein Partner oder Deine Partnerin einen roten Knopf bei Dir drückt?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2 Mal
o mehr als 2 Mal
1
3
7
15
Wie viel Groll hegst Du gegen Deinen Partner?
o gar keinen
o ein wenig
o schon einiges
o sehr viel
1
5
10
20
Wie oft pro Woche lächelst Du in Deiner Beziehung und machst gute Miene, um die Harmonie zu wahren, obwohl Dir etwas nicht passt?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal
1
2
5
10
Wie oft pro Monat versäumst Du, Deinem Partner/Deiner Partnerin eine Grenze zu setzen und Klarheit zu schaffen, obwohl es angemessen wäre?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 4-5 Mal
o mehr als 5 Mal
1
3
5
10
Wie oft pro Monat flippst Du aus, wenn Dein Partner/Deine Partnerin sich nicht so verhält, wie Du es willst?

o mehr als 10 Mal
o 5-10 Mal
o bis zu 5 Mal
o gar nicht
20
15
10
1
Wie häufig pro Monat projizierst Du Glaubenssätze oder Emotionen aus der Vergangenheit auf Deinen Partner/Deine Partnerin, einfach weil er/sie Dich an Deine Mutter/Deinen Vater oder ein(e) Ex erinnert? (Vielleicht sagst Du sogar „Du bist wie meine Mutter/mein Vater/mein(e) Ex).
o gar nicht
o 1 bis 2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal

1
5
10
15
Wie oft pro Monat fühlst Du Dich durch Deinen Partner/Deine Partnerin verletzt?

o gar nicht
o 1 bis 2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
1
5
10
15
Hast Du Verlustangst in Deiner Beziehung?
o ja
o nein
10
1
Machst Du Deine Laune von der Laune Deines Partners/Deiner Partnerin abhängig? (sprich, wenn er/sie schlecht drauf ist, genervt oder ähnliches, bist Du es auch)
o ja, ich übernehme die Laune schnell
o nein, ich lasse ihn/sie in seiner/ihrer Laune
10

1



4.  BEZIEHUNGS-ABSICHT
Aspekte
Deine Antwort
Punkte
Warum, würdest Du sagen, bist Du in Beziehung? Kreuze alle zutreffenden Aussagen an:



  • Um zu spüren, dass ich geliebt werde
o
5
  • Um mich in Bewusstheit und Achtsamkeit zu üben
o
1
  • Um mich sicher zu fühlen
o
5
  • Um Orgasmen zu haben
o
5
  • Um zu überleben + versorgt zu sein
o
5
  • Um mich nicht einsam zu fühlen
o
10
  • Um Liebe zu geben
o
1
  • Um sozial anerkannt zu sein
o
5
  • Um mich am anderen Geschlecht zu rächen
o
15
  • Um gemeinsam Erlebnisse zu teilen und zu wachsen
o
1
  • Um Sex zu haben
o
1
  • Um einfach miteinander zu sein
o
1
  • Um einen Vater-/Mutter Ersatz zu haben
o
10
  • Um jemanden zu haben, der die Dinge für mich regelt
o
10
  • Um die Facetten und unterschiedlichen Sichtweisen eines anderen Menschen kennenzulernen
o
1
  • Es nützt mir gerade, mit meinem Partner/meiner Partnerin zusammen zu sein (z. B. beruflich oder indem Du etwas bestimmtes von ihm/ihr lernen kannst
o
15
  • Um bewusst Beziehung zu gestalten
o
1
  • Damit ich jemanden zum Streiten habe
o
10
  • Um eine Familie zu gründen
o
1

Nun zähle einmal alle Punkte zusammen, die hinter der jeweiligen Antwort stehen, die Du angekreuzt hast. Im Folgenden findest Du eine kleine Auswertung. Zähle erst Deine Punkte zusammen, bevor Du die Auswertung auf der nächsten Seite liest. Vielleicht wird einem Teil von Dir die Auswertung nicht gefallen. Doch betrachte es auch mit etwas Humor. Die Auswertung stellt lediglich eine gewisse Wahrscheinlichkeit dar, welche Art von Beziehung Du in Deinem Leben vorfindest. Ich sage nicht, es IST so. Doch vielleicht findest Du Dich in dem einen oder anderen Aspekt wieder. Wenn Du wirklich erfüllende, respektvolle Beziehung auf Augenhöhe leben möchtest, ist es notwendig, den Tatsachen zunächst einmal ins Auge zu sehen, auch wenn Dir diese möglicherweise nicht gefallen. Was immer Deine Punktzahl ist, mache Dir bitte  bewusst, dass Du bereits einen Schritt weiter bist, als viele andere: Du sehnst Dich nach erfüllender Beziehung und bist bereit zu forschen, wie es geht, sonst hättest du diesen Test gar nicht bis zum Ende gemacht.


Deine Punktzahl insgesamt: ______ Punktzahl Deines Partners/Deiner Partnerin: ______


AUSWERTUNG DES BEZIEHUNGS-CHECKS

40 bis 79 Punkte: Beziehungs-Gestalter(in) – Du bist im Beziehungs-Fluss
Super! Du lebst bereits erfüllende Beziehung und hast eine große Bewusstheit und Achtsamkeit für Euer Miteinander entwickelt. Deine Beziehung ist im Fluss. Dir ist bewusst, dass Beziehung nicht zufällig passiert, sondern dass sie vielmehr von Moment zu Moment neu erschaffen und gestaltet wird. Wenn es nicht genug Liebe gibt, bist Du die Quelle von Liebe. Wenn es nicht genug Aufmerksamkeit gibt, bist Du die Quelle von Aufmerksamkeit. Du lebst nicht in dem Konzept, eine Beziehung zu HABEN, sondern Du BIST stattdessen in Beziehung. Du wertschätzt Deinen Partner/Deine Partnerin und versuchst nicht, ihn/sie zu verändern oder zu manipulieren. Du bist nicht abhängig von der anderen Person, sondern kannst in Beziehung für Dich einstehen und sagen, was Du brauchst und Dir wünschst. Kommt es zu unterschiedlichen Ansichten in Deiner Beziehung, so hörst Du Dir ganz neutral die Sichtweise Deines Partner/Deiner Partnerin an, um sie zu verstehen, anstatt emotional zu reagieren. Trotzdem weißt Du, dass Ihr beide – Du und Dein Partner/Deine Partnerin – auch eine Schattenseite in Euch habt und es wichtig ist, permanent achtsam und sich dieser Seite bewusst zu sein. Du bist präsent und wach beim Gestalten Deiner Beziehung.


80 bis 169 Punkte: Beziehungs-Reisende(r) -  Du bist schon auf dem Weg
Du bist bereits auf dem Weg und hast Bewusstheit, dass Du eine andere Art von Beziehung erschaffen möchtest, als Du bisher erlebt und für normal gehalten hast. Du bist bereits aus der Illusion heraus getreten, dass nur der/die Richtige kommen muss und dann alles gut wird. Dir ist klar, dass es an Deiner Einstellung, Deinen Glaubenssätzen und Deinen Mustern liegt, inwieweit Dir erfüllende Beziehung gelingt. Du tappst zwar nach wie vor noch in Beziehungs-Fettnäpfchen und jammerst oder beschwerst Dich vielleicht gelegentlich, doch Du bist Dir Deiner wiederkehrenden Muster zunehmend bewusst. Du bist bereits dabei, Deine Aufmerksamkeit zu schulen und weißt, wie entscheidend es ist, in Deiner Kraft zu sein und für Dich selbst einzustehen, wenn Du erfüllende Beziehung auf Augenhöhe erschaffen möchtest. Zieh einmal in Betracht, dass Du möglicherweise noch fehlende Klarheit in Bezug auf Deine eigene Schattenseite hast, die subtil und unbewusst in Deiner Beziehung hoch kommt. Dir fehlen noch ein paar wichtige Unterscheidungen, um den großen Durchbruch auf die nächste Ebene zu schaffen und es wäre sinnvoll noch das ein oder andere Muster in Dir zu beleuchten, doch Du bist bereit, alles dafür zu tun, um erfüllende Beziehung zu leben.


170 Punkte und mehr: Sumpf Forscher(in) – Du steckst in gewöhnlicher Beziehung fest
Du bist eine Art Sumpf-Forscher(in) und steckst in Deinem Beziehungs-Sumpf fest. Die Art von Beziehung, in der Du bist, ist Dir sehr vertraut. Es gibt immer wieder Dramen, manchmal fliegen vielleicht auch die Fetzen, bevor Du Dich mit Deinem Partner wieder versöhnst. Deine Beziehung gleicht einer emotionalen Achterbahnfahrt. Du fühlst Dich beispielsweise immer wieder verletzt, brauchst Deinen Partner/Deine Partnerin oder Dich nervt der andere immer wieder. Es gibt auf jeden Fall einen sich wiederholenden Stress-Faktor in Deiner Beziehung, der Dir Energie zieht. Jammern, sich beschweren, diskutieren, streiten, dem anderen Vorwürfe machen, patzig oder trotzig reagieren…all das kennst Du sehr gut und es prägt Deinen Beziehungsalltag. Du würdest am liebsten Dein Partner/Deine Partnerin ändern, damit es Dir endlich besser geht. Zwischendrin gibt es gelegentlich schöne Momente, bevor es in das nächste Drama geht. Groll auf die andere Person zu spüren ist normal. Möglicherweise hast Du Dich mit Deinem Partner/Deiner Partnerin auch auseinander gelebt und Ihr habt Euch nicht mehr viel zu sagen. In jedem Fall bist Du gerade ein ganzes Stück entfernt von erfüllender Beziehung. Doch allein die Tatsache, dass Du diesen Beziehungs-Check gemacht hast, zeigt, dass Du zu der Sorte Mensch gehörst, die die Hoffnung auf eine erfüllende Beziehung noch nicht ganz aufgegeben hat. Die einzige Frage ist, wann der Schmerz in Deiner aktuellen Beziehung groß genug ist, damit Du beginnst, Dich endlich auf den Weg zu machen, an Dir selbst zu arbeiten und zu lernen, erfüllende Beziehung zu gestalten. Eins ist immerhin sicher: Beziehung, Liebe & Glück passieren nicht zufällig. Du kannst Dir die Beziehung und das Leben erschaffen, dass Du Dir wünschst, wenn Du beginnst, Verantwortung zu übernehmen. Also, hab Mut und fang an!


Wenn Du Deine Beziehungsfertigkeiten weiter schulen möchtest, um in der Lage zu sein dauerhaft erfüllende, respektvolle Beziehung auf Augenhöhe zu erschaffen, so sind z. B. das Beziehungskönigin Trainingsprogramm, der Beziehungskönigin BASICS Online-Kurs (beides für Frauen) oder – für Männer – ein Coaching-Intensiv-Programm großartige Möglichkeiten. Diese Programme (allesamt auch als Online-Programme verfügbar) bringen Dich innerhalb kürzester Zeit auf eine völlig neue Beziehungsebene. Details dazu findest Du unter www.viva-essenza.com

Also: warte nicht länger darauf, dass sich die Umstände oder Dein Partner/Deine Partnerin ändern. Übernimm Verantwortung und lerne selbst, erfüllende Beziehung zu gestalten.

Ich unterstütze Dich von Herzen gerne mit Liebe und Klarheit dabei.

Alles Liebe,
Nicola


 Inspiration, die Dich vorwärts bringt!
www.viva-essenza.com