Posts mit dem Label Zufriedenheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zufriedenheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. März 2022

7 Aspekte für emotionale Gesundheit in einer rationalen Gesellschaft

In den aktuellen Zeiten schneller Veränderung und eines transformierenden Weltgeschehens, drängt sich immer mehr die Frage auf, wie Du emotional gesund bleiben kannst in einer rationalen Gesellschaft. Bei vielen Menschen kommen zunehmend emotionale Themen an die Oberfläche und zwischenmenschliche Konflikte scheinen mehr und mehr zuzunehmen. Um durch diese wilden Zeiten einigermaßen sicher hindurch zu navigieren, ist es umso entscheidender, Dich um Deine emotionale Gesundheit zu kümmern. Um emotional gesund zu bleiben, sind 7 Aspekte entscheidend, die wir im Folgenden beleuchten werden.

 

  1. Bewusstheit über Deine aktuelle Haltung in Bezug auf Gefühle
  2. Bewusstheit über Deine Taubheitsschwelle
  3. Wechsel zu einer neuen Sichtweise auf Gefühle
  4. Lernen, bewusst zu fühlen
  5. Gefühle klar von Emotionen unterscheiden
  6. Alte Emotionen auflösen
  7. Gefühle bewusst und verantwortlich als Navigationssystem nutzen

Lass uns einmal schauen, was sich hinter jedem dieser Aspekte verbirgt.

 

1.    Bewusstheit über Deine aktuelle Haltung in Bezug auf Gefühle

Für emotionale Gesundheit ist es im ersten Schritt einmal notwendig, zu klären, welche Haltung Du in Bezug auf Gefühle hast. Die meisten Menschen tragen – durch die Erziehung und die Gesellschaft geprägt – unbewusst eine Haltung in sich, die besagt, dass Gefühle nicht okay sind. Dabei haben wir noch nicht einmal Klarheit darüber, wie viele Gefühle es überhaupt gibt. Wir schmeißen stattdessen diverse Begriffe in den Topf „Gefühle“ z. B. „Ich fühle mich ausgelaugt, verwirrt, müde, glücklich, ängstlich, genervt, erschöpft, prima, erholt, entspannt, komisch, ….“. Doch die meisten davon haben gar nichts mit Gefühlen zu tun.

Um einmal Licht ins Dunkel zu bringen: Insgesamt gibt es vier große Gefühlsterritorien, die unterschieden werden können: Wut, Traurigkeit, Angst und Freude. Es gibt noch weitere Begriffe für Gefühle, die jedoch häufig zu einem der großen Territorien gehören (z. B. gehört Nervosität in das Territorium der Angst, während Groll in das Territorium der Wut gehört) oder aber eine Vermischung von Gefühlen darstellen (z. B. ist „frustriert“ eine Mischung aus Wut und Traurigkeit und „verzweifelt“ eine Mischung aus Angst und Traurigkeit).

Doch selbst mit der Klarheit, dass es nur diese 4 Gefühle gibt, bleibt zunächst die Haltung, dass Gefühle nicht okay sind. Sie sind vielleicht zuhause im stillen Kämmerlein okay, aber definitiv nicht in der Öffentlichkeit. Wer Gefühle zeigt, gilt als schwach, unprofessionell und nicht resilient. Konkret wird Wut tituliert als irrational, zerstörerisch, unzivilisiert, gefährlich und unprofessionell. Traurigkeit ist nach gängiger Meinung schwach, emotional, zieht andere runter, ist ebenfalls unprofessionell und unangenehm; während Angst als feige, instabil, lähmend, inkompetent und nervenaufreibend dargestellt wird. Freude ist hingegen in Maßen noch in Ordnung, doch wenn Du zu viel Freude zeigst, bist Du unrealistisch, kindisch, albern, naiv und nimmst das Leben und die Arbeit nicht ernst.

Das ist die gängige Meinung über Gefühle. Kommt Dir diese bekannt vor?

 

2.    Bewusstheit über Deine Taubheitsschwelle

Nachdem Du Dir eingestanden hast, dass Du tatsächlich die unbewusste Haltung hattest, dass Gefühle nicht okay sind, geht es im nächsten Schritt darum, Dir bewusst zu machen, was dies für Konsequenzen hat. Dadurch dass Gefühle in der modernen Gesellschaft nicht okay sind, bist Du möglicherweise sehr gut darin trainiert, Gefühle wegzudrücken. Die meisten Menschen haben dadurch eine extrem hohe Taubheitsschwelle installiert. Was bedeutet das? Nun, es bedeutet, dass auf einer Skala von 0% bis 100% ein Gefühl, z. B. die Wut, sehr groß werden muss, bis Du es als solches wahrnimmst. Häufig liegt diese Taubheitsschwelle bei 80%, d. h. alles, was darunter liegt, nimmst Du nicht bewusst als Wut wahr. Es beginnt vielleicht damit, dass eins zum anderen kommt, Du Dich ein wenig komisch oder auch angespannt fühlst. Dann passieren noch ein paar Dinge in Deinem Alltag, die Anspannung steigt und irgendwann, bei 80% kommt der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Dann explodierst Du, es wird entweder laut, ein Streit bricht los oder Du verlässt wütend den Raum. Danach sagst Du Dir dann, dass dies nicht noch einmal passieren darf, sondern Du Dich das nächste Mal wieder besser im Griff haben musst. Also tust Du alles dafür, um die Taubheitsschwelle wieder hoch zu halten durch Ablenkung (z. B. Fernsehen, Social Media, viel Sport, Essen, Alkohol, Rauchen, viel Arbeiten, etc.). So passt Du weiterhin in die Gesellschaft, in der Gefühle nicht okay sind.

Wie hältst Du Deine Taubheitsschwelle hoch?

 

3.    Wechsel zu einer neuen Sichtweise auf Gefühle

Wenn Du Dir eingestehst, dass Du die alte Sichtweise auf Gefühle hast, und tatsächlich Deine Taubheitsschwelle durch Ablenkung hoch hältst, dann ist es an der Zeit, Deine Sichtweise auf Gefühle zu wechseln, denn nur so kannst Du emotional gesund werden bzw. bleiben. Während die alte Annahme darauf basierte, dass Gefühle nicht okay sind beinhaltet die neue Annahme folgendes:

 

Gefühle sind neutrale Energie und Information, die Dir dienen.

 

Gefühle sind kein Design-Fehler des Universums. Sie sind stattdessen ein glasklares Navigationssystem, dass Dich zielsicher durch Dein Leben leitet. Du brauchst beispielsweise Deine Wut, um klare Grenzen zu setzen, Entscheidungen zu treffen, klar Ja/Nein zu sagen, Ungerechtigkeit zu erkennen, in Aktion zu treten und Maßnahmen zu ergreifen und für Dich einzustehen. Traurigkeit ist eine großartige Gefühlskraft, um sich mitzuteilen, verletzlich zu zeigen, Dinge loszulassen, Mitgefühl zu entwickeln und anderen Raum zu geben. Angst dient Dir  dazu, Gefahren zu erkennen, Risiken abzuschätzen, aufmerksam und präsent zu sein, im Nichtwissen zu stehen und Neues auszuprobieren; während Du Freude nutzen kannst, um begeistert zu sein, andere zu inspirieren, zu experimentieren, Deine Visionen zu verfolgen und voranzugehen.

 

4.    Lernen, bewusst zu fühlen

Mit der neuen Sichtweise, dass Gefühle neutrale Energie und Information sind, die Dir dienen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu emotionaler Gesundheit der, zu lernen, wieder bewusst zu fühlen. Das bedeutet, Du lernst die Gefühle wieder wahrzunehmen und klar und unvermischt auszudrücken. (Hinweis: Wenn Du damit zuhause beginnen möchtest, ist ein großartiger Übungssatz folgender: „Ich fühle mich wütend, ängstlich, traurig, froh, weil…“). Darüber hinaus ist es entscheidend, die Gefühle wieder in Besitz zu nehmen. Mit der alten Sichtweise könnte es Dir passieren, dass Du den Eindruck hast, dass Dich die Gefühle übermannen und Dich besitzen und Dich beispielsweise die Angst im Griff hat. Doch wenn Du in einem sicheren Trainingsraum erlebst, die Gefühle jeweils bis 100% Maximum zu fühlen, dann wirst Du feststellen, dass Du das Gefühl besitzt und nicht umgekehrt. Das ist der Punkt, an dem Du beginnen kannst, die Gefühle bewusst zu navigieren.

 

5.    Gefühle klar von Emotionen unterscheiden

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, Klarheit darüber zu bekommen, dass es einen Unterschied gibt zwischen Gefühlen und Emotionen. Vielleicht bist Du jetzt erstaunt, denn auch diese beiden Begriffe schmeißen wir gewöhnlich in einen Topf. Es gibt jedoch einen gravierenden Unterschied:

       Gefühle (Wut, Freude, Traurigkeit, Angst) entstehen im Hier und Jetzt. Wenn Du sie bewusst und verantwortlich nutzt, verschwinden sie danach direkt.

       Emotionen sind hingegen entweder unvollendete Gefühle aus der Vergangenheit (z. B. aus der Kindheit oder aus späteren, gravierenden Situationen, in denen es zu gefährlich war, die Gefühle auszudrücken), oder es sind übernommene Gefühle, d. h. übernommen z. B. von Eltern, Lehrern, Marken, Religion, etc.

Emotionen fühlen sich zwar genauso an wie Gefühle, dauern aber länger, in der Regel länger als 3 Minuten. Vielleicht ist es Dir z. B. schon passiert, dass Du ein Gespräch mit jemandem hattest, diese Person hat einen roten Knopf bei Dir gedrückt und Du wurdest richtig wütend. Einen Tag später warst Du möglicherweise immer noch sauer. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Person eine alte Emotion bei Dir getriggert hat. Das bedeutet, die Person war zwar der Auslöser, doch das, was Du gefühlt hast, hatte nichts mit ihr zu tun, sondern war viel älter. Wenn wir die Unterscheidung jedoch nicht kennen, projizieren wir sofort unsere aufwallende Emotion auf die andere Person bzw. Situation, sodass es meist zum Streit kommt. Es ist also entscheidend, zum einen zu lernen, Emotionen von Gefühlen zu unterscheiden und zum anderen die sogenannte Lücke zu machen. Das bedeutet, dass Du den Moment, in dem die Emotion aufkommt, bewusst wahrnimmst und im nächsten Schritt den Mechanismus der automatischen, emotionalen Reaktion unterbrichst.

 

6.    Alte Emotionen auflösen

Die spannende Frage ist natürlich, was machst Du, wenn jemand eine alte Emotion bei Dir triggert. Angenommen, Du hast wie im vorherigen Absatz beschrieben, die Lücke gemacht, so besteht der nächste Schritt darin, die alte Emotion aufzulösen. In einer konkreten Situation kann es daher hilfreich sein, zunächst aufzuschreiben, was der Auslöser war, welche alte Emotion (Wut, Freude, Traurigkeit Angst) damit einherging und  welche möglichen Glaubenssätze mit der alten Emotion verknüpft sind. Diese alten Emotionen und Glaubenssätze kannst Du dann in Form von bewusster Gefühlsarbeit in einem sicheren Trainingsraum wandeln, sodass Du kraftvolle, neue Entscheidungen in Deinem Körper verankerst, die Dir jetzt im Leben dienen.

 

7.    Gefühle bewusst und verantwortlich als Navigationssystem nutzen

Sobald Du die obigen Schritte durchlaufen hast, kannst Du mit der neuen Sichtweise die Gefühle bewusst und verantwortlich nutzen, indem Du z. B. die Wut nutzt, um Grenzen zu setzen oder die Angst, um wach und präsent zu sein. Allein die neue Sichtweise auf Gefühle intellektuell verstanden zu haben und die restlichen Schritte zu überspringen, nützt Dir nicht viel. Wie willst Du beispielsweise die Wut verantwortlich nutzen, wenn Du nicht unterscheiden kannst, ob es sich um ein Gefühl im Hier und Jetzt oder um eine alte Emotion handelt? Wie willst Du sie nutzen, wenn Du Deine Taubheitsschwelle aufgrund Deiner alten Überlebensstrategie noch so hoch hältst, dass Du die Wut erst spürst, wenn sie emotional 80% erreicht?

 

Auf dem Weg zu emotionaler Gesundheit gibt es leider keine Abkürzung. Doch schon mit ein wenig Praxis kannst Du riesige Schritte gehen, sodass Du dem Ziel, die Gefühle als inneres Navigationssystem zu nutzen, schnell näher kommst.

Herzliche Grüße,
Nicola Neumann-Mangoldt


 

Buch-Tipp:

Wenn Du tiefer in das Thema Gefühle einsteigen möchtest, so kann ich Dir die Bücher zweier Trainer Kollegen empfehlen:

1. „Gefühle“ von Patrizia Patz

2. „Die Kraft des bewussten Fühlens“ von Clinton Callahan

 

www.viva-essenza.com
INSPIRATION, DIE BEWEGT!

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Mit wie viel Gepäck reist Du durchs Leben? Mache den 4-Körper-Gepäck-Check!


Hast Du Dich schon einmal gefragt, mit wie viel Gepäck Du durch das Leben reist? Viele Menschen häufen mehr und mehr Gepäck an, ohne sich die Zeit zu nehmen, zwischendurch einmal eine Bestandsaufnahme zu machen und möglicherweise auszumisten; und damit ist nicht nur das physische Ausmisten gemeint. Das Jahresende bietet dazu eine gute Gelegenheit, denn es ist für viele Menschen auch eine Zeit, Rückschau auf das Jahr zu halten. Wie wäre es, wenn Du Dir daher jetzt einmal Zeit nimmst, einen 4-Körper-Gepäck-Check zu machen, um dann mit leichterem Gepäck in das Neue Jahr zu starten?

Der 4-Körper-Gepäck-Check
Zieh einmal in Betracht, dass Du nicht nur einen physischen Körper hast (bestehend aus Knochen, Muskeln, Organen, Sinnen), sondern zudem einen intellektuellen Körper (der Verstand mit seinen Gedanken, Geschichten und Meinungen), einen emotionalen Körper (das emotionale Herz, das Gefühle wie Wut, Freude, Traurigkeit und Angst fühlt), sowie einen sogenannten energetischen Körper (das Sein, das Präsenz und Vision hat). In jedem dieser 4 Körper kannst Du immenses Gepäck ansammeln. Im Folgenden kannst Du anhand einiger Punkte überprüfen, wie viel Gepäck Du insgesamt bereits gesammelt hast.

Mache Dir bitte bewusst, dass es sich nicht um eine Bewertung Deines Lebens handelt, es geht einfach nur darum, herauszufinden, wie viel Gepäck Du gesammelt hast. Die Einladung an Dich ist, die Fragen radikal ehrlich zu beantworten, ohne Dich dafür selbst zu hassen oder zu bestrafen. Sie es wohlwollend, nicht urteilend. So ist es einfach.
  

PHYSISCHES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Welche Süchte hast Du, die Deinem physischen Körper nicht gut tun (inklusive Deinem Nervensystem)?
o Fast/Junk Food
o Rauchen
o regelmäßiger Alkoholkonsum
o sonstige Drogen
o ständige Hintergrundgeräusche (Musik, Radio, etc.)
o sonstige Süchte

10
10
10

10
10


jew.10
Wie oft pro Woche isst Du gespritztes Gemüse/Obst aus dem normalen Supermarkt?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 5-10 Mal
o mehr als 10 Mal

0
1
2
3
 Wie oft pro Monat bist Du gestresst?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 5-10 Mal
o mehr als 10 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Woche nimmst Du eine oder mehrere Mahlzeiten auf die Schnelle zu, weil Du meinst, nicht so viel Zeit zu haben.
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 2-5 Mal
o mehr als 5 Mal

0
1
2
3

Wie oft pro Woche isst Du über Deinen Hunger hinaus? (D. h. eigentlich bist Du schon satt, aber weil es so gut schmeckt, isst Du weiter)

o gar nicht
o 1-2 Mal
o 2-5 Mal
o mehr als 5 Mal

0
1
2
3

Wie viele Kleidungsstücke besitzt Du, die Du länger als 1 Jahr nicht angehabt hast?
o keins
o 1-3
o 3-6
o mehr als 6

0
1
2
3

Wie viele Staubfänger (d. h. vermeintliche, unnütze Dekorationsstücke) hast Du in Deinem zuhause), die einfach nur rumstehen, aber keinen Wert für Dich haben?
o keins
o 1-5
o 5-10
o mehr als 10

0
1
2
3

Wie viel Zeug sammelst Du in Deinem Keller oder Deiner Wohnung, das eigentlich längst ausgemistet und zum Wertstoffhof gebracht werden sollte.
o gar nichts
o wenig (ca. 1 Umzugskarton voll)
o mittelmäßig viel (ca. 2 Umzugskartons voll)
o viel (mehr als 2 Umzugskartons voll)

0
1

2

3
Wie viele Minuten pro Woche setzt Du Dich Umwelteinflüssen aus, die Dir nicht gut tun? (z. B. viel Lärm, Autoabgase, Elektrosmog, Smog in der Stadt, WLAN Strahlung in Deiner Wohnung, etc.)
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

0
1
2
3

Wie oft pro Woche machst Du Sport, um Deinen physischen Körper fit zu halten (und zwar ohne Extrem-Sport zu machen)?
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o 60–180 Minuten

3
2
1
0

Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in physischer Intimität (gemeinsam kochen, spazieren gehen, Sport machen, Euch umarmen, küssen, Sex, etc.)?

o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0


 

INTELLEKTUELLES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Wie oft pro Tag checkst Du Dein Handy? (auf neue Anrufe, SMS, WhatsApp Nachrichten, Posts auf Facebook, Twitter & Co, Statusmeldungen Deiner Freunde, etc.)
o gar nicht
o 1-10 Mal
o 10-20 Mal
o mehr als 30 Mal
0
1
2
3
Wie oft pro Woche schaust Du Fernsehen und/oder surfst im Internet?
o gar nicht
o 1-2 Stunden
o 2-5 Stunden
o mehr als 5 Std.
0
1
2
3
Wie oft pro Woche machst Du Dir Gedanken/Sorgen über die Zukunft?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Tag hängst Du mit Deinen Gedanken in der Vergangenheit?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Tag führst Du oberflächliche Gespräche, die Dich nicht nähren?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Woche zerbrichst Du Dir den Kopf über etwas, das Du nicht verstehst oder von dem Du nicht weißt, wie es geht, anstatt jemanden um Hilfe zu bitten?

o gar nicht
o 1-2 Mal
o 2-4 Mal
o mehr als 4 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Woche übernimmst Du das Problem von anderen Personen (Deinem Partner, Deinen Eltern, Deinen Kollegen, Deinen Freunden, etc.) zu Deinem eigenen und meinst eine Lösung für deren Problem finden zu müssen? (Sei radikal ehrlich, vor allem wenn Du einen Partner hast. Es kann auch etwas kleines sein, z. B. hat Dein Partner das Problem, dass er den Autoschlüssel verlegt hat. Suchst Du automatisch mit, obwohl er Dich nicht gebeten hat?)

o gar nicht
o 1-5 Mal
o 5-7 Mal
o mehr als 7 Mal
0
1
2
3

Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in intellektueller Intimität (Euch austauschen, philosophieren, ins Theater/Museum gehen, gemeinsam einen Artikel lesen, einander Geschichten erzählen, dem anderen ein Buch vorlesen, gemeinsam Pläne schmieden, etc.)
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0


 
EMOTIONALES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Wie oft pro Tag bist Du im niederen Drama? (Täter-Retter-Opfer Dynamik)
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Tag reagierst Du emotional, weil Dein Partner oder eine andere Person einen roten Knopf bei Dir drückt?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2 Mal
o mehr als 2 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Woche setzt Du Dich privat Menschen/Situationen aus, die Dir auf der Gefühlsebene nicht gut tun, weil die Personen beispielsweise ihre Gefühle unbewusst und unverantwortlich nutzen und Dich versuchen niederzumachen, oder ähnliches?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie viele Beziehungen/Situationen belasten Dich im Job, bei denen Du immer noch ein Lächeln aufsetzt, obwohl Dir schon lange nicht mehr nach Lachen zumute ist?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie oft pro Woche müsstest Du eigentlich Deine Wut nutzen, um Dich bewusst abzugrenzen und Klarheit zu schaffen, tust es aber nicht?
o gar nicht
o 1 Mal
o 2-3 Mal
o mehr als 3 Mal

0
1
2
3
Wie oft am Tag nutzt Du bewusst Deine Traurigkeit, um authentisch in Kontakt zu gehen und eine Herz-zu-Herz Verbindung zu anderen Menschen zu ermöglichen?

o gar nicht
o 1-3 Mal
o 4-6 Mal
o mehr als 6 Mal

3
2
1
0

Wie viele größere, innere Blockaden sind Dir bewusst, die auf alten emotions-geladenen Erfahrungen basieren, und die Dich in Deinem Leben hindern, vorwärts zu gehen und Deiner Inspiration zu folgen? (Diese erkennst Du zum Beispiel daran, dass Du immer wieder die gleichen Muster in Deinem Leben abspulst, in Deinem Job oder Deiner Beziehung feststeckst, im Burnout landest, sich Dramen in Deinem Leben abspielen oder Du ständig Unfälle hast.)

o gar keine
o 1
o 2-3
o mehr als 3

0
1
2
3
Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in emotionaler Intimität (Eure Gefühle teilen, tiefes Zuhören ohne Diskussion, Wunden und Verletzungen offenlegen, authentisch miteinander in Kontakt sein, Wärme, Mitgefühl, Offenheit, Verletzlichkeit teilen, etc.)?
o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0



ENERGETISCHES GEPÄCK:
Gepäck-Punkt
Deine Antwort
Punkte
Wie oft pro Tag gibst Du Dein energetisches Zentrum ab (und damit Deine Kraft und Autorität) und verhältst Dich angepasst?
o gar nicht
o 1-3 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Wie oft pro Woche bist Du energetisch ausgelaugt (d. h. hast keine Energie mehr. Das ist etwas anderes als müde sein)?
o gar nicht
o 1-2 Mal
o 3-5 Mal
o mehr als 5 Mal
0
1
2
3

Ohne es vielleicht zu verstehen, was würdest Du intuitiv sagen: Inwieweit ist Dein energetischer persönlicher Raum (der nur mit Deiner eigenen Energie gefüllt sein sollte) mit der Energie von anderen Menschen gefüllt, die möglicherweise Deine Grenzen überschritten haben und damit in Deinen Raum eingedrungen sind?

o gar nicht
o zu 5%
o zu 10%
o mehr als 10%
0
1
2
3

Hast Du eine Vision?
o ja
o nein

0
3
Wie oft pro Tag folgst Du dem, was Dich (Dein Sein) wirklich inspiriert?
o gar nicht
o bis zu 1 Stunde
o 1-5 Stunden
o mehr als 5 Std.
3
2
1
0

Meditierst Du regelmäßig oder übst eine andere Form des stillen Sitzens aus?

o ja
o nein

0
3
Wenn Du einen Partner hast:
Wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit Deinem Partner in energetischer Intimität (gemeinsam meditieren, Rituale feiern, Euch gegenseitig wertschätzt, Euch gemeinsam in der Geschwindigkeit der Liebe bewegen, Respekt, Wachstum, Entwicklung in Eurer Beziehung erleben, etc.)

o gar nicht
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten

3
2
1
0

Wie oft pro Tag würdest Du sagen bist Du präsent im JETZT?
o was heißt das?
o 10-30 Minuten
o 30-60 Minuten
o mehr als 60 Minuten
3
2
1
0


Nun zähle einmal alle Punkte zusammen, die hinter der jeweiligen Antwort stehen, die Du angekreuzt hast. Im Folgenden findest Du eine kleine Auswertung. Bitte betrachte diese auch mit etwas Humor. Ich sage nicht, es IST so. Doch möglicherweise findest Du Dich in dem ein oder anderen Aspekt wieder.

0 bis 25 Punkte: Der freie Vogel
Du reist bereits mit sehr leichtem Gepäck und hast in Deinem Leben bereits schon einiges aufgeräumt (falls das notwendig war). Wann immer sich etwas nicht stimmig anfühlt, hältst Du sofort inne, um zu schauen, um was es geht. Du klärst die Dinge gerne sofort und bist kein Fan davon, sie Tage, Wochen oder Monate mit Dir herum zu schleppen. Du kannst bereits prima zwischen Gefühlen und Emotionen unterscheiden und Deine Gefühle im Alltag bewusst als Navigationssystem nutzen. Du lässt Dich nicht so schnell in niederes Drama reinziehen (Täter-Retter-Opfer Dynamik), sondern bleibst bei Dir und achtest darauf, erfüllende Beziehungen zu Deinem Partner, Freunden, Familie und Kollegen zu pflegen. Auch physisch reist Du gerne mit wenig Gepäck. Du hast keinen unnötigen Kruscht zuhause rumstehen und Dein physischer Keller, Deine Abstellkammer oder der Raum unter Deinem Bett sind auch keine Müllhalde. Stattdessen bist Du der König/die Königin des Dralas, d. h. Du erzeugst in Räumen Klarheit, Eleganz und magische Energie durch eine gewisse Ordnung (die nicht neurotisch ist).

26 bis 55 Punkte: Der Wandersmann/Die Wandersfrau
Du reist mit mittelgroßem Gepäck umher, vergleichbar mit einem Wander-Rucksack. Du kannst Dich damit im Leben zwar prima fortbewegen, doch es gibt immer wieder Momente, wo es mühsam wird. Dann kann es passieren, dass Du Dich an andere anpasst, nicht mehr komplett bei Dir bist, versuchst, es anderen Menschen Recht zu machen oder den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen. Ab und an reagierst Du emotional, was dazu führen kann, dass Du in solchen Momenten auch Deinen Partner/Deine Partnerin zum Schwein machst und es Dir hinterher leid tut. Manchmal kannst Du möglicherweise auch nicht gut schlafen, weil Dir so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Eventuell trinkst Du dann abends gerne ein Gläschen Rotwein, um „runter zu kommen“. Du schaffst es jedoch jedes Mal, aus diesem Modus wieder rauszukommen. Es häufen sich gelegentlich Dinge an (Post, physischer Kram, der entsorgt werden müsste, etc.). Doch dann packt es Dich irgendwann und Du räumst wieder auf, weil Du schließlich doch gerne Klarheit hast.

Mehr als 55 Punkte: Der Weihnachtsmann
Du reist mit einigem Gepäck, vergleichbar mit einem riesigen, vollen Sack, wie ihn der Weihnachtsmann hinter sich herzieht oder der unter seinem Schlitten verschwindet. Du steckst im Leben immer wieder fest und kommst nicht so vorwärts oder kannst die Dinge nicht so leicht realisieren, wie Du sie Dir vorstellst. Eventuell machst Du oft Dinge, die Dir keinen Spaß machen oder Du findest Dich viel in Situationen wieder, in denen niederes Drama stattfindet und die Dir letztendlich Energie entziehen. Du fragst Dich, wie Du da rauskommen kannst. Am liebsten würdest Du den ganzen Sack im Meer versenken und frei wie ein Vogel durch das Leben fliegen. Die gute Nachricht ist: der Vogel ist schon in Dir (sonst hättest Du jetzt diesen 4-Körper-Gepäck-Check nicht gemacht). Die Frage ist einfach nur, wann fängst Du an, wirklich auf Dich zu achten und Deiner Inspiration zu folgen? Hast Du lange genug festgesteckt? Bist Du bereit dafür Verantwortung zu übernehmen und Deine Wut zu nutzen, um Veränderung herbei zu führen?

DAS GEPÄCK-AUFRÄUMEN-EXPERIMENT
Schau Dir die Gepäck-Punkte nun noch einmal an. Bei den Gepäck-Punkten, wo Du eine Antwort zwischen 1 und 3 angekreuzt hast, nimm Dir für die kommenden 4 Wochen jeden Tag einen Punkt raus, den Du veränderst, um mit weniger Gepäck durch das Leben zu reisen.

Wenn Du beispielsweise bisher viel gespritztes Obst und Gemüse im Supermarkt gekauft hast, beginne im Bio-Markt einzukaufen.

Wenn Du viel Fernsehen, insbesondere Nachrichten und Soap Operas schaust, mache das Experiment, eine Woche lang gar kein Fernsehen zu schauen und beobachte, wie sich das auf Deinen Schlaf auswirkt.

Wenn Dir ständig Gedanken durch den Kopf gehen und Du keine Ruhe findest, versuche dem Denken eine Pause zu geben, indem Du Dich 10 Minuten pro Tag auf einen Stuhl oder ein Kissen setzt und nur auf Deinen Atem achtest. Wenn Gedanken hochkommen, beobachte es einfach und kehre dann zu Deinem Atem zurück. Verlängere diese Achtsamkeitsübung jede Woche um 5 Minuten, bis Du bei ca. 30 oder 40 Minuten angekommen bist.

Wenn Du Dich viel Situationen oder Menschen aussetzt, die Dich emotional aufwühlen, hör auf damit. Unterhalte Dich stattdessen mit Menschen, die Du schätzt und mit denen Du nährende Gespräche führen kannst.

Wenn Dir immer wieder Energie verloren geht, eliminiere die Situationen, die Dir Energie entziehen. Folge stattdessen Deiner Inspiration, die Dir Energie gibt.

Wenn Du meinst, Du hättest für all das keine Zeit, mache die Zeit dafür. Keine Zeit zu haben ist nur eine Geschichte, um unverantwortlich im alt bekannten Modus bleiben zu können und nichts verändern zu müssen.

Viele Menschen meinen oftmals, sie bräuchten noch so viel, oder müssten erst noch dieses und jenes erreichen oder erledigen, um glücklich zu sein. Doch was, wenn es den Ort des Glücks bereits in Dir gibt. Er ist möglicherweise einfach nur etwas begraben unter ein wenig physischem, intellektuellen, emotionalen und energetischen Ballast. Glück und grundlegendes Gutsein ist Dein Geburtsrecht. Schau, dass Du dieses Gepäck mehr und mehr los wirst und im Hier und Jetzt ankommst, in diesem Moment. Physisches Ausmisten kann da meist der erste, entscheidende Schritt sein.

In diesem Sinne, viel Freude beim allumfassenden Ausmisten.

Herzliche Grüße, 
Nicola 


www.viva-essenza.com
GIB DEINEM LEBEN EINE NEUE RICHTUNG!