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Dienstag, 19. Januar 2021

Was ist jetzt gerade die Notwendigkeit in Deinem Leben?

Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, welche echte Notwendigkeit es aktuell in Deinem Leben gibt? Wir machen oft Pläne oder haben Träume, doch das, was Dich tatsächlich vorwärts bringt, ist die Notwendigkeit. Eine Notwendigkeit unterscheidet sich maßgeblich von Plänen, Wünschen und Vorsätzen. Bei Plänen und Wünschen ist es schön, wenn Du sie realisieren kannst. Sie sind sozusagen „nice to have“. Zudem sind sie in der Regel auf eine längere Zeitspanne ausgelegt und damit auf die Zukunft gerichtet (z. B. "Ich möchte X bis Ende des Jahres erreichen").

Eine Notwendigkeit hat hingegen einen ganz anderen Drall. Notwendigkeit hat eine Dringlichkeit und ist auf eine sehr kurze Zeitspanne ausgelegt, konkret auf das Hier und Jetzt. Es ist, als würde etwas von hinten drücken oder Dich anschieben. Eine Notwendigkeit zeigt sich in der Regel sehr deutlich. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um kleine oder große Themen handelt. Es kann sich um die Notwendigkeit handeln, einen Freund anzurufen, auf digitales Arbeiten umzusteigen, an einen bestimmten Ort zu fahren, gegenüber Kollegen Klartext zu reden, oder die Blumen zu gießen.

Für viele Menschen schwingt bei dem Wort Notwendigkeit allerdings eine gewisse Schwere mit. Das ist nicht verwunderlich, denn das enthaltene Wort NOT zeugt in der Regel von schwierigen Zeiten. Notwendigkeit wird oft mit Pflicht verbunden. Doch Notwendigkeit ist nicht schwer; im Gegenteil. Es ist nämlich ein weiteres Wort enthalten, und zwar das Wort WENDIG. Damit kommen wir zu dem eigentlichen Punkt, in dem die Magie der Notwendigkeit liegt. Wendig zu sein, bedeutet, sich immer wieder neu zu erfinden. Es bedeutet, die Umstände ganz neutral so zu nehmen, wie sie sind und dann bei Bedarf wendig einen rechtwinkligen Haken zu schlagen, um weitergehen zu können. Notwendigkeit ist nicht-linear. Sie lädt Dich zu Abenteuer, Spiel und neuen Horizonten ein. Notwendigkeit kommt auch nicht aus dem Verstand. Sie kommt aus einer anderen Quelle. Wenn eine Notwendigkeit da ist, hast Du eine innere Gewissheit, was getan oder nicht getan werden muss. Dann bewegst Du Dich genau in die notwendige Richtung, ohne groß darüber nachzudenken. Du lässt Dich von der Notwendigkeit bewegen.

 

Die Tücken im Alltag

Was jedoch im Alltagstrott häufig passiert ist, dass wir die Notwendigkeit gar nicht wahrnehmen oder sie unterdrücken, weil sie uns möglicherweise aus unserer Komfortzone oder aus unserem intellektuellen Tagesablauf herausbringen würde. Was passiert wenn Du Deine Komfortzone verlässt? Angst kommt auf. Denn außerhalb Deiner Komfortzone hast Du keine Kontrolle. In solchen Situationen schaltet sich der Verstand gerne ein und versucht, die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Wenn Du also eine Notwendigkeit spürst, die Dich an den Rand Deiner Komfortzone bringt, versucht der Verstand gerne, zu argumentieren und Gründe zu suchen, ob der nächste Schritt jetzt wirklich angemessen ist, oder Du ihn nicht vielleicht doch noch einmal überdenken solltest. Die Geschichten und Argumentationen, die der Verstand sich zusammenreimt, hängen direkt mit Deiner Komfortzone zusammen, d. h. mit Deinen eigenen Glaubenssätze, Deiner Erziehung, der Kultur, in der Du aufgewachsen bist, etc. - kurzum: Deine Weltanschauung und Überlebensstrategie. Es können kleine Sätze sein, die Dich hindern, den nächsten notwendigen Schritt zu gehen, z. B. „Das kann ich doch jetzt nicht machen!“ oder „Was sollen denn die anderen denken“ (die Familie, der Partner/die Partnerin, die Nachbarn, die Freunde, die Kollegen usw.) oder auch der Satz „Ich weiß doch gar nicht, wie das geht und ob ich das kann.“ Wir sind in der modernen Gesellschaft darin trainiert, uns zu erklären und unsere Handlungen logisch und nachvollziehbar erscheinen zu lassen. Wenn Du etwas nicht erklären kannst, dann wirst Du schnell als unseriös, unlogisch oder verrückt erklärt. Das genau ist jedoch die Krux, denn Notwendigkeit ist nicht-linear und lässt sich nicht immer erklären.

Wenn Du der Notwendigkeit folgst, kann es durchaus passieren, dass Du Dinge tust, die für Außenstehende oder auch für Dich selbst in dem Moment keinen Sinn ergeben oder überraschend sind. Im Nachhinein wirst Du allerdings meist sehr klar sehen, warum Du genau diesen Schritt in dem Moment gegangen bist. Beispielsweise habe ich eines Abends, als ich mit meinem Mann eine Skitour plante und wir mit Kartenmaterial und Lawinenlagebericht beschäftigt waren, plötzlich aus einer Notwendigkeit heraus, gesagt: „Ich muss mein 3-tägiges Präsenz-Training online geben!“ Die Notwendigkeit hat mich von hinten regelrecht angeschoben. Ich hatte eigentlich Urlaub und war darauf gar nicht vorbereitet. Doch es war klar, dass dies der nächste Schritt ist und ich es sofort tun muss. Also habe ich mich den Schub der Notwendigkeit genutzt, mich hingesetzt, innerhalb von 10 Minuten die Struktur für das Training aufgeschrieben und nach weiteren 2 Wochen war das Training mit Videos und Übungsblättern online. Das war, kurz bevor der 1. lange Corona Lockdown kam.

 

Bewusst im Nichtwissen stehen

Im Nichtwissen zu stehen, ist ein weiterer Aspekt, den die Notwendigkeit mit sich bringt. In einer Gesellschaft, in der Wissen großgeschrieben wird, kann das beängstigend sein und erfordert Mut. Doch genau das ist Evolution: die Fähigkeit im Nichtwissen zu stehen und trotzdem den nächsten Schritt zu machen. Es ist somit entscheidend, dass Du – um der Notwendigkeit uneingeschränkt folgen zu können - mit dem Gefühl der Angst vertraut bist, um in diesem Nichtwissen stehen zu können. Viele Menschen haben Angst vor der Angst. Angst ist für viele negativ, lähmend und macht Dich entscheidungs-unfähig. Doch das ist eine veraltete Sichtweise, die Dir nicht hilft. Fakt ist: Angst ist Angst. Ein großartiges Gefühl, das Dich kreativ, präsent und wach sein und Dich Neues ausprobieren lässt. Angst zeigt Dir, dass Du Dich in neues Gebiet begibst bzw. Dich außerhalb Deiner Komfortzone bewegst. Du kannst der Angst vertrauen und sie bewusst nutzen.

 

Eine weitere wichtige Unterscheidung ist, dass Notwendigkeit nichts damit zu tun hat, dass Du aus einer Überlebensangst oder der Erwartung anderer Menschen heraus meinst, Du solltest oder müsstest etwas tun. Wenn beispielsweise Deine Eltern von Dir erwarten, dass Du jedes Wochenende anrufst oder zum Kaffeetrinken kommst und Du versuchst diese Erwartung zu erfüllen, dann kommt das nicht aus einer Notwendigkeit, sondern aus einer Pflichterfüllung, die Du Dir selbst auferlegt hast. Möglicherweise wäre die Notwendigkeit eher jene, dass Du beginnst, Grenzen zu setzen und aufhörst, Dir das Leben von anderen diktieren zu lassen. Ein anderes Beispiel: wenn Du meinst, einem Trend folgen zu müssen, weil er gerade in aller Munde ist und Deine Freunde dem Trend auch folgen, dann folgst Du nicht der Notwendigkeit, sondern einem Herdentrieb. Es geht also immer wieder darum zu prüfen, worin die Notwendigkeit für Dein Leben jetzt gerade besteht.

Es kann durchaus sein, dass sich die Notwendigkeit durch andere Menschen zeigt, z. B. wenn Dich jemand um Hilfe bittet. Doch auch da gilt es zu prüfen, ob es sich um eine tatsächliche Notwendigkeit handelt oder die andere Person Dich bittet, weil sie selbst zu faul ist.

 

Notwendigkeit ist klar & präzise

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Notwendigkeit hat nichts mit Bedürftigkeit zu tun! Wenn wir noch einmal das Thema Beziehung nehmen und Du beispielsweise meinst, es sei notwendig, dass Dein*e Partner*in Dir immer wieder beweist, dass er/sie Dich liebt, dann agierst Du aus einer Bedürftigkeit heraus und suchst die Liebe im Außen. Das hat aber nichts mit Notwendigkeit zu tun. Für Dich kann es sich möglicherweise so anfühlen, als sei das für Dein Überleben absolut notwendig, doch letztendlich handelt es sich in diesem Fall um eine alte Wunde aus der Kindheit oder einer alten Beziehung. Notwendigkeit IST einfach. Sie ist nicht klebrig, nicht bedürftig, nicht jammernd und nicht bittend. Notwendigkeit ist klar, präzise, hat Fokus und Richtung.

Die Notwendigkeit hat zudem die Eigenschaft, dass sie größer wird, je mehr Du sie ignorierst. Wenn es in Deiner Beziehung beispielsweise kriselt und Du die offensichtliche Notwendigkeit übergehst, Dinge mit Deine*r Partner*in zu klären, dann verschärft sich die Situation zunehmend, sodass Ihr Euch irgendwann vielleicht gar nichts mehr zu sagen habt oder nur noch streitet und Euch irgendwann trennt oder einer von Euch krank wird.

 

An die Notwendigkeit wieder andocken

Umso wichtiger ist es, wieder zu beginnen, der Notwendigkeit zu vertrauen und sie zu nutzen. Wie machst Du das? Nun es ist wie ein Muskel, den Du wieder trainieren kannst. Entscheidend dafür ist, dass Du inne hältst und still wirst. Es ist notwendig, dass Du Dein Gedankenwirrwarr loslässt und Deinem Verstand sagst, dass er kurz Pause hat.

Anschließend stellst Du die Frage: "Was ist jetzt die Notwendigkeit?" oder "Was ist jetzt der nächste Schritt?" oder "Was ist jetzt als nächstes dran?". Dann hältst Du erneut inne und wartest auf den Impuls der Notwendigkeit. Dadurch kommst Du ins Hier und Jetzt anstatt - wie bei Plänen und Wünschen - in der Zukunft unterwegs zu sein und alles mit Deinem Verstand zu analysieren. In der Zukunft hast Du keine Kraft. Du hast nur Kraft im Hier und Jetzt.

Es kann durchaus passieren, dass die Notwendigkeit ab und zu darin besteht, gerade nichts zu tun und keinen Schritt vorwärts zu gehen. Vertraue dem. Stelle in regelmäßigen Abständen einfach erneut die Frage.

Dieses Vorgehen ist übrigens auch bestens geeignet, wenn Du eine Vision verwirklichen möchtest. Du musst nicht jetzt bereits wissen, wie es geht oder wie alle Schritte bis zum Ziel aussehen. Es geht immer nur um den nächsten Schritt. Denn wer weiß, wie die Umstände übermorgen oder in 4 Wochen sind? Was machst Du, wenn Du jetzt schon alles geplant hast und die Umstände sich dann verändern? Dann kannst Du Deine Pläne wieder über den Haufen werfen. Wenn Du stattdessen der Notwendigkeit folgst, hast Du zwar die Vision vor Augen, machst jedoch immer nur den notwendigen nächsten Schritt.

Das Spannende ist: wenn Du der Notwendigkeit vertraust, kommst Du in Fluss. Dann bist Du automatisch immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wenn Du der Notwendigkeit vertraust, bewegst Du Dich, bevor Du weißt, wie etwas geht. Du machst einfach den nächsten Schritt, der dran ist und nutzt Deine Angst bewusst, um im Nichtwissen zu stehen. Wenn Du der Notwendigkeit vertraust und Schritt für Schritt voran gehst, können sich ungeahnte neue Möglichkeiten auftun, mit denen Du nicht gerechnet hast.

Bist Du bereit, der Notwendigkeit wieder zu vertrauen und Dich von ihr bewegen zu lassen?

Herzliche Grüße,
Nicola


INSPIRATION, DIE BEWEGT!
www.viva-essenza.com

Sonntag, 12. Juli 2020

Wie viel ist Dir Deine kostbare Lebenszeit wert?


Wie viel Deiner kostbaren Lebenszeit vergeudest Du mit Dingen, die Dich nicht erfüllen, Dir nicht gut tun oder Dir Energie ziehen? Hast Du Dir das einmal bewusst überlegt? Wir nehmen uns meist nicht ausreichend Zeit, dies in Ruhe zu reflektieren. Stattdessen versacken wir im Alltagstrott und nehmen es als notwendiges Übel hin, dass einige Dinge vielleicht nicht so sind, wie wir sie uns vorstellen. „Das ist halt so!“, sagst Du Dir dann und lebst tagein tagaus weiter wie bisher und findest auch sehr gute Gründe, so weiterzumachen.
                                                  
Heute schmeiße ich Dich daher direkt mit einem Experiment ins Kalte Wasser.

Experiment: Was zieht Dir Energie?
SCHRITT 1: Nimm Dir 5 bis 10 Minuten Zeit und schreibe die Punkte auf, die Dich im Leben nicht erfüllen oder Dir Energie ziehen.

Hier sind einige Beispiele:
·         Meine Mutter, die jeden Tag 3 Mal anruft
·         Mein Chef, der mich wiederholt klein macht oder Druck ausübt
·         Mein Job, der mir insgesamt nicht wirklich Spaß macht.
·         Die Freundin/der Freund, der nur rumjammert, wenn wir uns sehen
·         Einige Bekannte, die neurotisch und oberflächlich durcheinander reden, wenn wir uns treffen.
·         Meine Wohnung, die viel zu dunkel und eng ist.
·         Meine Beziehung, in der wir oft streiten.
·         Etc.

SCHRITT 2: Nachdem Du nun diese Punkte aufgeschrieben hast, besteht der zweite Schritt darin, aufzuschreiben, warum Du dieses Spiel mitspielst. Was sind Deine Gründe? Warum hast Du bisher die Dinge weiterlaufen lassen, die Dir Energie entziehen?

Auch dazu einige Beispiele:
·         Ich befürchte, dass die anderen mich nicht mehr mögen, wenn ich eine Grenze setze.
·         Ich befürchte, dass ich sonst alleine da stehe.
·         Ich weiß nicht, wie ich Veränderung angehen soll.
·         Es ist bequem. Das kenne ich.
·         Umstände lassen sich nicht so einfach verändern.
·         Andere erwarten das von mir.
·         Etc.

Nachdem Du nun diese zwei Schritte durchlaufen hast, schau Dir die Liste noch einmal an und beantworte die zwei folgenden, spannenden Fragen:

Wie viel ist Dir Deine kostbare Lebenszeit wert?
Wie viel bist Du Dir selbst wert?             

Oftmals meinen wir, wir sind in Umständen gefangen und können diese nicht so leicht verändern. Dem ist jedoch nicht so! Du hast eine Kraft, die Dir niemand nehmen kann: Die Kraft des Wählens! Das bedeutet, Du kannst jederzeit entscheiden, was Du mit Deinem Leben machen möchtest. Ich gebe Dir ein konkretes, persönliches Beispiel:

Vor vielen Jahren hatte ich einen ganz anderen Job. Ich war Projektleiterin in der IT und Automobil Branche. Dann habe ich mir eines Tages die Frage gestellt, ob mich dieser Job erfüllt und ich diesen weiter machen möchte. Die Antwort lautete „Nein!“ und so habe mich entschieden, meine Berufung zu finden und sie zu leben. Nach genau 2 Wochen habe ich aus dem Nichts heraus von einer Freundin durch einen kleinen Kommentar einen Hinweis bekommen, der mich auf meinen neuen Weg gebracht hat. Ich hätte natürlich in dem alten Job bleiben können. Ich war dort erfolgreich und hatte alle nur denkbaren Annehmlichkeiten. Doch der Job entsprach mir nicht mehr.

Wenn Du wirklich etwas verändern willst, kannst Du es auch verändern! Wenn Du jetzt sagst „Ich würde ja gerne, aber das ist alles nicht so einfach.“, dann versteckst Du Dich hinter der Bequemlichkeit. Dann bleibt ein Teil von Dir lieber in der Komfortzone. Das ist nicht gut und nicht schlecht. Wenn Du Deine Lebenszeit gerne weiter mit Dingen füllen möchtest, die Dir eigentlich nicht gut tun und Dir Energie ziehen, dann ist das Deine Entscheidung. Du kannst jedoch jederzeit wählen. Zu wählen ist eine Fähigkeit, die Dir niemand nehmen kann.

Wut - Die Kraft, um Entscheidungen zu fällen
Damit wären wir bei einem wichtigen Aspekt. Um etwas in Deinem Leben zu verändern, ist es notwendig, eine Entscheidung zu treffen. Das fällt vielen Menschen bereits schwer. Vielfach liegt die Ursache darin, dass sie keinen bewussten und verantwortlichen Zugang zu ihrer Wut haben. Zieh einmal in Betracht, dass Du Wut brauchst, um eine kraftvolle Entscheidung zu treffen. Entscheidung, heißt, Du ent-scheidest; Du scheidest eine Sache von einer anderen, so als würdest Du mit einem Schwert zwei Dinge voneinander trennen. Dafür brauchst Du Zugang zu Deiner Wut. Wir sprechen hier nicht von der unverantwortlichen, lauten Explosion, die wie eine Vulkan-Eruption herausbricht. Wut kann auch leise sein, doch sie ist bestimmt. Sie hat Richtung, sie hat Fokus, sie hat Entschluss und Aktion. Du brauchst die Wut, um nicht länger Opfer der Umstände zu sein, sondern endlich Grenzen zu setzen, für Dich einzustehen und die Dinge in Deinem Leben zu streichen, die Dich nicht erfüllen.

Angst - Der Katalysator, um in unbekanntes Gebiet zu gehen
Doch – Du ahnst es möglicherweise schon – selbst wenn Du eine Entscheidung treffen möchtest, kann der nächste Hinderungsgrund Deine Angst sein. Die Angst vor dem Nichtwissen. Wenn Du einige Dinge wirklich radikal ehrlich verändern würdest, was bleibt dann? Wie geht es dann weiter? Und hier kommen wir zu einem weiteren ganz entscheidenden Punkt:

Wenn Du Dich von der Angst blockieren lässt, weil Du nicht weißt, wie Dein Leben aussieht oder was passiert, wenn Du einige Grenzen setzt und Entscheidungen triffst, dann ziehst Du Dich zurück in Deine Komfortzone und lebst wieder weiter, wie bisher. Du könntest Die Angst stattdessen jedoch auch als wertvollen Raketentreibstoff nutzen. Zieh in Betracht, dass die Angst Dir einfach nur anzeigt, dass etwas Neues passiert, das Du nicht kennst. Nutze die Angst, um mutig voran zu gehen, um Neuland zu betreten, um kreativ zu sein oder auch zu improvisieren. All das kannst Du mit der Angst machen, wenn Du sie bewusst und verantwortlich als Kraft nutzt.

Die Magie des Nichts
Wenn Du der Angst vertraust, dann entsteht pure Magie und zwar auf folgende Art und Weise: Sobald Du der Angst vertraut hast und möglicherweise einige Kontakte beendet hast, Grenzen im Job gesetzt hast oder andere Entscheidungen getroffen und verkündet hast, stehst Du im Nichts. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hättest Du viele alte, lästige Fäden durchgeschnitten, die Dich daran gehindert haben, voran zu gehen. Dieses Nichts erzeugt ein Vakuum. Das bedeutet, die neue Freiheit, die Du dadurch gewonnen hast, dass Du die Dinge losgelassen hast, die Dich nicht mehr erfüllen oder inspirieren, sorgt dafür, dass etwas Neues kommen kann. Ein Vakuum erzeugt einen Sog.

Stell Dir vor Du hast einen Raum, der vollgestellt ist, mit Möbeln und allem möglichen Zeug. Der Raum ist bis unter die Decke voll. Dieses ganze Zeug ist vergleichbar mit all den Dingen in Deinem Leben, die Du eigentlich gar nicht haben willst. Damit etwas Neues reinkommen kann, musst Du die alten, ausgedienten Möbel und allen anderen Kruscht also erst einmal rausbringen. Es reicht nicht, dass Du die Tür aufmachst und sagst „Ich würde ja gerne, ich habe ja die Tür aufgemacht.“ Es ist notwendig, dass Du eine klare Entscheidung triffst und aktiv wirst. Dann räumst Du den Raum komplett aus, bis er leer ist und das strahlende Sonnenlicht wieder durch die Fenster in den Raum fällt. Diesen leeren Raum kannst Du dann voller Inspiration auf Deine Art neu gestalten. Doch erst muss das Alte raus.

Hier noch ein persönliches Beispiel:
Ende letzten Jahres – ich lebte bereits seit 12 Jahren meine Berufung als Trainerin – kam ich an einen Punkt, an dem ich mir radikal ehrlich eingestehen musste, dass mich die Trainingsformate, die ich bis dahin gegeben hatte, nicht mehr inspirierten. Das war beängstigend, hatte ich doch den Kontext mit aufgebaut und viel Erfahrung mit dieser Art Trainings gesammelt. Eine Möglichkeit wäre gewesen, einfach weiter zu machen. Schließlich ist es meine Berufung, Menschen zu ermächtigen. Doch es war klar, dass ich mich von den alten Trainingsformaten  trennen musste. Kaum hatte ich diese Entscheidung getroffen und an Kollegen kommuniziert, stand ich zunächst im Nichts. Was würde als nächstes kommen? Wie sollte es weitergehen? Gleichzeitig spürte ich eine neue Freiheit, Leichtigkeit und neue Inspiration neue Trainingsformate zu entwickeln, die die Menschen weiterbringen und von Grund auf ermächtigen. Hatte ich Angst, das Alte zurück zu lassen? JA. Stand ich dann erst einmal im Nichts? JA. Wusste ich, wie es weitergeht? NEIN. Doch der Sog des Vakuums wirkte unmittelbar. Kaum hatte ich für mich die Entscheidung getroffen, entwickelte sich durch die Anfrage eines Coaching Klienten im Nu ein neues Coaching Programm, aus dem sich anschließend weitere neue Formate ergaben.

Um es in einem Satz zu sagen:

Sobald Du klare Entscheidungen triffst, legt sich der Weg unter Dich!

Wenn Du in Deinem Leben ausmistest, erzeugst Du ein Vakuum und das bringt auf meist magische Weise neue Dinge und Menschen in Dein Leben, mit denen Du nicht gerechnet hast. Was möchtest Du also mit Deiner kostbaren Lebenszeit machen? Wie viel bist Du Dir selbst wert? Bist Du es Dir wert, Magie in Deinem Leben entstehen zu lassen und Dein Leben so auszurichten, dass Du inspiriert und erfüllt bist? Oder möchtest Du lieber weiterhin als Opfer der Umstände in Deiner Komfortzone bleiben, wo es zwar kuschelig ist, Du aber vielleicht nur bedingt glücklich bist und Dich viele Dinge nerven? Du hast jetzt gerade dieses Leben. Was machst Du mit Deiner kostbaren Lebenszeit?


In diesem Sinne, viel Freude beim Ausmisten.

Herzlichst, 
Nicola 


INSPIRATION, DIE BEWEGT!
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Samstag, 18. April 2020

3 Entscheidende Aspekte um Krisen leichter zu meistern


Wie gehst Du grundsätzlich mit Krisen um, beispielsweise mit der aktuellen Corona Krise? Bist Du eher entspannt, oder angespannt? Vielleicht sagst Du jetzt: „Naja, am Anfang war es erst toll, einige Tage ungeplant frei zu haben, doch das hat sich dann sehr schnell geändert.“

Insgesamt tun wir uns mit Krisen oftmals schwer, denn eine Krise reißt Dich zunächst einmal aus Deiner Komfort-Zone heraus und verändert Dein Leben schlagartig. Wie kannst Du da noch einigermaßen entspannt bleiben? Nun, zieh einmal in Betracht, dass Du bereits wesentlich leichter durch Krisen navigieren kannst, wenn Du folgende 3 Aspekte berücksichtigst:

  1. Zentriert im Hier und Jetzt bleiben
  2. Emotionen von Gefühlen unterscheiden
  3. Deine Sichtweise verändern, indem Du radikale Verantwortung übernimmst

Was hat es damit im Detail auf sich?


1. Zentriert im Hier und Jetzt bleiben
In einer Krise ist es entscheidend, dass Du in Deiner Kraft bleibst. Viele geben jedoch ihre Kraft nach außen ab, z. B. an die Umstände oder andere Personen. Manche geben ihre Kraft auch an die Vergangenheit ab, indem sie sich wünschen, es sei alles wieder so wie vorher, oder sie geben ihre Kraft an die Zukunft ab, indem sie sich unentwegt Sorgen und Gedanken machen, wie es denn wohl weitergehen soll. Auf wen oder was Du im Außen auch fokussiert bist, Du gibst damit Dein sogenanntes energetisches Zentrum, d. h. Deine persönliche Kraft und Autorität ab. Dann bist Du nicht mehr wirklich bei Dir. Wenn Du nicht zentriert bist, kann es Dir zudem passieren, dass Du in hektisches Agieren verfällst oder verkrampft im Intellekt nach Lösungen suchst.

Um in Krisenzeiten jedoch wirksam und bewegungsfähig zu sein, ist es entscheidend, dass Du im Hier und Jetzt präsent bist. Nur dann kannst Du ruhig werden und klar spüren, was z. B. als nächstes dran ist oder wann es an der Zeit ist, nichts zu tun. Wenn Du zentriert und geerdet bist, kann Dich nichts so schnell umhauen.

Wie kommst Du im Hier und Jetzt an?

Experiment Nr. 1: Bei Dir ankommen
Nun, zum einen kannst Du lernen, mit Deiner Aufmerksamkeit Dein energetisches Zentrum zu lokalisieren (viele Menschen haben es meist im Kopf, weil sie sich so viele Gedanken machen) und dann mit Deiner Absicht auf Dein physisches Zentrum zu legen (Dein physischer Balancepunkt). Einen ersten Geschmack davon kannst Du jedoch auch bekommen, wenn Du erst einmal vollständig in Deinem Körper ankommst, indem Du die Augen zu schließt und zunächst einige Male in Ruhe atmest. Dann sinke einmal tiefer in Deinen Körper hinein und finde den Ort, an dem Dein inneres Lebensfeuer brennt, Deine Essenz. Sobald Du diesen Ort gefunden hast, verweile dort ein wenig und schaue Dich um. Welche Farbe hat er? Siehst Du das Lebensfeuer oder vielleicht ein leuchtendes Juwel? Nähere Dich dem Feuer oder dem Juwel und berühre es mit den Händen. Spüre es. Das ist der Ort, an dem alles in Ordnung ist. Das ist der ruhige Ort des Seins. Der Ort, an dem Du genauso gemeint bist, wie Du bist. Bleibe noch einige Minuten dort und öffne dann wieder die Augen. Kannst Du den Unterschied spüren zu vorher?


2. Emotionen von Gefühlen unterscheiden
Was in Krisenzeiten sehr häufig passiert, ist zudem,  dass unglaublich viele Emotionen hochkommen. Wenn Du Dich mit diesen Emotionen identifizierst, kannst Du nur unverantwortlich emotional reagieren, anstatt bewusst und verantwortlich zu agieren. Deswegen ist es wichtig, dass Du Dir den Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen klar machst.

Es gibt 4 große Gefühlsgebiete: Wut, Traurigkeit, Angst und Freude. Gefühle entstehen im Hier und Jetzt. Sobald Du sie bewusst und verantwortlich nutzt (z. B. um eine Grenze zu setzen oder um Dich bewusst von etwas zu verabschieden), dann verschwinden sie sofort.

Emotionen fühlen sich genauso an wie Gefühle, dauern aber länger. Hast Du es schon einmal erlebt, dass Du mit einer Person gesprochen hast und einige Stunden oder gar Tage später immer noch wütend, traurig oder ängstlich warst? Ja, die meisten haben das schon erlebt. Wenn das jedoch der Fall ist, dann wurde eine Emotion bei Dir getriggert, die mit der Person bzw. mit der aktuellen Situation nichts zu tun hat. Einer Deiner „roten Knöpfe“ wurde sozusagen gedrückt. Was dann passiert ist, dass die Emotion mit einer gehörigen Wucht innerlich hoch schießt und Du emotional reagierst. Vielleicht fliegen sogar böse Worte und Sätze.

Es gibt unterschiedliche Arten von Emotionen:
·         Zum einen gibt es die sogenannte Kind-Emotion:
Das sind unvollendete Gefühle aus der Vergangenheit, z. B. aus der Kindheit. Möglicherweise hast Du früher einmal eine ähnliche Situation erlebt und damals war es nicht sicher für Dich, diese Gefühle auszudrücken. In einer Krise können solche Kind-Emotionen sehr schnell wieder an die Oberfläche kommen. Eine Möglichkeit, sie zu heilen besteht darin, dass Du die Gefühle von damals noch einmal bewusst ausdrückst, am besten in einem sicheren Raum und in Gegenwart einer trainierten Person, damit die Gefühle auch vollendet werden können.

·         Zum anderen gibt es die sogenannte Eltern-Emotion:
Dies sind Gefühle, die Du von anderen unbewusst übernommen hast, z. B. von Deinen Eltern, Lehrern, Institutionen, Marken, Religionen, etc.  Wenn Du beispielsweise in einer bestimmten Situation panisch reagierst, weil Deine Mutter immer panisch reagiert hat, dann ist das eine Eltern-Emotion.

·         Als dritte Emotion gibt es noch eine ganz besondere, lass sie uns die Gremlin Emotion nennen. Die Gremlin Emotion gehört zu Deinem kleinen inneren Monster, Deinem Schattenanteil, dem König oder der Königin Deiner eigenen Unterwelt. Bist Du beispielsweise morgens schon einmal aufgewacht und warst ohne jeglichen Grund wütend und auf Kampf gepolt? Das ist eine Gremlin Emotion. Der Gremlin hat einfach Lust ein niederes Drama anzuzetteln. Dazu gleich mehr.

Anzeichen für eine Emotion ist auch, wenn Du die Gefühle miteinander vermischt und Dich z. B. depressiv, verzweifelt, hilflos, melancholisch oder hysterisch fühlst. Wenn die Gefühle so vermischt sind, dann steckst Du fest und kannst nicht klar und verantwortlich agieren.

Wie kannst Du nun aufhören, emotional zu reagieren?


Experiment Nr. 2: Mache eine Lücke
Sobald Du merkst, dass ein heftiger Gefühlsschwall in Dir aufsteigt und Du sofort lospoltern möchtest, mache die Lücke. Das bedeutet, dass Du zunächst 3 Mal weiter atmest und Dir bewusst machst, dass gerade eine Emotion hoch kommt und diese nichts mit der aktuellen Situation oder Person zu tun hat. Wenn Du keine Lücke machst, ist der automatische Impuls, die alte Emotion auf die aktuelle Situation oder Person zu projizieren, was sehr häufig in Stress, Streit oder ähnliches ausartet.

Auch wenn Du Dir später erst bewusst wirst, dass Du immer noch wütend, traurig oder ängstlich bist oder alle Gefühle miteinander vermischt hast, ist es entscheidend, dass Du Dir bewusst sagst „Ah…das ist eine Emotion. Es hat nichts mit ihm/ihr bzw. der Situation zu tun“. Dann kannst Du diese zur Seite legen und Dir später anschauen oder heilen, anstatt sie in der aktuellen Situation auf die andere Person zu projizieren.


3. Deine Sichtweise verändern, indem Du radikale Verantwortung übernimmst
Wenn Du keine Bewusstheit über den Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen hast, dann identifizierst Du Dich in der mit Deinen Emotionen in dem Glauben, Du würdest etwas fühlen. Doch das einzige, was passiert ist, dass Du durch Deine emotionale Reaktion ohne Umschweife direkt im sogenannten niederen Drama landest, d. h. eine Täter-Retter-Opfer Dynamik entsteht. Dann bist Du möglicherweise das Opfer, das z. B. herum jammert, sich beschwert, andere beschuldigt und ins Unrecht setzt, mit Vorwürfen um sich schießt, Recht haben will oder verlangt, dass Deine unausgesprochenen Erwartungen erfüllt werden. Im Sumpf des niederen Dramas drehst Du Dich um Dich selbst und erzählst Dir die Geschichte, dass die Situation oder die anderen Personen unfair sind, Dir Unrecht getan haben, oder was auch immer.

Opfer der Umstände zu sein, hat einen großen Nutzen: Du musst keine Verantwortung übernehmen, musst Dich nicht verändern, bekommst Aufmerksamkeit, kannst Dir die Geschichte erzählen, dass Du der oder die moralisch Bessere bist und kannst vor allem…..irgendwann Rache üben. Dieses Spiel liebt der Gremlin, Dein Schattenanteil.

Doch wie kommst Du aus dem niederen Drama raus?

Experiment Nr. 3: Erzähle die verantwortliche Geschichte
Nun ein großes Experiment wäre, dass Du beginnst, die verantwortliche Geschichte zu erzählen. Das wird dem Schattenanteil in Dir gar nicht gefallen, weil Du damit Deine Opfer-Position aufgibst und auch die Möglichkeit, in die Täter-Rolle zu wechseln und Dich zu rächen.

Bei diesem Experiment geht es darum, dass Du Deine innere Haltung veränderst, und radikale Verantwortung übernimmst, in dem Du 2 Fragen beantwortest:

  • Wie hast Du dazu beigetragen, dass das passiert ist (also dass Du gerade diese Krise erlebst)?
  • Und welchen Nutzen hast Du davon?

Das ist keine leichte Übung. Mache sie trotzdem.

Vielleicht hast Du zu der ganzen Krise, in der Du Dich gerade befindest beigetragen, weil Du Dir ein bestimmtes Umfeld, einen Partner/eine Partnerin oder was auch immer ausgesucht hast. Vielleicht hast Du auf Deinem Recht gepocht oder hast Erwartungen im Vorfeld nicht kommuniziert. Vielleicht hast Du auch die ersten Anzeichen für Deine persönliche Krise einfach nicht ernst genommen und sie dezent ignoriert.

Möglicherweise ist ein Nutzen, dass Du in der Vergangenheit das Opfer warst, dass Du keine Verantwortung übernehmen musstest und alles beim Alten lassen konntest. Vielleicht war es bequem, Deine alte Rolle als Opfer weiterzuspielen, um nicht in Deiner vollen Kraft zu sein. Vielleicht ist ein Nutzen der Krise jetzt, Dich von alten, einengenden Glaubenssätzen zu befreien oder endlich für Dich einzustehen.

Es geht nicht darum, dass Du die Schuld für etwas übernimmst. Es geht darum, dass Du Deine Sichtweise veränderst, Deine innere Haltung. Versuche wirklich radikal verantwortlich zu sein. Spüre dann, wie sich Deine innere Haltung verändert und Dir die verantwortliche Sichtweise mehr Kraft gibt. Wenn Du Verantwortung übernimmst, kannst Du kein Opfer der Umstände mehr sein.

Wenn Du die verantwortliche Sichtweise im Hier und Jetzt zentriert einnimmst, dann kann ein völlig neues Spiel beginnen und es tun sich plötzlich ungeahnte, neue Möglichkeiten auf.

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Krisenbewältigung:

Krisen-Bewältigung gewöhnlich
Krisen-Bewältigung einmal anders
Deine Kraft an das Außen abgeben
Zentriert bei Dir bleiben
In der Vergangenheit oder der Zukunft sein
Präsent im Hier und Jetzt sein
Im Intellekt nach Lösungen suchen
Auch Deiner Intuition vertrauen
Hauptsache agieren und irgendetwas tun
Mehr sein und Dich bewegen, wenn es dran ist.
Emotional reagieren.
Mit der Emotion identifiziert sein.
Zwischen Emotionen und Gefühlen unterscheiden. Dich nicht von Emotionen einnehmen lassen. Die Lücke machen
Im niederen Drama versinken mit Jammern, Beschuldigen, Beschweren, etc.
Die Sichtweise wechseln und radikale Verantwortung für die Krise übernehmen.
Dein Gremlin hat freien Auslauf
Du hast Deinen Gremlin an der Leine.
Feststecken, unbeweglich werden
Kreativ werden. Neue Möglichkeiten generieren.
Versuchen, zu überleben. Nichts verändern
Krise als Chance für Heilung und Wachstum nehmen
Versuchen, Dich irgendwie abzulenken
Wahrnehmen was ist, ohne Ablenkung

In diesem Sinne, ein sanftes Navigieren durch Krisenzeiten.

Herzlichst,
Nicola


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