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Freitag, 17. Januar 2020

4 entscheidende Schritte für einen kraftvollen Neustart

Bist Du schon einmal mit einem Heißluftballon gefahren? Ich hatte neulich die Gelegenheit dazu und es war ein großartiges Abenteuer. Um den Ballon für den Start vorzubereiten, liegt die Stoffhülle erst der Länge nach ausgerollt, platt auf der Wiese und das ganze Konstrukt von Stoffhülle und Passagier-Korb ist an einer langen Leine fixiert. Das ist der Ausgangszustand. Dann wird in die Stoffhülle mit einem Gebläse kalte Luft hineingeblasen, der Ballon verändert mehr und mehr seine Form und bläht sich auf. Zum Schluss wird heiße Luft hineingegeben. Erst dann richtet sich der Ballon mit Korb vollständig auf. Sobald das passiert, sind zwei Schritte entscheidend, um wirklich Durchstarten und Abheben zu können: es müssen in Windeseile alle Passagiere ohne zu zögern in den Korb steigen und gleichzeitig muss die Fixierleine gelöst werden.

Nimm dieses Bild einmal für Dein Leben. Hast Du Dir schon einmal vorgenommen neu durchzustarten und z. B. grundlegend in Deinem Leben etwas zu verändern, doch es ist Dir nicht gelungen? Nun, das könnte daran liegen, dass Du wichtige Schritte übersehen hast. Um neu durchstarten zu können, sind vier Schritte entscheidend:

  1. Deine Vision in Besitz nehmen
  2. Deine Passagiere bewusst an Bord bringen
  3. Deine persönlichen Fixierleinen lösen
  4. Durchstarten


1. Deine Vision in Besitz nehmen
Wenn Du neu durchstarten möchtest, hast Du meist eine Idee, eine Vision, eine Sehnsucht oder einen Traum. Zieh einmal in Betracht, dass alles, was Du Dir vorstellen kannst, bereits existiert. Das, was Du Dir vorstellen kannst und authentisch aus Dir selbst kommt, ist bereits eine von vielen Optionen in Deinem Leben, denn sonst könntest Du sie Dir nicht vorstellen. Es ist sozusagen bereits eine andere Version von Dir, auf die Du Dich bisher jedoch nicht fokussiert hast. Wichtig ist dabei der Aspekt der Authentizität. Es geht nicht darum, das Universum arrogant herauszufordern und Dir vorzustellen, dass Du der Präsident der USA bist. Frederic Dodson schreibt in seinem Buch „Paralleluniversen des Selbst“ dazu: „Finde etwas, das du sein, tun oder haben möchtest, etwas das dir erreichbar erscheint. Du musst bereit sein, dazu zu stehen. Wenn du nicht weißt, was du möchtest, definiere etwas, das du nicht mehr erfahren willst und formuliere dann das Gegenteil davon.“

Einen Fehler, den viele machen, ist der, dass sie Bilder ihrer Vision in die Zukunft projizieren. Sie stellen sich also vor, dass ihr Traum oder ihre Vision irgendwann zum Zeitpunkt X eintreten wird. Damit bist jedoch nicht in Deiner Kraft. Du lebst in der Zukunft. Der energetische Impuls, den Du dadurch aussendest, ist der, dass Deine Vision oder Dein Traum Zukunft bleiben wird. Du nimmst sie nicht wirklich in Besitz. Es geht stattdessen darum, dass Du Deine Vision in das Hier und Jetzt bringst. Wie machst Du das?

Um Deine Vision in Besitz zu nehmen, ist es notwendig, dass Du still wirst, in Dich gehst und die Augen schließt, alle Gedanken ziehen lässt und ein neutraler Beobachter wirst. Du machst Dich leer. Dann lässt Du ein Bild auftauchen, das die Version von Dir repräsentiert, die die gewünschte Realität bereits erfährt. Frederic Dodson beschreibt es so: „Es ist mehr wie ein entspanntes Empfangen von der Version, welche bereits verfügbar und in der Nähe ist. Du brauchst dafür keine Willenskraft…sondern du erkennst die Version von dir, die bereits in einem parallelen Universum existiert. Schau auf die Version von dir, für die die gewünschte Realität bereits real ist.“

Um Deine Vision bzw. die neue Version von Dir dann vollends in Besitz zu nehmen, trittst Du schließlich in den neuen Standpunkt und das Energiefeld der neuen Version von Dir ein. Du bist kein neutraler Beobachter mehr wie zuvor, sondern tauchst als diese neue Person in die Realität ein.

Dodson spezifiziert es wie folgt: „Erlebe dieses Bild nicht nur als mentales Ereignis, sondern berühre es, empfinde es mit deinem Körper, fühle es. Du tust das nicht, um die Realität später einmal zu erleben oder um die Realität in der äußeren Welt zu erfahren. Du trittst in die neue Version ein, um die Freude bereits im Hier und Jetzt zu erfahren…Verweile einige Minuten hier, bevor du den Prozess mit geschlossenen Augen beendest.“


2. Die Passagiere bei Deinem persönlichen Neustart
Sobald Du die Vision, die Du erfahren möchtest, in Besitz genommen hast, ist es wichtig im zweiten Schritt Deine Passagiere bewusst an Bord zu bringen. Vielleicht fragst Du Dich, wer bei Deinem persönlichen Durchstarten die Passagiere sind. Nun, es sind nicht die Menschen in Deinem Umfeld. Vielmehr geht es bei den Passagieren um Deine unterschiedlichen Körper.

Wenn Dir vom Verstand her (intellektueller Körper) völlig klar ist, dass Du durchstarten willst, wird es Dir vermutlich nicht gelingen, wenn Du nicht auch den physischen Körper (mit seinen Sinnen, Muskeln, Knochen), den emotionalen Körper (das emotionale Herz mit seinen Gefühlen) und den energetischen Körper (das Sein mit seiner Präsenz und Vision) an Bord holst. Du kannst logisch alles durchdacht und geplant haben, doch all das nützt Dir nichts, wenn Du nicht von der Inspiration des energetischen Körpers durchdrungen bist und Deine Gefühle ignorierst.

Wie Du oben bereits gelesen hast, ist es u. a. wichtig, die neue Version von Dir zu riechen, zu schmecken, zu spüren und Dich so zu bewegen und zu schauen, wie sich die neue Version von Dir bewegt. Deswegen ist es entscheidend, dass Du Dir des physischen Körpers bewusst bist, der all diese Sinne hat.

Dem emotionalen Körper kommt als Passagier bei einem Neustart eine ganz besondere Bedeutung zu. Neu durchzustarten bringt in der Regel mit sich, dass Du etwas Altes oder Gewohntes loslässt oder nicht mehr tust, um einen anderen Weg einzuschlagen. Es ist in dem Fall angemessen, die Traurigkeit zuzulassen und auszudrücken. Mach Dir bewusst, dass Neustart bedeutet, dass etwas Altes stirbt.

·         Was genau lässt Du los?
·         Was bleibt zurück?
·         Welcher Gewohnheit gehst Du nicht mehr nach?
·         Was streichst Du aus Deinem Leben?
·         Was stirbt?

Das können kleinere und auch größere Dinge sein. Wenn Du beispielsweise jahrelang einen Job gemacht hast und Du nun neu durchstarten und einen anderen Job annehmen willst, dann ist es hilfreich, Dir die Zeit zu nehmen, die Traurigkeit zu spüren und Dich von dem alten Job und den Kollegen auch innerlich bewusst zu verabschieden. Die meisten gehen darüber hinweg, denn in der Gesellschaft wird Traurigkeit meist als schwach, unprofessionell oder schlecht angesehen. Doch selbst, wenn Du den Job zum Schluss nicht mehr gerne gemacht hast, so geht trotzdem etwas zu Ende. Die Traurigkeit ist die Gefühlskraft, die Dir hilft, nach innen zu schauen, Dinge gehen zu lassen, zu heilen und Platz zu schaffen für etwas Neues. Wenn Du sie nicht bewusst zulässt, dann kann es passieren, dass Du stecken bleibst, weil Du unbewusst das Alte noch nicht losgelassen hast. Du musst deswegen nicht stundenlang weinen (obwohl das auch angemessen sein kann). Es geht um die Bewusstheit.

Vor einem Neustart ist es auch angemessen, Angst zu haben. Du brauchst die Angst, um Neuland zu betreten, um im Nichtwissen stehen zu können, um kreativ  und mutig zu sein. Sie lässt Dich wach und präsent sein. Wenn Du rational versuchst, Dir die Angst auszureden, beraubst Du Dich einer Antriebskraft, die für das Durchstarten notwendig ist.

Auch Wut und Freude sind beim Durchstarten notwendig. Wut brauchst Du, um Klarheit zu schaffen (das will ich und das will ich nicht mehr), Grenzen zu setzen und in Aktion zu treten. Und die Freude wird sich automatisch einstellen, wenn Du bereits die neue Version von Dir in Besitz nimmst. Die Freude brauchst Du, um begeistert bei Deiner Vision zu bleiben und Neues auszuprobieren.

Wenn Du Dir aller vier Körper bewusst bist und sie als Passagiere an Bord hast, dann kannst Du Deine neue Vision SEIN.


3. Deine persönlichen Fixierleinen lösen
Ein Heißluftballon kann wie gesagt nicht durchstarten, wenn die Passagiere zwar an Bord sind, aber die Fixierleine nicht gelöst ist. Was sind also Deine persönlichen Fixierleinen? Die persönlichen Fixierleinen sind meist Annahmen, Glaubenssätze und Meinungen, die Du hast. Es kann sein, dass Du versteckte konkurrierende Verpflichtungen hast, die Dich unbewusst davon abhalten, Deine Vision bzw. die neue Version von Dir zu leben. Um diese Fixierleinen zu lösen, nimm Dir einmal in Ruhe Zeit und beantworte nach und nach auf einem Blatt Papier folgende Fragen:

(1)  Was hast Du bisher nicht realisieren können, obwohl Du es Dir wirklich wünscht? Was ist sozusagen Dein bisheriger Misserfolg?
(2)  Was sind Deine Ängste, falls Du erfolgreich wärest? Was befürchtest Du, könnte passieren?
(3)  Auf welchen Annahmen basieren diese Ängste?

Nimm Dir für diese ersten 3 Schritte in Ruhe Zeit. Reflektiere. Sei radikal ehrlich. Dieses Experiment kann Dein Leben verändern. Wenn Du alle Ängste und Annahmen aufgeschrieben hast, gehe die Annahmen noch einmal durch und beantworte folgende Frage:

(4)  Sind diese Annahmen aus heutiger Sicht immer noch wahr oder falsch? (markiere jede Annahme entsprechend mit W oder F):
(5)  In Bezug auf welche mit F markierte Annahme würdest Du gerne eine neue Annahme treffen? Wie lautet sie?

Du wirst bei diesem Experiment feststellen, dass Deine Ängste auf alten Annahmen und Geschichten basieren, die Dich bisher an dem Platz und in den vermeintlichen Umständen festhielten, wo Du derzeit steckst. Um neu durchstarten zu können, ist es deswegen hilfreich, neue Annahmen zu treffen. Entscheidend ist dabei, noch ein weiterer Schritt:

(6)  Schaffe Dir in Deinem Alltag kleine Experimente, die Deine neue Annahme untermauern.
Vielleicht fragst Du Dich jetzt, was Du mit den Annahmen machst, die Du nach wie vor für wahr hältst. Nun, Du kannst sie vorerst behalten. Mache Dir jedoch bewusst, dass sie nach wie vor eine kleine Fixierleine darstellen, die Dich möglicherweise nicht vollends abheben lässt.


4. Neu durchstarten
Wenn Du die Schritte 1 bis 3 durchlaufen hast, also Deine Vision in Besitz genommen hast, Deine vier Körper Passagiere bewusst an Bord geholt hast und Deine Fixierleine in Form von Annahmen gelöst hast, dann bleibt nur noch eins:

Starte durch und begib Dich ins Unbekannte!

Es braucht Mut, das zu tun. Du wirst mit großer Wahrscheinlichkeit Angst spüren (denn Du hast Deinen emotionalen Körper als Passagier an Bord). Es ist absolut angemessen, diese Angst zu spüren, denn Du weißt nicht genau, wie das Neue sein wird. Du hast vielleicht eine grobe Idee, doch letztendlich kannst Du nie genau wissen, wie es wird. Das ist Leben!

Habe ich Angst, wenn ich im Leben durchstarte? Ja! Hatte ich Angst, als der Ballon neulich abgehoben ist? Ja! Auf einer Skala von 0 bis 100% habe ich vielleicht 25% Angst gefühlt. In dem Moment, als ich im Korb stand und dieser anfing, sich zu bewegen, war mir klar, dass ich mich in völlig unbekanntes Gebiet begebe und der Ballon nicht steuerbar ist. Du weißt vorher nie, wo Du rauskommst. Im nächsten Moment ging es dann auch schon rasant nach oben bis wir unsere Reisehöhe erreicht hatten. Ein echtes Durchstarten eben!

Also, starte durch und lass Dich vom Wind dahin wehen, wo Deine Inspiration liegt. Versuche es nicht zu kontrollieren, denn meist wartet noch etwas viel besseres auf Dich, als das Bild, das Du von Deiner neuen Version hattest.

Herzliche Grüße,
Nicola




Inspiration, die bewegt!
www.viva-essenza.com
 


Donnerstag, 9. August 2018

3 essentielle Schritte, um Deine Vision zu leben


Wie oft hast Du Dich in Deinem Leben schon gefragt „Wie soll ich das bloß machen?“ oder „Wie soll ich da hinkommen?“ oder „Wie kann ich das erreichen?“ Vermutlich sind Dir solche Wie-Fragen schon mehrmals im Leben in verschiedensten Situationen begegnet. Wenn solch eine Frage auftaucht, versuchen viele Menschen herauszufinden, was sie tun müssen, um das Ziel zu erreichen. Sie führen Gespräche, lesen Bücher und recherchieren im Internet, um das Wie in den Griff zu kriegen. Das kann manchmal eine ganze Weile dauern. Was jedoch vor allem häufig passiert ist, dass Du in dem Moment, wo Du meinst, das WIE ansatzweise in den Griff bekommen zu haben und bereit bist, loszugehen, sich die Umstände meist schon wieder verändert haben, und Du wieder von vorne beginnen musst zu planen und zu recherchieren. Kennst Du das?

Nun, dann lass uns einmal schauen, was die 3 essentiellen Schritte auf dem Weg sind, Deine Wünsche zu manifestieren bzw. Deine Vision zu leben.

1.    Schritt 1: Verpflichte Dich
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht in Bezug darauf, das Wie in den Griff zu kriegen. Die schlechte Nachricht ist, dass Du das WIE nie vollständig von vornherein in den Griff bekommen kannst, weil Du nicht alle Umstände im Voraus kennen kannst. Wenn Du beispielsweise eine Reise in eine andere Stadt machst und Du Dich fragst „Wie soll ich da hin kommen?“, dann kannst Du zwar schauen, mit welchem Zug Du von A nach B kommst, doch ob der Zug pünktlich ist, oder tatsächlich bis zum Zielort fährt, bleibt letzten Endes offen. Ich saß kürzlich zum Beispiel genau in dem richtigen Zug, der mich an meinen Zielort bringen sollte. Nach 40 Minuten Fahrtzeit kam jedoch eine Durchsage, dass der Zug diesmal nicht bis an den Zielort fährt, obwohl er technisch in einwandfreiem Zustand war und es auch auf der Strecke selbst kein Problem gab. Stattdessen gab es einfach diese Entscheidung und alle Fahrgäste mussten in einem kleinen Nest aussteigen und eine Stunde auf einen weiteren Zug warten, um weiterreisen zu können.

Das Gleiche trifft auch auf größere Lebensthemen zu. Wenn Du beispielsweise versuchst herauszufinden, wie Du einen passenden Partner finden kannst, wie Du Deine Berufung leben kannst,  oder wie Du etwas anderes in Deinem Leben erreichen oder schaffen kannst, dann verschwende Deine Zeit nicht damit zu versuchen, mit Deinem Verstand das Wie in den Griff zu bekommen und es zu kontrollieren. Du kannst es nicht kontrollieren. Zu meinen, dass Du das Wie mit Deinem Verstand kontrollieren kannst, ist eine Illusion.

Die gute Nachricht ist, dass es auf die Frage „Wie?“ nur eine Antwort gibt.

Die Antwort auf die Frage „Wie?“ lautet „Ja!“

Es stellt sich also nicht so sehr die Frage nach dem Wie, sondern vielmehr die Frage nach Deiner Verpflichtung. Wenn Du ein Ziel oder eine Vision hast und Du aus einer überzeugten, inneren Entscheidung heraus sagen kannst „Ja, das werde ich angehen oder erreichen!“, so ist das der entscheidende Schritt. Die aufrichtige Verpflichtung kommt zu erst. Du verpflichtest Dich sozusagen, loszugehen, Dich auf den Weg zu machen, bevor Du weißt, wie es geht.

2.    Schritt 2: Vertraue dem Nichtwissen
Möglicherweise fragst Du Dich, wie Du Dich verpflichten kannst, wenn Du doch nicht weist, wie etwas geht. Es ist ein gängiger Glaubenssatz in der modernen Gesellschaft, dass wir uns erst etwas verpflichten können, wenn wir genau wissen, wie es geht. Doch wie oft hast Du Dinge nicht getan, oder bist einem Impuls oder einer Inspiration nicht gefolgt, weil Du nicht wusstest, wie es geht? Die Angst vor dem Nichtwissen ist wirklich groß. Schließlich lernen wir bereits in der Schule jahrelang, dass wir nur als guter Schüler gelten, wenn wir die Dinge wissen. Einen vermeintlich guten Job bekommt man ebenfalls nur, wenn man ausreichend Fachwissen hat. Wissen wird in unserer Gesellschaft großgeschrieben. Etwas nicht zu wissen kann daher sehr beängstigend sein, vor allem wenn Du die gängige Definition von Angst  in Dir hast. Die gängige Definition lautet, dass Angst blockierend, lähmend, unangenehm, unprofessionell und definitiv zu vermeiden ist. Somit ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen weiterhin probieren, die Dinge zuerst zu kontrollieren, bevor Sie sich auf den Weg machen, ein Ziel oder eine Vision zu realisieren.

Wenn Du hingegen eine Neuverkabelung in Deinem Kopf machst und Angst als neutrale Energie und Information siehst, die Dir dient, was kannst Du dann bewusst mit Angst machen? Nun, Du kannst in unbekanntes Gebiet gehen, Neues ausprobieren improvisieren, wachsam und präsent bleiben, und eben aus dem Nichts heraus Dinge kreieren. Das Tolle am Nichtwissen ist, dass Du flexibel bleibst, Du nicht an einen starren Weg gebunden bist oder aus einem Konzept heraus handeln musst und dadurch regelrechte Magie passieren kann. Nichtwissen hat jedoch nichts mit Gleichgültigkeit zu tun. Wenn Du gleichgültig wärst, würde die Verpflichtung für Dein Ziel oder Deine Vision wieder fehlen. 

Wenn Du Deine Angst bewusst nutzen kannst, um im Nichtwissen zu stehen, hast Du also die Möglichkeit vorwärts zu gehen, ohne zu wissen, wie es geht. Du machst einfach einen Schritt auf Deinem Weg. Du wirst schnell merken, ob der Schritt funktioniert oder nicht funktioniert. Funktioniert er, so heißt das für Dich einfach, dass Du den nächsten Schritt machst. Funktioniert der Schritt nicht (wiederholst Du beispielsweise ein Muster, steckst Du in alten Emotionen und Glaubenssätzen fest), so ist das einfach nur ein neutrales Feedback für Dich und eine Einladung, etwas zu verändern oder etwas anderes auszuprobieren. Entscheidend ist, dass Du einen Schritt, der nicht funktioniert hat, nicht zum Anlass nimmst, stehen zu bleiben oder zu sagen „Ich hab’s doch gewusst. War ja eh klar, dass es wieder nicht funktioniert!“ Es ist einfach nur neutrales Feedback. Verändere etwas und mache einen neuen Schritt.

3.    Schritt 3: Wechsle in einen neuen Seins-Modus
Ein dritter entscheidender Schritt ist, dass Du bereits in den neuen Seins-Modus wechselst, bevor Du da bist. Viele Menschen sagen „Ich glaube es erst, wenn ich es sehe / es sich in meinem Leben zeigt.“ Zieh jedoch einmal in Betracht, dass die Magie umgekehrt funktioniert: „Sobald Du es glaubst bzw. bist, zeigt es sich in Deinem Leben.“ Vielleicht klingt das jetzt ein wenig befremdlich. Doch probiere einmal folgende Übung, die aus dem sogenannten Reality Creation Coaching stammt.

Experiment: Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage
Setze Dich einmal für ca. 20-30 Minuten ruhig hin und stelle sicher, dass Du nicht gestört wirst bzw. durch Telefon oder andere Menschen abgelenkt wirst. Schließe die Augen und rufe Dir in Erinnerung, was Du gerne erreichen möchtest, Du jedoch nicht weißt, wie es gehen soll.

Der bisherige, Dir vertraute Seins-Modus ist möglicherweise, dass Du eben nicht weißt, wie es geht. Spüre einmal die Symptome, die mit dem „Ich weiß nicht wie“ einher gehen. Vielleicht ist Dein Körper etwas verspannt, oder Du fühlst Angst oder Traurigkeit. Vielleicht entzieht Dir der Gedanke „Ich weiß nicht, wie“ auch Energie und Du fühlst Dich antriebslos oder blockiert. Das ist der Zustand, den Du kennst. Verweile einen kurzen Moment dort, vielleicht eine halbe Minute oder Minute. Spüre genau, wie sich das anfühlt.

Dann wechsle in ein anderes Sein. Das bedeutet: stell Dir vor und FÜHLE, wie es ist, wenn Du das Ziel bereits erreicht hast. Es geht nicht darum, Dir vorzustellen, wie es wäre, wenn Du es erreichen würdest. Denn dann wärest Du nach wie vor in dem Modus des Mangels, also dass Du es noch nicht erreicht hast. Begib Dich in den Modus der Fülle und spüre genau, wie es ist, wenn Du ein Ziel oder einen Wunsch bereits manifestiert hast. Wie fühlt sich das an? Das Gefühl dazu ist entscheidend. Nimm bewusst Deine Gefühle, Gedanken, Dein Energie-Level und Dein körperlichen Empfindungen wahr. Es geht hier nicht um positives Denken. Dadurch, dass Du es fühlst, verändert sich Dein Energie-Feld. Du merkst möglicherweise, dass Deine Energie ansteigt, Deine Laune sich bessert, Du aufrechter sitzt. Bleibe jetzt für einen Moment in diesem neuen Seins-Modus.

Dann wechsle wieder in den alten Modus von „Ich weiß nicht wie“ und nimm wieder die Energie, die Gefühle, die Gedanken und die körperlichen Empfindungen von diesem Modus wahr. Dann wechsle erneut in den neuen Seins-Modus von „Ich bin es bereits. Es ist bereits in meinem Leben“ und spüre wie Deine Energie ansteigt. Wechsle für 20 bis 30 Minuten zwischen diesen beiden Modi hin und her. Wiederhole diese Übung am besten jeden Tag. Die ersten Ergebnisse werden sich bereits nach wenigen Tagen zeigen. Plötzlich ergeben sich interessante Zufälle, oder Du bekommst eine entscheidende Information, die Dir gefehlt hat, oder was auch immer. Sobald Du mehr und mehr in den neuen Seins-Modus wechselst, lenkst Du Deine Aufmerk-samkeit in eine neue Richtung und ziehst dadurch neue Möglichkeiten in Dein Leben. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Für den Verstand, der doch so gerne rationale Argumente und Logik liebt, ist das nur schwer nachvollziehbar. Fakt ist, sobald Du Dich verpflichtet hast, bereit bist, im Nichtwissen zu stehen, und in den neuen Seins-Modus wechselst, kann auch das Universum in Aktion treten. Zieh einmal in Betracht, dass das Universum noch ganz andere Möglichkeiten und Wege kennt, als jene, die unser begrenzter, menschlicher Verstand greifen oder sich ausdenken kann. Vertraue also dem Nichtwissen. Ich lade Dich herzlich ein, dieses Experiment auszuprobieren. Lass Dich überraschen, welche plötzlichen Möglichkeiten sich auf Deinem Weg auftun und Dich Deinem Wunsch, Ziel oder Deiner Vision immer näher bringen. Bleib offen für die Magie des Lebens.

Herzlich magische Grüße, 
Nicola


GIB DEINEM LEBEN EINE NEUE RICHTUNG!
www.viva-essenza.com

Mittwoch, 17. Januar 2018

Stehst Du zu Deiner einzigartigen, brillanten Kraft?



Den Jahresbeginn nutzen viele Menschen als Neubeginn, d. h. dafür, altes hinter sich zu lassen, Gewohnheiten abzulegen und neues auszuprobieren oder mit Disziplin zu verfolgen. Wie wäre es da, in die Liste der Vorhaben für das neue Jahr folgendes mit aufzunehmen und sogar an die erste Stelle zu setzen: Die eigene Größe zur Entfaltung bringen und in jeder Hinsicht leben und strahlen lassen!

Hast Du Dir einmal bewusst die Frage gestellt, ob und inwieweit Du Deine einzigartige, innewohnende Kraft tatsächlich lebst? Wo stehst Du hinter Deinem Potential und Deinen Talenten zurück, weil Du Dich nicht traust? Die eigene Größe und Kraft wirklich zu leben, ist oftmals unsere größte Angst. Der Text von Marianne Williamson aus dem Buch "A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles", der auch von Nelson Mandela bei in seiner Antrittsrede 1994 zitiert wurde, bringt es auf den Punkt:

„Unsere größte Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind. Unsere größte Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt. Wir fragen uns selbst, „Wer bin ich, dass ich brillant, prachtvoll, talentiert und sagenhaft bin?“ Tatsächlich, wer bist du, es nicht zu sein? (…)

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. (…) Indem wir unser eigenes Licht leuchten lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Indem wir uns von unserer eigenen Angst befreien, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.“  

Die Angst, die Dich abhält, kraftvoll zu sein, ist möglicherweise die Angst, dass andere ein Problem haben könnten, wenn Du Deine Größe und Dein Talent in die Welt bringst. Es könnte die Angst sein, als verrückt oder komisch erklärt zu werden, als Konkurrenz gesehen und möglicherweise bekämpft, missachtet oder ausgegrenzt zu werden. Wie Du die Angst auch beschreiben würdest, es ist - wenn Du diese Angst bis zum Ursprung zurück verfolgst - letztendlich jedes Mal die Angst vor dem Tod. Ausgegrenzt oder ignoriert zu werden kann sich anfühlen, als würde ein Teil von Dir sterben. Daher ist es hilfreich, eine neue Perspektive in Bezug auf die Angst einzunehmen, wenn Du Deine Größe und Deine Brillanz in die Welt bringen möchtest. Lass uns dazu ein Experiment machen.

Experiment 1: Was bedeutet Angst für Dich?
Bevor Du eine neue Perspektive in Bezug auf Angst einnehmen kannst, ist es hilfreich zunächst einmal zu schauen, welche bisherige Definition von Angst Du in Dir trägst? Wenn Du den Satz „Angst ist …“ vervollständigen müsstest, wie würde er lauten? Möglicherweise hast Du in Dir eine verknüpfte Definition von „Angst ist…“

  • gefährlich
  • unangenehm
  • zu vermeiden
  • Terror
  • panisch
  • blockierend
  • nicht zielführend
  • unprofessionell
  • schwach
etc.

Schreibe diese Definition einmal auf. Solch eine Definition von Angst zu haben, ist nicht verwunderlich, denn wir lernen nichts über Angst bzw. Gefühle im Allgemeinen. Stattdessen wachsen wir in der modernen Gesellschaft mit der Haltung auf, dass Angst – wie andere Gefühle auch – nicht in Ordnung und auf jeden Fall zu vermeiden ist.

Um jedoch Dein Talent, Deine Brillanz, Dein Licht in die Welt zu bringen, ist es entscheidend, dass Du mit der Angst vertraut wirst und sie als wertvolle Informations- und Energiequelle nutzt. Um die Angst verantwortlich in Deinem Leben nutzen zu können, ist es daher notwendig, in einem ersten Schritt die bisherige Definition zu ändern.

Experiment 2: Eine neue Definition von  Angst
Um Deine innewohnende Kraft  und Brillanz wirklich in die Welt bringen zu können, brauchst Du eine neue Sichtweise auf Angst, die zum einen neutral und gleichzeitig kraftvoll ist. Wie könnte eine neue Deklaration lauten?

Möglicherweise gehen Dir jetzt Sätze durch den Kopf wie „Angst ist positiv“ oder „Angst ist nützlich“ oder „Angst ist nicht schlimm“. Die Krux bei dieser Art neuen Definition ist, dass Du – wie bei der alten Definition auch – eine Wertung verknüpfst, die auf Dauer nicht hilfreich ist. War vorher die übergreifende Definition „Angst ist schlecht“ so würde einer der geraden genannten Sätze übergreifend deklarieren „Angst ist gut“. Es geht jedoch nicht um gut oder schlecht, richtig oder falsch. Es geht darum, dass Angst eine neutrale Energie und Information ist, die Dir dient. Ziehe daher einmal folgende neutrale Definition in Betracht: 

Angst ist Angst!

Lass das einmal sacken: Angst ist Angst. Nur das. Angst ist weder gefährlich, noch panisch, noch blockierend. Angst ist Angst. Eine komplett neutrale Definition. Wir haben dieses Gefühl nicht umsonst, es ist kein Designfehler des Universums. Die Angst leitet uns im Leben und wir brauchen sie. Angst ist Angst! Lass diese neue Definition einmal ganz in Deine Zellen sinken. Diese Definition ermöglicht Dir, Angst überhaupt wieder bewusst in Deinem Leben zu fühlen und zu nutzen.

Mit dieser neuen Definition kann Angst Dir als neutrale Energie und Information dienen. Wenn das Gefühl der Angst Dir als neutrale Energie und Information zur Verfügung steht, was könntest Du dann damit tun? Nun Du könntest:


·         wach und präsent sein
·         kreativ sein
·         in unbekannte Gebiete gehen
·         neue Projekte starten
·         im Nichtwissen stehen
·         Losgehen, bevor Du weißt, wie es geht
·         improvisieren
·         ungeahnte Kräfte freisetzen
·         eine neue Richtung einschlagen, obwohl alle um Dich herum das Gewohnte machen
·         etc.



Ja, es kann sich beängstigend anfühlen, Deine volle Größe zu leben und inspirierende Projekte ins Leben zu rufen und scheinbar unmögliche Dinge zu vollbringen. Die Angst ist das entscheidende Gefühl, das alle großen Pioniere, Forscher, Regel-Brecher, Piraten, Magiere und Evolutionäre genutzt haben. Sie haben die Angst genutzt, um in unbekanntes Gebiet zu gehen und Dinge zu vollbringen, die vor ihnen noch niemand vollbracht hatte. Sie hatten den Mut, sich auf den Weg zu machen und sich von der Angst als neutrale Energie und Information leiten zu lassen.

Auch die anderen Gefühle Wut, Traurigkeit und Freude sind absolut notwendig, um Deine Größe in die Welt zu bringen, doch heute ist die entscheidende Frage, ob Du Deine Angst nutzen kannst, um zu beginnen, ohne zu wissen, wie es geht.
In dieser Zeit schneller Veränderung, in der die Erde bedroht ist, braucht es keine erfolgreichen Menschen im alten Sinne mehr, sondern Menschen, die bereit sind, Ihr Talent, Ihre Größe, Ihre Brillanz und Ihr Licht in die Welt zu bringen. Oder  wie der Dalai Lama sagt:  
„Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten. Er braucht Menschen mit Zivilcourage, bereit, sich dafür einzusetzen, die Welt lebenswert und menschlich zu gestalten. Diese Qualitäten haben wenig mit der Art Erfolg zu tun, die in unseren Kulturen verbreitet ist.“

Jeder einzelne von uns wird in seiner vollen Größe und Kraft gebraucht. Du wirst gebraucht! Und wenn irgendjemand ein Problem damit hat, dass Du kraftvoll bist, wessen Problem ist es dann? Richtig, das Problem der anderen Person. Lass sie ihr Problem haben. Es geht darum, dass Du strahlst. Bist Du bereit, das zu leben?

Herzlich strahlende Grüße,
Nicola Nagel


P. S. Inspirierende Fertigkeiten, um Deine Größe und Kraft zu entfalten und in die Welt zu bringen kannst Du in den sogenannten Expand The Box Trainings und Possibility Laboratorien erlernen und erfahren. Ein echtes Erlebnis! Mehr dazu findest Du auf www.viva-essenza.com



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