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Donnerstag, 16. Dezember 2021

Kennst Du den Kern aller Lebenskraft?

 

Das Jahr neigt sich dem Ende und der Dezember ist für viele Menschen die Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen. Was hast Du dieses Jahr erlebt? Wer oder was hat Dich inspiriert? Was hat funktioniert und was hat nicht funktioniert? Wie viel Deiner Zeit hast Du mit Aktivitäten verbracht, die Dir nicht entsprechen? Wann hast Du Dir zu viel aufgehalst? Und wofür hättest Du gerne mehr Zeit gehabt?
Es ist entscheidend für Deine Lebenskraft, Dir die Zeit zu nehmen, um für Dich zu reflektieren, damit Du nicht nur mit neuer Energie in das Neue Jahr starten kannst, sondern grundsätzlich auch mit leichtem Gepäck Deine Lebensreise gestalten kannst. Laotse - der Chinesische Philosph - brachte es mit folgendem Zitat auf den Punkt:
"Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebenskraft!"
Was ist für Dein Lebensglück und Deine Lebenskraft wesentlich und was ist unwesentlich? Was brauchst Du, um im Fluss zu sein?
Wo bist Du Verpflichtungen eingegangen, die Dich nerven? Wo stapeln sich physisch in Deinem Zuhause Sachen, die ausgemistet gehören? Welche Menschen oder Tätigkeiten ziehen Deine Energie, anstatt Dich zu nähren?
Du hast die Wahl, ob Du Deinen Rucksack mit unnötigem Ballast anfüllst, oder nicht. Es ist in jedem Moment Deine Entscheidung. Wie wäre es also, die letzten 2 Wochen dieses Jahres zu nutzen, um radikal ehrlich das Unwesentliche auszumisten oder zu delegieren, das Dich nicht nährt? Auch wenn ein Teil von Dir sagt "Aber das ist genau das, was mich nicht nährt", ziehe in Betracht, dass es genau der Schattenanteil von Dir ist, der Dich an Deinem Platz halten und alles beim Alten belassen möchte. Mache dieses Experiment trotzdem. Du wirst überrascht sein, wie viel mehr Lebenskraft Du danach hast.
Weitere Möglichkeiten, die Dich in jedem Fall nähren und in Deiner Lebenskraft stärken, findest Du wie immer auch auf www.viva-essenza.com . Schau doch mal rein.
 
 
INSPIRATION, DIE BEWEGT!
www.viva-essenza.com 
 

Dienstag, 19. Januar 2021

Was ist jetzt gerade die Notwendigkeit in Deinem Leben?

Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, welche echte Notwendigkeit es aktuell in Deinem Leben gibt? Wir machen oft Pläne oder haben Träume, doch das, was Dich tatsächlich vorwärts bringt, ist die Notwendigkeit. Eine Notwendigkeit unterscheidet sich maßgeblich von Plänen, Wünschen und Vorsätzen. Bei Plänen und Wünschen ist es schön, wenn Du sie realisieren kannst. Sie sind sozusagen „nice to have“. Zudem sind sie in der Regel auf eine längere Zeitspanne ausgelegt und damit auf die Zukunft gerichtet (z. B. "Ich möchte X bis Ende des Jahres erreichen").

Eine Notwendigkeit hat hingegen einen ganz anderen Drall. Notwendigkeit hat eine Dringlichkeit und ist auf eine sehr kurze Zeitspanne ausgelegt, konkret auf das Hier und Jetzt. Es ist, als würde etwas von hinten drücken oder Dich anschieben. Eine Notwendigkeit zeigt sich in der Regel sehr deutlich. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um kleine oder große Themen handelt. Es kann sich um die Notwendigkeit handeln, einen Freund anzurufen, auf digitales Arbeiten umzusteigen, an einen bestimmten Ort zu fahren, gegenüber Kollegen Klartext zu reden, oder die Blumen zu gießen.

Für viele Menschen schwingt bei dem Wort Notwendigkeit allerdings eine gewisse Schwere mit. Das ist nicht verwunderlich, denn das enthaltene Wort NOT zeugt in der Regel von schwierigen Zeiten. Notwendigkeit wird oft mit Pflicht verbunden. Doch Notwendigkeit ist nicht schwer; im Gegenteil. Es ist nämlich ein weiteres Wort enthalten, und zwar das Wort WENDIG. Damit kommen wir zu dem eigentlichen Punkt, in dem die Magie der Notwendigkeit liegt. Wendig zu sein, bedeutet, sich immer wieder neu zu erfinden. Es bedeutet, die Umstände ganz neutral so zu nehmen, wie sie sind und dann bei Bedarf wendig einen rechtwinkligen Haken zu schlagen, um weitergehen zu können. Notwendigkeit ist nicht-linear. Sie lädt Dich zu Abenteuer, Spiel und neuen Horizonten ein. Notwendigkeit kommt auch nicht aus dem Verstand. Sie kommt aus einer anderen Quelle. Wenn eine Notwendigkeit da ist, hast Du eine innere Gewissheit, was getan oder nicht getan werden muss. Dann bewegst Du Dich genau in die notwendige Richtung, ohne groß darüber nachzudenken. Du lässt Dich von der Notwendigkeit bewegen.

 

Die Tücken im Alltag

Was jedoch im Alltagstrott häufig passiert ist, dass wir die Notwendigkeit gar nicht wahrnehmen oder sie unterdrücken, weil sie uns möglicherweise aus unserer Komfortzone oder aus unserem intellektuellen Tagesablauf herausbringen würde. Was passiert wenn Du Deine Komfortzone verlässt? Angst kommt auf. Denn außerhalb Deiner Komfortzone hast Du keine Kontrolle. In solchen Situationen schaltet sich der Verstand gerne ein und versucht, die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Wenn Du also eine Notwendigkeit spürst, die Dich an den Rand Deiner Komfortzone bringt, versucht der Verstand gerne, zu argumentieren und Gründe zu suchen, ob der nächste Schritt jetzt wirklich angemessen ist, oder Du ihn nicht vielleicht doch noch einmal überdenken solltest. Die Geschichten und Argumentationen, die der Verstand sich zusammenreimt, hängen direkt mit Deiner Komfortzone zusammen, d. h. mit Deinen eigenen Glaubenssätze, Deiner Erziehung, der Kultur, in der Du aufgewachsen bist, etc. - kurzum: Deine Weltanschauung und Überlebensstrategie. Es können kleine Sätze sein, die Dich hindern, den nächsten notwendigen Schritt zu gehen, z. B. „Das kann ich doch jetzt nicht machen!“ oder „Was sollen denn die anderen denken“ (die Familie, der Partner/die Partnerin, die Nachbarn, die Freunde, die Kollegen usw.) oder auch der Satz „Ich weiß doch gar nicht, wie das geht und ob ich das kann.“ Wir sind in der modernen Gesellschaft darin trainiert, uns zu erklären und unsere Handlungen logisch und nachvollziehbar erscheinen zu lassen. Wenn Du etwas nicht erklären kannst, dann wirst Du schnell als unseriös, unlogisch oder verrückt erklärt. Das genau ist jedoch die Krux, denn Notwendigkeit ist nicht-linear und lässt sich nicht immer erklären.

Wenn Du der Notwendigkeit folgst, kann es durchaus passieren, dass Du Dinge tust, die für Außenstehende oder auch für Dich selbst in dem Moment keinen Sinn ergeben oder überraschend sind. Im Nachhinein wirst Du allerdings meist sehr klar sehen, warum Du genau diesen Schritt in dem Moment gegangen bist. Beispielsweise habe ich eines Abends, als ich mit meinem Mann eine Skitour plante und wir mit Kartenmaterial und Lawinenlagebericht beschäftigt waren, plötzlich aus einer Notwendigkeit heraus, gesagt: „Ich muss mein 3-tägiges Präsenz-Training online geben!“ Die Notwendigkeit hat mich von hinten regelrecht angeschoben. Ich hatte eigentlich Urlaub und war darauf gar nicht vorbereitet. Doch es war klar, dass dies der nächste Schritt ist und ich es sofort tun muss. Also habe ich mich den Schub der Notwendigkeit genutzt, mich hingesetzt, innerhalb von 10 Minuten die Struktur für das Training aufgeschrieben und nach weiteren 2 Wochen war das Training mit Videos und Übungsblättern online. Das war, kurz bevor der 1. lange Corona Lockdown kam.

 

Bewusst im Nichtwissen stehen

Im Nichtwissen zu stehen, ist ein weiterer Aspekt, den die Notwendigkeit mit sich bringt. In einer Gesellschaft, in der Wissen großgeschrieben wird, kann das beängstigend sein und erfordert Mut. Doch genau das ist Evolution: die Fähigkeit im Nichtwissen zu stehen und trotzdem den nächsten Schritt zu machen. Es ist somit entscheidend, dass Du – um der Notwendigkeit uneingeschränkt folgen zu können - mit dem Gefühl der Angst vertraut bist, um in diesem Nichtwissen stehen zu können. Viele Menschen haben Angst vor der Angst. Angst ist für viele negativ, lähmend und macht Dich entscheidungs-unfähig. Doch das ist eine veraltete Sichtweise, die Dir nicht hilft. Fakt ist: Angst ist Angst. Ein großartiges Gefühl, das Dich kreativ, präsent und wach sein und Dich Neues ausprobieren lässt. Angst zeigt Dir, dass Du Dich in neues Gebiet begibst bzw. Dich außerhalb Deiner Komfortzone bewegst. Du kannst der Angst vertrauen und sie bewusst nutzen.

 

Eine weitere wichtige Unterscheidung ist, dass Notwendigkeit nichts damit zu tun hat, dass Du aus einer Überlebensangst oder der Erwartung anderer Menschen heraus meinst, Du solltest oder müsstest etwas tun. Wenn beispielsweise Deine Eltern von Dir erwarten, dass Du jedes Wochenende anrufst oder zum Kaffeetrinken kommst und Du versuchst diese Erwartung zu erfüllen, dann kommt das nicht aus einer Notwendigkeit, sondern aus einer Pflichterfüllung, die Du Dir selbst auferlegt hast. Möglicherweise wäre die Notwendigkeit eher jene, dass Du beginnst, Grenzen zu setzen und aufhörst, Dir das Leben von anderen diktieren zu lassen. Ein anderes Beispiel: wenn Du meinst, einem Trend folgen zu müssen, weil er gerade in aller Munde ist und Deine Freunde dem Trend auch folgen, dann folgst Du nicht der Notwendigkeit, sondern einem Herdentrieb. Es geht also immer wieder darum zu prüfen, worin die Notwendigkeit für Dein Leben jetzt gerade besteht.

Es kann durchaus sein, dass sich die Notwendigkeit durch andere Menschen zeigt, z. B. wenn Dich jemand um Hilfe bittet. Doch auch da gilt es zu prüfen, ob es sich um eine tatsächliche Notwendigkeit handelt oder die andere Person Dich bittet, weil sie selbst zu faul ist.

 

Notwendigkeit ist klar & präzise

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Notwendigkeit hat nichts mit Bedürftigkeit zu tun! Wenn wir noch einmal das Thema Beziehung nehmen und Du beispielsweise meinst, es sei notwendig, dass Dein*e Partner*in Dir immer wieder beweist, dass er/sie Dich liebt, dann agierst Du aus einer Bedürftigkeit heraus und suchst die Liebe im Außen. Das hat aber nichts mit Notwendigkeit zu tun. Für Dich kann es sich möglicherweise so anfühlen, als sei das für Dein Überleben absolut notwendig, doch letztendlich handelt es sich in diesem Fall um eine alte Wunde aus der Kindheit oder einer alten Beziehung. Notwendigkeit IST einfach. Sie ist nicht klebrig, nicht bedürftig, nicht jammernd und nicht bittend. Notwendigkeit ist klar, präzise, hat Fokus und Richtung.

Die Notwendigkeit hat zudem die Eigenschaft, dass sie größer wird, je mehr Du sie ignorierst. Wenn es in Deiner Beziehung beispielsweise kriselt und Du die offensichtliche Notwendigkeit übergehst, Dinge mit Deine*r Partner*in zu klären, dann verschärft sich die Situation zunehmend, sodass Ihr Euch irgendwann vielleicht gar nichts mehr zu sagen habt oder nur noch streitet und Euch irgendwann trennt oder einer von Euch krank wird.

 

An die Notwendigkeit wieder andocken

Umso wichtiger ist es, wieder zu beginnen, der Notwendigkeit zu vertrauen und sie zu nutzen. Wie machst Du das? Nun es ist wie ein Muskel, den Du wieder trainieren kannst. Entscheidend dafür ist, dass Du inne hältst und still wirst. Es ist notwendig, dass Du Dein Gedankenwirrwarr loslässt und Deinem Verstand sagst, dass er kurz Pause hat.

Anschließend stellst Du die Frage: "Was ist jetzt die Notwendigkeit?" oder "Was ist jetzt der nächste Schritt?" oder "Was ist jetzt als nächstes dran?". Dann hältst Du erneut inne und wartest auf den Impuls der Notwendigkeit. Dadurch kommst Du ins Hier und Jetzt anstatt - wie bei Plänen und Wünschen - in der Zukunft unterwegs zu sein und alles mit Deinem Verstand zu analysieren. In der Zukunft hast Du keine Kraft. Du hast nur Kraft im Hier und Jetzt.

Es kann durchaus passieren, dass die Notwendigkeit ab und zu darin besteht, gerade nichts zu tun und keinen Schritt vorwärts zu gehen. Vertraue dem. Stelle in regelmäßigen Abständen einfach erneut die Frage.

Dieses Vorgehen ist übrigens auch bestens geeignet, wenn Du eine Vision verwirklichen möchtest. Du musst nicht jetzt bereits wissen, wie es geht oder wie alle Schritte bis zum Ziel aussehen. Es geht immer nur um den nächsten Schritt. Denn wer weiß, wie die Umstände übermorgen oder in 4 Wochen sind? Was machst Du, wenn Du jetzt schon alles geplant hast und die Umstände sich dann verändern? Dann kannst Du Deine Pläne wieder über den Haufen werfen. Wenn Du stattdessen der Notwendigkeit folgst, hast Du zwar die Vision vor Augen, machst jedoch immer nur den notwendigen nächsten Schritt.

Das Spannende ist: wenn Du der Notwendigkeit vertraust, kommst Du in Fluss. Dann bist Du automatisch immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wenn Du der Notwendigkeit vertraust, bewegst Du Dich, bevor Du weißt, wie etwas geht. Du machst einfach den nächsten Schritt, der dran ist und nutzt Deine Angst bewusst, um im Nichtwissen zu stehen. Wenn Du der Notwendigkeit vertraust und Schritt für Schritt voran gehst, können sich ungeahnte neue Möglichkeiten auftun, mit denen Du nicht gerechnet hast.

Bist Du bereit, der Notwendigkeit wieder zu vertrauen und Dich von ihr bewegen zu lassen?

Herzliche Grüße,
Nicola


INSPIRATION, DIE BEWEGT!
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Sonntag, 12. Juli 2020

Wie viel ist Dir Deine kostbare Lebenszeit wert?


Wie viel Deiner kostbaren Lebenszeit vergeudest Du mit Dingen, die Dich nicht erfüllen, Dir nicht gut tun oder Dir Energie ziehen? Hast Du Dir das einmal bewusst überlegt? Wir nehmen uns meist nicht ausreichend Zeit, dies in Ruhe zu reflektieren. Stattdessen versacken wir im Alltagstrott und nehmen es als notwendiges Übel hin, dass einige Dinge vielleicht nicht so sind, wie wir sie uns vorstellen. „Das ist halt so!“, sagst Du Dir dann und lebst tagein tagaus weiter wie bisher und findest auch sehr gute Gründe, so weiterzumachen.
                                                  
Heute schmeiße ich Dich daher direkt mit einem Experiment ins Kalte Wasser.

Experiment: Was zieht Dir Energie?
SCHRITT 1: Nimm Dir 5 bis 10 Minuten Zeit und schreibe die Punkte auf, die Dich im Leben nicht erfüllen oder Dir Energie ziehen.

Hier sind einige Beispiele:
·         Meine Mutter, die jeden Tag 3 Mal anruft
·         Mein Chef, der mich wiederholt klein macht oder Druck ausübt
·         Mein Job, der mir insgesamt nicht wirklich Spaß macht.
·         Die Freundin/der Freund, der nur rumjammert, wenn wir uns sehen
·         Einige Bekannte, die neurotisch und oberflächlich durcheinander reden, wenn wir uns treffen.
·         Meine Wohnung, die viel zu dunkel und eng ist.
·         Meine Beziehung, in der wir oft streiten.
·         Etc.

SCHRITT 2: Nachdem Du nun diese Punkte aufgeschrieben hast, besteht der zweite Schritt darin, aufzuschreiben, warum Du dieses Spiel mitspielst. Was sind Deine Gründe? Warum hast Du bisher die Dinge weiterlaufen lassen, die Dir Energie entziehen?

Auch dazu einige Beispiele:
·         Ich befürchte, dass die anderen mich nicht mehr mögen, wenn ich eine Grenze setze.
·         Ich befürchte, dass ich sonst alleine da stehe.
·         Ich weiß nicht, wie ich Veränderung angehen soll.
·         Es ist bequem. Das kenne ich.
·         Umstände lassen sich nicht so einfach verändern.
·         Andere erwarten das von mir.
·         Etc.

Nachdem Du nun diese zwei Schritte durchlaufen hast, schau Dir die Liste noch einmal an und beantworte die zwei folgenden, spannenden Fragen:

Wie viel ist Dir Deine kostbare Lebenszeit wert?
Wie viel bist Du Dir selbst wert?             

Oftmals meinen wir, wir sind in Umständen gefangen und können diese nicht so leicht verändern. Dem ist jedoch nicht so! Du hast eine Kraft, die Dir niemand nehmen kann: Die Kraft des Wählens! Das bedeutet, Du kannst jederzeit entscheiden, was Du mit Deinem Leben machen möchtest. Ich gebe Dir ein konkretes, persönliches Beispiel:

Vor vielen Jahren hatte ich einen ganz anderen Job. Ich war Projektleiterin in der IT und Automobil Branche. Dann habe ich mir eines Tages die Frage gestellt, ob mich dieser Job erfüllt und ich diesen weiter machen möchte. Die Antwort lautete „Nein!“ und so habe mich entschieden, meine Berufung zu finden und sie zu leben. Nach genau 2 Wochen habe ich aus dem Nichts heraus von einer Freundin durch einen kleinen Kommentar einen Hinweis bekommen, der mich auf meinen neuen Weg gebracht hat. Ich hätte natürlich in dem alten Job bleiben können. Ich war dort erfolgreich und hatte alle nur denkbaren Annehmlichkeiten. Doch der Job entsprach mir nicht mehr.

Wenn Du wirklich etwas verändern willst, kannst Du es auch verändern! Wenn Du jetzt sagst „Ich würde ja gerne, aber das ist alles nicht so einfach.“, dann versteckst Du Dich hinter der Bequemlichkeit. Dann bleibt ein Teil von Dir lieber in der Komfortzone. Das ist nicht gut und nicht schlecht. Wenn Du Deine Lebenszeit gerne weiter mit Dingen füllen möchtest, die Dir eigentlich nicht gut tun und Dir Energie ziehen, dann ist das Deine Entscheidung. Du kannst jedoch jederzeit wählen. Zu wählen ist eine Fähigkeit, die Dir niemand nehmen kann.

Wut - Die Kraft, um Entscheidungen zu fällen
Damit wären wir bei einem wichtigen Aspekt. Um etwas in Deinem Leben zu verändern, ist es notwendig, eine Entscheidung zu treffen. Das fällt vielen Menschen bereits schwer. Vielfach liegt die Ursache darin, dass sie keinen bewussten und verantwortlichen Zugang zu ihrer Wut haben. Zieh einmal in Betracht, dass Du Wut brauchst, um eine kraftvolle Entscheidung zu treffen. Entscheidung, heißt, Du ent-scheidest; Du scheidest eine Sache von einer anderen, so als würdest Du mit einem Schwert zwei Dinge voneinander trennen. Dafür brauchst Du Zugang zu Deiner Wut. Wir sprechen hier nicht von der unverantwortlichen, lauten Explosion, die wie eine Vulkan-Eruption herausbricht. Wut kann auch leise sein, doch sie ist bestimmt. Sie hat Richtung, sie hat Fokus, sie hat Entschluss und Aktion. Du brauchst die Wut, um nicht länger Opfer der Umstände zu sein, sondern endlich Grenzen zu setzen, für Dich einzustehen und die Dinge in Deinem Leben zu streichen, die Dich nicht erfüllen.

Angst - Der Katalysator, um in unbekanntes Gebiet zu gehen
Doch – Du ahnst es möglicherweise schon – selbst wenn Du eine Entscheidung treffen möchtest, kann der nächste Hinderungsgrund Deine Angst sein. Die Angst vor dem Nichtwissen. Wenn Du einige Dinge wirklich radikal ehrlich verändern würdest, was bleibt dann? Wie geht es dann weiter? Und hier kommen wir zu einem weiteren ganz entscheidenden Punkt:

Wenn Du Dich von der Angst blockieren lässt, weil Du nicht weißt, wie Dein Leben aussieht oder was passiert, wenn Du einige Grenzen setzt und Entscheidungen triffst, dann ziehst Du Dich zurück in Deine Komfortzone und lebst wieder weiter, wie bisher. Du könntest Die Angst stattdessen jedoch auch als wertvollen Raketentreibstoff nutzen. Zieh in Betracht, dass die Angst Dir einfach nur anzeigt, dass etwas Neues passiert, das Du nicht kennst. Nutze die Angst, um mutig voran zu gehen, um Neuland zu betreten, um kreativ zu sein oder auch zu improvisieren. All das kannst Du mit der Angst machen, wenn Du sie bewusst und verantwortlich als Kraft nutzt.

Die Magie des Nichts
Wenn Du der Angst vertraust, dann entsteht pure Magie und zwar auf folgende Art und Weise: Sobald Du der Angst vertraut hast und möglicherweise einige Kontakte beendet hast, Grenzen im Job gesetzt hast oder andere Entscheidungen getroffen und verkündet hast, stehst Du im Nichts. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hättest Du viele alte, lästige Fäden durchgeschnitten, die Dich daran gehindert haben, voran zu gehen. Dieses Nichts erzeugt ein Vakuum. Das bedeutet, die neue Freiheit, die Du dadurch gewonnen hast, dass Du die Dinge losgelassen hast, die Dich nicht mehr erfüllen oder inspirieren, sorgt dafür, dass etwas Neues kommen kann. Ein Vakuum erzeugt einen Sog.

Stell Dir vor Du hast einen Raum, der vollgestellt ist, mit Möbeln und allem möglichen Zeug. Der Raum ist bis unter die Decke voll. Dieses ganze Zeug ist vergleichbar mit all den Dingen in Deinem Leben, die Du eigentlich gar nicht haben willst. Damit etwas Neues reinkommen kann, musst Du die alten, ausgedienten Möbel und allen anderen Kruscht also erst einmal rausbringen. Es reicht nicht, dass Du die Tür aufmachst und sagst „Ich würde ja gerne, ich habe ja die Tür aufgemacht.“ Es ist notwendig, dass Du eine klare Entscheidung triffst und aktiv wirst. Dann räumst Du den Raum komplett aus, bis er leer ist und das strahlende Sonnenlicht wieder durch die Fenster in den Raum fällt. Diesen leeren Raum kannst Du dann voller Inspiration auf Deine Art neu gestalten. Doch erst muss das Alte raus.

Hier noch ein persönliches Beispiel:
Ende letzten Jahres – ich lebte bereits seit 12 Jahren meine Berufung als Trainerin – kam ich an einen Punkt, an dem ich mir radikal ehrlich eingestehen musste, dass mich die Trainingsformate, die ich bis dahin gegeben hatte, nicht mehr inspirierten. Das war beängstigend, hatte ich doch den Kontext mit aufgebaut und viel Erfahrung mit dieser Art Trainings gesammelt. Eine Möglichkeit wäre gewesen, einfach weiter zu machen. Schließlich ist es meine Berufung, Menschen zu ermächtigen. Doch es war klar, dass ich mich von den alten Trainingsformaten  trennen musste. Kaum hatte ich diese Entscheidung getroffen und an Kollegen kommuniziert, stand ich zunächst im Nichts. Was würde als nächstes kommen? Wie sollte es weitergehen? Gleichzeitig spürte ich eine neue Freiheit, Leichtigkeit und neue Inspiration neue Trainingsformate zu entwickeln, die die Menschen weiterbringen und von Grund auf ermächtigen. Hatte ich Angst, das Alte zurück zu lassen? JA. Stand ich dann erst einmal im Nichts? JA. Wusste ich, wie es weitergeht? NEIN. Doch der Sog des Vakuums wirkte unmittelbar. Kaum hatte ich für mich die Entscheidung getroffen, entwickelte sich durch die Anfrage eines Coaching Klienten im Nu ein neues Coaching Programm, aus dem sich anschließend weitere neue Formate ergaben.

Um es in einem Satz zu sagen:

Sobald Du klare Entscheidungen triffst, legt sich der Weg unter Dich!

Wenn Du in Deinem Leben ausmistest, erzeugst Du ein Vakuum und das bringt auf meist magische Weise neue Dinge und Menschen in Dein Leben, mit denen Du nicht gerechnet hast. Was möchtest Du also mit Deiner kostbaren Lebenszeit machen? Wie viel bist Du Dir selbst wert? Bist Du es Dir wert, Magie in Deinem Leben entstehen zu lassen und Dein Leben so auszurichten, dass Du inspiriert und erfüllt bist? Oder möchtest Du lieber weiterhin als Opfer der Umstände in Deiner Komfortzone bleiben, wo es zwar kuschelig ist, Du aber vielleicht nur bedingt glücklich bist und Dich viele Dinge nerven? Du hast jetzt gerade dieses Leben. Was machst Du mit Deiner kostbaren Lebenszeit?


In diesem Sinne, viel Freude beim Ausmisten.

Herzlichst, 
Nicola 


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Dienstag, 15. Januar 2019

Tanzt Du im Feuer das Wunder des Lebens?


Kürzlich viel mir ein Zettel mit einer indianischen Weisheit wieder in die Hände, die folgendes sagt:
Tanze im Feuer das Wunder des Lebens!
Fließe mit dem Wasser in die Tiefe der Träume!
Atme im Wind die Weite des Himmels!
Wachse in die Erde zum Quell Deiner Kräfte!

Eine sehr kraftvolle Weisheit, die jedoch in der modernen, schnelllebigen Gesellschafte nur wenige Menschen wirklich konsequent zu beherzigen scheinen. Für solche Weisheiten ist in der Regel keine Zeit. Einige lesen sie vielleicht interessiert, verstehen die Weisheit mit dem Verstand, um sie anschließend direkt in die gedanklichen Schublade „verstanden“ zu stecken, wo sie wieder in Vergessenheit gerät, ohne wirklich Beachtung gefunden zu haben.

Doch wie wäre es, wenn Du diese indianische Weisheit für dieses frische Neue Jahr zu Deinem Motto machst und tatsächlich lebst? Um das tun zu können, ist zuvor die Beantwortung zwei ganz anderer Fragen hilfreich:

·         Wieso rennst Du manchmal (oder öfter) durchs Leben und bist gehetzt oder gestresst?
·         Wann hörst Du auf zu überleben und beginnst zu leben?

Die Krux an der Sache ist, dass der Stress und die Alltagshektik selbstgemacht sind. Kennst Du das: Du meinst, Du müsstest dieses und jenes noch unbedingt schnell erledigen, besorgen oder lösen, bevor Du Dich wirklich entspannen kannst? Warum tust Du das?

Das ständige Tun scheint bei den meisten Menschen wie ein Virus zu sein. Und glaube mir, ich kenne diesen Virus sehr gut. Ich hatte jahrelang wirklich Mühe, tagsüber einfach einmal eine Pause zu machen. Es ist ein Virus einer patriarchischen Gesellschaft, die auf Leistung gedrillt ist. Viele von uns haben das Virus, ständig etwas leisten zu müssen, unbewusst tief in den Zellen sitzen. Wenn Du beispielsweise einfach gemütlich im Park sitzt und die Bäume anschaust, dann leistest Du nichts. Womöglich wirst Du sogar noch gefragt, ob Du nichts zu tun hast oder schon wieder Urlaub hast. Ein fataler Glaubenssatz, der damit einhergeht ist, dass Du nur Anerkennung bekommst, wenn Du etwas leistest und Geld verdienst. „Von nichts kommt nichts!“, heißt ein Sprichwort. Wenn Du gestresst bist, musst Du demnach wirklich viel leisten und scheinbar wichtig sein (z. B. für Deine Firma). Ergo bekommst entsprechend Bewunderung von anderen. Und nur wenn Du krank wirst, hast Du das Recht, eine Pause zu machen. Das sind nur einige wenige der unausgesprochenen Virus-Aspekte und Glaubenssätze. Der Fokus liegt auf dem Tun und Haben. Es geht um materielles und monetäres Wachstum. Wir versuchen das Tun und das Haben zu vermehren und wachsen zu lassen, anstatt unser Sein wachsen zu lassen.

Merkst Du, welche Kluft zwischen der indianischen Weisheit und den Glaubenssätzen der modernen Gesellschaft klafft? Diese beiden scheinen sich nicht wirklich vereinen zu lassen.

Und doch ist es möglich! Es ist möglich, dass Du im Feuer das Wunder des Lebens tanzt und in die Erde zum Quell Deiner Kräfte wächst, sobald Du Dir Deine Kraft zurück holst und aufhörst, Dich im Außen zu verlieren.

Sich im Außen zu verlieren bedeutet, dass Du Deine Kraft und Autorität abgibst und nicht mehr geerdet und bei Dir bist. Du kannst Deine Kraft an Dinge, Personen, Situationen, Projekte, die Zeit, Geld, Glaubenssätze oder auch vermeintliche gesellschaftliche Regeln und Normen abgeben. Es ist daher sinnvoll, einmal für Dich zu überprüfen, wie oft pro Tag Du Deine Kraft nach außen abgibst und nicht mehr zentriert bei Dir bist. Frage Dich zum Beispiel einmal folgendes:

  • Wie oft machst Du es Deinem Partner, Deinem Chef, Deinen Kollegen, etc. recht?
  • Wie oft meinst Du, noch mehr tun bzw. leisten zu müssen?
  • Wie viele Aufgaben hast Du aus inauthentischem Pflichtbewusstsein übernommen, die Dich aber stressen anstatt inspirieren.
  • Inspiriert und erfüllt Dich Dein Job? Oder beginnt das Leben erst nach Feierabend?
  • Wie lang ist Deine To-Do Liste? Wie viele Punkte hat sie (wenn Du alles aufschreiben würdest, was Du meinst erledigen zu müssen, auch wenn es täglich wiederkehrende Aufgaben wie putzen, bügeln, die Kinder zur Schule fahren, etc. sind).
  • Wie häufig am Tag denkst Du „Ich möchte nur noch eben schnell das und jenes fertig machen, bevor ich mich in Ruhe hinsetze und einen Kaffee trinke?“
  • Machst Du Dir Sorgen, ob Du genug Geld hast bzw. wie Du mehr Geld verdienen kannst?
  • Wie oft im Monat nimmst Du Dir Zeit, um wirklich nichts zu tun?
  • Wie oft bist Du gedanklich im Morgen oder im Gestern und denkst über Eventualitäten der Zukunft nach oder darüber, was war?
  • Wie oft am Tag nimmst Du Dir Zeit, im Hier und Jetzt anzukommen und zu fühlen, was gerade in Dir los ist; was Du fühlst?

Selbst, wenn Du eine Arbeit oder ein Projekt hast, das Dich wirklich inspiriert, kann es sein, dass Du Deine Kraft abgibst. Das passiert beispielsweise dann, wenn Du vor lauter Inspiration den Moment verpasst, in dem es angesagt wäre, eine Pause zu machen. Dann gibst Du Deine Kraft an das Projekt ab. Wenn Inspiration durch Dich hindurch fließt, fließt sie. Inspiration kennt keine Zeit und keine Pausen. Deswegen ist es in dem Fall notwendig, dass Du die Pausen bewusst festlegst und nicht vor lauter Inspiration ausbrennst.

Es kann so schnell passieren, dass Du in dem „Viel zu tun“-Ding landest. Unabhängig davon, in welcher Form bzw. an wen oder was Du Deine Kraft nach außen abgibst, ist es notwendig, dass Du regelmäßig inne hältst, um bei Dir anzukommen und die indianische Weisheit mehr in Dein Leben zu integrieren. Werfe alles an Gepäck ab, was Du nicht brauchst; alles, was Dir nicht entspricht (siehe hierzu auch den Artikel von Dezember 2018 „Mit wie viel Gepäck reist Du durchs Leben“). Werde authentisch, präsent und komme im Hier und Jetzt an. Dazu sind zwei Schritte unabdingbar.

 
Schritt 1: Zentriere Dich
Der erste Schritt besteht darin, dass Du lernst, Dich wirklich zu zentrieren. Du zentrierst Dich, indem Du Deine Aufmerksamkeit nutzt und schaust, wo Dein sogenanntes, energetisches, bewegliches Seins-Zentrum ist (es hat in der Regel zunächst die Größe einer Grapefruit und wir legen es häufig in den Kopf und denken die ganze Zeit). Anschließend benutzt Du Deine Absicht, um es auf das physische Zentrum zu legen. Das physische Zentrum ist in Höhe der Gürtelschnalle, in der Körpermitte und hält unsere Balance. Wenn diese beiden Zentren aufeinander liegen, bist Du zentriert. Schau Dir beispielsweise die Grundhaltung einer Kampfsportart wie Aikido, Jiu-Jitsu oder ähnlich auf YouTube an. Wenn Du zentriert bist, kann Dich nichts umhauen. Du kannst das Zentrieren möglicherweise verstärken, wenn Du deklarierst, dass Wurzeln aus Deinen Füßen in die Erde wachsen. Im zentrierten Zustand zählt nur das Hier und Jetzt. Dein Verstand wird jetzt vielleicht nicht wissen, wie das geht. Die Einladung ist: probiere es trotzdem!

Schritt 2: Werde Dir über Deinen persönlichen Raum bewusst
Das ist etwas, das wir definitiv nicht in der Schule lernen und somit hört sich das Folgende jetzt möglicherweise etwas merkwürdig an. Jeder von uns hat eigentlich einen persönlichen, energetischen Raum um sich. Da die meisten von uns jedoch nichts darüber lernen und diesen somit nicht bewusst aufrecht erhalten, fällt der Raum in sich zusammen und ist nicht da. Die Konsequenz ist, dass Du die Energie von den Menschen, denen Du begegnest, ungeschützt abbekommst. Bist Du schon einmal durch die Innenstadt gelaufen und warst völlig erledigt, als Du wieder zuhause ankamst? Die meisten haben das wohl schon einmal erlebt. Das passiert, wenn Du Deinen persönlichen, energetischen Raum nicht deklariert hast. Sobald Du die ganze Energie abbekommst, wird es sehr schwierig, bei Dir anzukommen und zu bleiben.

Probiere einmal Folgendes: Setz Dich entspannt auf einen Stuhl. Schließe die Augen. Nun benutze zwei Finger zum Schnipsen. Schnipse einmal und deklariere damit, dass um Dich herum eine Blase ist, die Dich komplett einschließt. Du sitzt in dieser Blase. Sie ist wie eine Seifenblase im Abstand von ca. 50cm komplett um Dich herum, vorne, hinten, oben und unten. Ertaste diese Blase nun von innen mit Deinen Händen. Bewege wirklich Deine Hände an der Blasenwand entlang. Wenn Du das eine Minute gemacht hast, schnipse die Blase wieder weg und spüre den Unterschied. Dann nutze wieder Deine Absicht und schnipse die Blase wieder hin und spüre erneut den Unterschied. Mache das ein paar Mal. Dies ist möglicherweise das erste Mal, dass Du Bewusstheit über Deinen persönlichen, energetischen Raum bekommst und diesen spürst. Dann gehe einmal in die Innenstadt und deklariere ganz bewusst diesen persönlichen Raum um Dich. Halte die ganze Zeit einen Teil Deiner Aufmerksamkeit darauf gerichtet, damit er bestehen bleibt. Nimm den Unterschied wahr.

Wenn Du mehr und mehr zentriert bist, im Sein und im Hier und Jetzt ankommst, Dir ausgiebige Pausen gönnst, in denen alles sacken kann, dann kann in Dir Ruhe einkehren. Dann kannst Du Erlebtes integrieren, Dinge verabschieden, Klarheit darüber bekommen, was wirklich Dir entspricht und Neues entstehen lassen.

Stress ist selbst gemacht. Wenn Du gestresst und gehetzt bist, bist Du gefangen in Deinen eigenen Gedanken und Glaubenssätzen und im Tun und Handeln. Doch was, wenn Du nicht Deine Gedanken bist? Was, wenn Du ausbrechen kannst aus dem intellektuellen Gefängnis? Was, wenn Du nicht Dein Tun und Haben bist?

Jeder Mensch hat ein Sein. Das Sein ist gekennzeichnet durch Qualitäten, die Dich in Deiner Essenz ausmachen und die beschreiben, wie Du bist. Vielleicht bist Du offen, klar, kreativ, wie ein leuchtender Stern, aufmerksam, feinspürig, humorvoll, etc. Wie wäre es, wenn Du den Fokus abziehst vom Tun und mehr auf Dein Sein richtest?

Vielleicht fragst Du jetzt „Ja alles schön, aber wie soll ich das machen? Wie geht das?“ Zieh einmal in Betracht, dass die Antwort auf die Frage „Wie?“ ganz einfach „Ja!“ lautet. Fange einfach an! (zum Beispiel mit den beiden oben beschriebenen Schritten).

Die wirklich interessante Frage lautet nicht „Wie?“ sondern vielmehr: „Wann entscheidest Du Dich bewusst und aufrichtig aus ganzem Herzen dafür,

im Feuer das Wunder des Lebens zu tanzen,
mit dem Wasser in die Tiefe der Träume zu fließen,
im Wind die Weite des Himmels zu atmen,
in die Erde zum Quell Deiner Kräfte zu wachsen?“

Achte auf Dich! Es ist Deine einzigartige, kostbare Lebenszeit!

Herzliche Grüße, 
Nicola


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