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Sonntag, 12. Juli 2020

Wie viel ist Dir Deine kostbare Lebenszeit wert?


Wie viel Deiner kostbaren Lebenszeit vergeudest Du mit Dingen, die Dich nicht erfüllen, Dir nicht gut tun oder Dir Energie ziehen? Hast Du Dir das einmal bewusst überlegt? Wir nehmen uns meist nicht ausreichend Zeit, dies in Ruhe zu reflektieren. Stattdessen versacken wir im Alltagstrott und nehmen es als notwendiges Übel hin, dass einige Dinge vielleicht nicht so sind, wie wir sie uns vorstellen. „Das ist halt so!“, sagst Du Dir dann und lebst tagein tagaus weiter wie bisher und findest auch sehr gute Gründe, so weiterzumachen.
                                                  
Heute schmeiße ich Dich daher direkt mit einem Experiment ins Kalte Wasser.

Experiment: Was zieht Dir Energie?
SCHRITT 1: Nimm Dir 5 bis 10 Minuten Zeit und schreibe die Punkte auf, die Dich im Leben nicht erfüllen oder Dir Energie ziehen.

Hier sind einige Beispiele:
·         Meine Mutter, die jeden Tag 3 Mal anruft
·         Mein Chef, der mich wiederholt klein macht oder Druck ausübt
·         Mein Job, der mir insgesamt nicht wirklich Spaß macht.
·         Die Freundin/der Freund, der nur rumjammert, wenn wir uns sehen
·         Einige Bekannte, die neurotisch und oberflächlich durcheinander reden, wenn wir uns treffen.
·         Meine Wohnung, die viel zu dunkel und eng ist.
·         Meine Beziehung, in der wir oft streiten.
·         Etc.

SCHRITT 2: Nachdem Du nun diese Punkte aufgeschrieben hast, besteht der zweite Schritt darin, aufzuschreiben, warum Du dieses Spiel mitspielst. Was sind Deine Gründe? Warum hast Du bisher die Dinge weiterlaufen lassen, die Dir Energie entziehen?

Auch dazu einige Beispiele:
·         Ich befürchte, dass die anderen mich nicht mehr mögen, wenn ich eine Grenze setze.
·         Ich befürchte, dass ich sonst alleine da stehe.
·         Ich weiß nicht, wie ich Veränderung angehen soll.
·         Es ist bequem. Das kenne ich.
·         Umstände lassen sich nicht so einfach verändern.
·         Andere erwarten das von mir.
·         Etc.

Nachdem Du nun diese zwei Schritte durchlaufen hast, schau Dir die Liste noch einmal an und beantworte die zwei folgenden, spannenden Fragen:

Wie viel ist Dir Deine kostbare Lebenszeit wert?
Wie viel bist Du Dir selbst wert?             

Oftmals meinen wir, wir sind in Umständen gefangen und können diese nicht so leicht verändern. Dem ist jedoch nicht so! Du hast eine Kraft, die Dir niemand nehmen kann: Die Kraft des Wählens! Das bedeutet, Du kannst jederzeit entscheiden, was Du mit Deinem Leben machen möchtest. Ich gebe Dir ein konkretes, persönliches Beispiel:

Vor vielen Jahren hatte ich einen ganz anderen Job. Ich war Projektleiterin in der IT und Automobil Branche. Dann habe ich mir eines Tages die Frage gestellt, ob mich dieser Job erfüllt und ich diesen weiter machen möchte. Die Antwort lautete „Nein!“ und so habe mich entschieden, meine Berufung zu finden und sie zu leben. Nach genau 2 Wochen habe ich aus dem Nichts heraus von einer Freundin durch einen kleinen Kommentar einen Hinweis bekommen, der mich auf meinen neuen Weg gebracht hat. Ich hätte natürlich in dem alten Job bleiben können. Ich war dort erfolgreich und hatte alle nur denkbaren Annehmlichkeiten. Doch der Job entsprach mir nicht mehr.

Wenn Du wirklich etwas verändern willst, kannst Du es auch verändern! Wenn Du jetzt sagst „Ich würde ja gerne, aber das ist alles nicht so einfach.“, dann versteckst Du Dich hinter der Bequemlichkeit. Dann bleibt ein Teil von Dir lieber in der Komfortzone. Das ist nicht gut und nicht schlecht. Wenn Du Deine Lebenszeit gerne weiter mit Dingen füllen möchtest, die Dir eigentlich nicht gut tun und Dir Energie ziehen, dann ist das Deine Entscheidung. Du kannst jedoch jederzeit wählen. Zu wählen ist eine Fähigkeit, die Dir niemand nehmen kann.

Wut - Die Kraft, um Entscheidungen zu fällen
Damit wären wir bei einem wichtigen Aspekt. Um etwas in Deinem Leben zu verändern, ist es notwendig, eine Entscheidung zu treffen. Das fällt vielen Menschen bereits schwer. Vielfach liegt die Ursache darin, dass sie keinen bewussten und verantwortlichen Zugang zu ihrer Wut haben. Zieh einmal in Betracht, dass Du Wut brauchst, um eine kraftvolle Entscheidung zu treffen. Entscheidung, heißt, Du ent-scheidest; Du scheidest eine Sache von einer anderen, so als würdest Du mit einem Schwert zwei Dinge voneinander trennen. Dafür brauchst Du Zugang zu Deiner Wut. Wir sprechen hier nicht von der unverantwortlichen, lauten Explosion, die wie eine Vulkan-Eruption herausbricht. Wut kann auch leise sein, doch sie ist bestimmt. Sie hat Richtung, sie hat Fokus, sie hat Entschluss und Aktion. Du brauchst die Wut, um nicht länger Opfer der Umstände zu sein, sondern endlich Grenzen zu setzen, für Dich einzustehen und die Dinge in Deinem Leben zu streichen, die Dich nicht erfüllen.

Angst - Der Katalysator, um in unbekanntes Gebiet zu gehen
Doch – Du ahnst es möglicherweise schon – selbst wenn Du eine Entscheidung treffen möchtest, kann der nächste Hinderungsgrund Deine Angst sein. Die Angst vor dem Nichtwissen. Wenn Du einige Dinge wirklich radikal ehrlich verändern würdest, was bleibt dann? Wie geht es dann weiter? Und hier kommen wir zu einem weiteren ganz entscheidenden Punkt:

Wenn Du Dich von der Angst blockieren lässt, weil Du nicht weißt, wie Dein Leben aussieht oder was passiert, wenn Du einige Grenzen setzt und Entscheidungen triffst, dann ziehst Du Dich zurück in Deine Komfortzone und lebst wieder weiter, wie bisher. Du könntest Die Angst stattdessen jedoch auch als wertvollen Raketentreibstoff nutzen. Zieh in Betracht, dass die Angst Dir einfach nur anzeigt, dass etwas Neues passiert, das Du nicht kennst. Nutze die Angst, um mutig voran zu gehen, um Neuland zu betreten, um kreativ zu sein oder auch zu improvisieren. All das kannst Du mit der Angst machen, wenn Du sie bewusst und verantwortlich als Kraft nutzt.

Die Magie des Nichts
Wenn Du der Angst vertraust, dann entsteht pure Magie und zwar auf folgende Art und Weise: Sobald Du der Angst vertraut hast und möglicherweise einige Kontakte beendet hast, Grenzen im Job gesetzt hast oder andere Entscheidungen getroffen und verkündet hast, stehst Du im Nichts. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hättest Du viele alte, lästige Fäden durchgeschnitten, die Dich daran gehindert haben, voran zu gehen. Dieses Nichts erzeugt ein Vakuum. Das bedeutet, die neue Freiheit, die Du dadurch gewonnen hast, dass Du die Dinge losgelassen hast, die Dich nicht mehr erfüllen oder inspirieren, sorgt dafür, dass etwas Neues kommen kann. Ein Vakuum erzeugt einen Sog.

Stell Dir vor Du hast einen Raum, der vollgestellt ist, mit Möbeln und allem möglichen Zeug. Der Raum ist bis unter die Decke voll. Dieses ganze Zeug ist vergleichbar mit all den Dingen in Deinem Leben, die Du eigentlich gar nicht haben willst. Damit etwas Neues reinkommen kann, musst Du die alten, ausgedienten Möbel und allen anderen Kruscht also erst einmal rausbringen. Es reicht nicht, dass Du die Tür aufmachst und sagst „Ich würde ja gerne, ich habe ja die Tür aufgemacht.“ Es ist notwendig, dass Du eine klare Entscheidung triffst und aktiv wirst. Dann räumst Du den Raum komplett aus, bis er leer ist und das strahlende Sonnenlicht wieder durch die Fenster in den Raum fällt. Diesen leeren Raum kannst Du dann voller Inspiration auf Deine Art neu gestalten. Doch erst muss das Alte raus.

Hier noch ein persönliches Beispiel:
Ende letzten Jahres – ich lebte bereits seit 12 Jahren meine Berufung als Trainerin – kam ich an einen Punkt, an dem ich mir radikal ehrlich eingestehen musste, dass mich die Trainingsformate, die ich bis dahin gegeben hatte, nicht mehr inspirierten. Das war beängstigend, hatte ich doch den Kontext mit aufgebaut und viel Erfahrung mit dieser Art Trainings gesammelt. Eine Möglichkeit wäre gewesen, einfach weiter zu machen. Schließlich ist es meine Berufung, Menschen zu ermächtigen. Doch es war klar, dass ich mich von den alten Trainingsformaten  trennen musste. Kaum hatte ich diese Entscheidung getroffen und an Kollegen kommuniziert, stand ich zunächst im Nichts. Was würde als nächstes kommen? Wie sollte es weitergehen? Gleichzeitig spürte ich eine neue Freiheit, Leichtigkeit und neue Inspiration neue Trainingsformate zu entwickeln, die die Menschen weiterbringen und von Grund auf ermächtigen. Hatte ich Angst, das Alte zurück zu lassen? JA. Stand ich dann erst einmal im Nichts? JA. Wusste ich, wie es weitergeht? NEIN. Doch der Sog des Vakuums wirkte unmittelbar. Kaum hatte ich für mich die Entscheidung getroffen, entwickelte sich durch die Anfrage eines Coaching Klienten im Nu ein neues Coaching Programm, aus dem sich anschließend weitere neue Formate ergaben.

Um es in einem Satz zu sagen:

Sobald Du klare Entscheidungen triffst, legt sich der Weg unter Dich!

Wenn Du in Deinem Leben ausmistest, erzeugst Du ein Vakuum und das bringt auf meist magische Weise neue Dinge und Menschen in Dein Leben, mit denen Du nicht gerechnet hast. Was möchtest Du also mit Deiner kostbaren Lebenszeit machen? Wie viel bist Du Dir selbst wert? Bist Du es Dir wert, Magie in Deinem Leben entstehen zu lassen und Dein Leben so auszurichten, dass Du inspiriert und erfüllt bist? Oder möchtest Du lieber weiterhin als Opfer der Umstände in Deiner Komfortzone bleiben, wo es zwar kuschelig ist, Du aber vielleicht nur bedingt glücklich bist und Dich viele Dinge nerven? Du hast jetzt gerade dieses Leben. Was machst Du mit Deiner kostbaren Lebenszeit?


In diesem Sinne, viel Freude beim Ausmisten.

Herzlichst, 
Nicola 


INSPIRATION, DIE BEWEGT!
www.viva-essenza.com

Dienstag, 17. September 2019

Ein magischer Schlüssel für ein erfülltes Leben


Es ist schon wirklich verrückt: Da möchtest Du in Deinem Leben etwas verändern, um z. B. eine erfülltere Partnerschaft oder insgesamt ein erfüllteres Leben zu leben, malst Dir genau aus, wie es aussehen könnte, um dann letztendlich doch nicht die Kurve zu kriegen. Stattdessen machst Du weiter wie bisher und fragst Dich, wie Du es nur anstellen sollst, Dein Leben zu verändern.  

Vielleicht möchtest Du Dich beispielsweise selbständig machen und bist wirklich inspiriert und voller Vorfreude in Bezug auf diese Veränderung. Doch letztendlich machst Du dann nicht den Schritt. Oder vielleicht möchtest Du ein Gespräch mit Deinem Partner/Deiner Partnerin führen, das Eure Beziehung grundlegend betrifft. Du weißt, dieses Gespräch wäre notwendig, um Eure Beziehung auf die nächste Ebene zu bringen. Und doch kratzt Du vorher die Kurve und sprichst das Thema doch nicht an. Vielleicht wäre es auch an der Zeit einem Kollegen, oder einer Freundin zu sagen, dass sein/ihr Verhalten Dir gegenüber nicht in Ordnung war. Doch dann schluckst Du es doch lieber runter. Kennst Du das?

Die meisten von uns haben das schon erlebt. Es passiert sogar fast täglich, dass wir Dinge nicht tun, weil sie außerhalb unserer bekannten Komfortzone liegen. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Warum schreist Du nicht jedes Mal HURRA, wenn Du Veränderung in Deinem Leben herbei führen könntest?

Vielleicht traust Du Dich nicht, weil Du z. B.:
·         das Altbekannte als sicher und bequem wahrnimmst,
·         befürchtest, die Kontrolle zu verlieren,
·         Nicht weißt, welches der nächste Schritt ist, wenn Du eine Entscheidung triffst,
·         Nicht weißt, wie eine andere Person möglicherweise reagieren wird,
·         Nicht weißt, wie Veränderung geht bzw. wie Du es überhaupt anstellen sollst,
·         Lieber erst einmal detaillierte Pläne machen willst, um alle Eventualitäten einzubeziehen und sicher zu gehen, dass die Veränderung auch gelingt,
·         Etc.

Der magische Schlüssel
Vor Veränderung zurück zu schrecken ist ein sehr weit verbreitetes Phänomen. Für viele Menschen ist es einfacher, so weiter zu machen wie bisher, als in ihrem Leben etwas zu verändern. Was dahinter steckt, ist ein Schlüssel, der notwendig ist, um Veränderung tatsächlich durchzuführen, der uns jedoch oftmals verborgen ist. Dieser Schlüssel erlaubt uns, Veränderung nicht nur anzugehen, sondern auch halten zu können. Diese Kraft ist eine Gefühlskraft: die Angst!
Wenn Du Veränderung herbeiführen möchtest und ein erfülltes Leben leben möchtest, dann brauchst Du die Angst! Ein Teil von Dir wird jetzt vielleicht fragen: „Wieso brauche ich dazu die Angst. Wenn ich ein erfülltes Leben möchte, dann möchte ich doch genau keine Angst haben.“ Genau da liegt jedoch der Hase im Pfeffer.

In der Regel wachsen wir schon in der Kindheit mit einem Glaubenssatz auf, der in der modernen Gesellschaft und insbesondere in den Medien täglich weiter genährt wird. Nämlich, dass Angst schlecht ist und Du sie besser nicht fühlst. Das hängt letztendlich auch mit dem ganzen Bewertungssystem von richtig und falsch bzw. gut und schlecht zusammen. Wenn Du Angst hast, dann heißt es, Du bist feige, nicht ernst zu nehmen, unprofessionell und nicht entscheidungsfähig. Angst blockiert, löst Panik aus und führt zu nichts. Das ist die gängige Meinung. Somit ist es nur verständlich, dass die meisten Menschen keine Angst fühlen wollen. 

Als Konsequenz hast Du möglicherweise die Haltung entwickelt: „Oh, sobald ich Angst spüre, stimmt da etwas nicht.“ Das bedeutet, in dem Moment, wo Du in Deinem Leben etwas verändern möchtest und Angst spürst, poppt unbewusst die Bedeutung im Hinterkopf auf, dass Angst nicht okay ist und Du gehst wieder zurück mit der Erklärung „Oh, ich spüre Angst. Die darf nicht sein. Die will ich nicht spüren. Der Schritt kann nicht richtig sein.“ 

Das Paradox
Doch zieh einmal in Betracht, dass dies ein Paradox in sich ist, denn da wo Veränderung stattfindet, ist Angst ganz natürlich. Angst ist eine großartige Gefühlskraft. Es ist kein Designfehler vom Universum. Stattdessen spürst Du Angst – und auch die anderen Gefühle – aus einem bestimmten Grund. Die Angst ist essentiell, wenn Du wirklich Veränderung herbeiführen möchtest. Um die Angst in der Form wirklich nutzen zu können, ist es wichtig, die alte Sichtweise und die alte Haltung abzustreifen und eine neue Sichtweise in Bezug auf die Angst einzunehmen. Ziehe daher einmal folgendes in Betracht: Angst ist neutrale Energie und Information, die Dir dient. Angst ist Angst! Nur das.

Eine neue Sichtweise
Wenn Du diese neue Sichtweise einnimmst, wie könnte Angst Dir dann als wertvolle Kraft dienen? Nun, Du brauchst die Angst, um kreativ zu sein, um mutig zu sein, um einen Schritt in unbekanntes Gebiet zu gehen, um eine Veränderung herbei zu führen, bei der Du das Resultat noch nicht kennst. Du brauchst die Angst, um innovativ zu sein, um Deiner Intuition mehr zu trauen als Deinem Verstand. Die Angst lässt Dich wach und präsent sein. Sie schützt Dich auch in echten Gefahrensituationen. Zudem brauchst Du die Angst, um im Nichtwissen stehen zu können. 

Im Nichtwissen zu stehen, ist eine Fähigkeit, die absolut notwendig ist, wenn es um Veränderung geht. Die meisten versuchen, Veränderungen im Vorfeld bis ins Detail zu planen. Doch viele Komponenten kannst Du meist nicht beeinflussen. Du weißt beispielsweise nicht, wie Dein Umfeld reagieren wird, wie Dein Partner/Deine Partnerin reagieren wird oder ob Du erfolgreich sein wirst, wenn Du Dich selbständig machst. Du kannst Dich vorbereiten und Pläne machen. Du kannst es Dir ausmalen. Doch letztendlich bleibt ein Restrisiko und der Schritt in neues Gebiet  und genau da kommt die Angst wieder ins Spiel.

Was machst Du beispielsweise, wenn auf Deinem Veränderungsweg unvorhergesehene Dinge passieren? Gehst Du dann wieder zurück in Dein Zimmer und planst von vorne oder hörst ganz auf? Das wäre die Variante, wenn Angst für Dich nicht okay ist. Wenn Du die neue Sichtweise hingegen nutzt und die Angst als Freundin an Deiner Seite siehst, kannst Du einfach sagen: „Aha…Planänderung…ich spüre Angst…okay, prima…Angst ist Angst, eine neutrale Kraft…dann nutze ich diese jetzt einmal, um zu improvisieren und probiere einen Schritt in die andere Richtung.“ Angst ist die Kraft des Magiers, der Erschaffers, der Person, die aus dem Nichts etwas Neues zaubert. Gleichzeitig geht es um den bewussten und verantwortlichen Umgang mit der Angst. Es hat nichts mit Leichtsinn zu tun.

Die Angst vor der Angst
Mit dem Glaubenssatz, dass Angst schlecht ist, haben die meisten Menschen Angst vor der Angst. Um die Angst, die bei Veränderungen automatisch aufkommt, nicht spüren zu müssen, betäuben sie sich und gehen drüber hinweg oder lassen die Veränderung erst gar nicht zu. Sich zu betäuben, um die Angst (oder auch andere Gefühle) nicht spüren zu müssen, kann auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen geschehen, z. B. durch Alkohol, Zigaretten, sonstige Drogen, Surfen im Internet, Sport, viel Arbeiten, Fernsehen, Junk-Food, Süßigkeiten, ständig auf Workshops sein, auf Parties gehen, oder sich anderweitig ablenken. 

Die Männer- und Frauenreaktion bei Angst
Sobald Du Angst spürst, kann zudem noch folgendes passieren, um darüber hinweg zu gehen:
Wenn Du eine Frau bist, kann es sein, dass Du Deine Angst vor der Angst mit Traurigkeit überdeckst. Du wirst möglicherweise eher still oder weinst, weil Du nicht weißt, wie Du mit der Angst umgehen sollst.


Wenn Du hingegen ein Mann bist, kann es sehr schnell passieren, dass Du wütend wirst, wenn Du eigentlich Angst spürst. Das hängt damit zusammen, dass Männern im Patriarchat beigebracht wird, dass sie stark sein und die Dinge im Griff haben müssen und bloß keine Angst zeigen dürfen.
Es geht darum, mit diesen alten, hinderlichen Glaubenssätzen endlich aufzuräumen. Werde Dir bewusst darüber, dass die Angst eine Kraft mit neutraler Energie und Information ist, die essentiell ist, wenn Du ein erfülltes Leben leben möchtest. 

Ein erfülltes Leben erfordert, dass Du
·         Veränderungen herbei führst,
·         Dinge, die nicht mehr stimmig sind, los lässt,
·         Neues ausprobierst,
·         über Deinen Horizont schaust,
·         in unbekanntes Gebiet gehst,
·         authentisch wirst (d. h. Gefühle – vor allem auch die Angst - zulässt),
·         Deiner Inspiration folgst.

Ziehe als Mann zudem in Betracht, dass es ungemein entspannend für Deine Beziehung ist, wenn Du die Angst in Besitz nimmst, d. h. bereit bist, sie zu fühlen und zu nutzen. Dadurch wirst Du nicht nur authentisch, sondern zeigst, dass Du bereit bist, auch herausfordernde Situationen zu meistern und gemeinsam zu forschen, wie erfüllende Beziehung geht.

Also: Angst ist Angst. Eine neutrale Energie und Information, die Dir dient.

Dein Experiment:
Um die Kraft der Angst wirklich wieder vollständig in Besitz zu nehmen, ist es sehr hilfreich, in einem geschützten Trainingsraum die Angst einmal bis 100% Maximum zu spüren und dabei festzustellen, dass es Dir gut geht, Du immer noch lebst und Du größer bist als die Angst. Trotzdem kannst Du auch bereits mit kleineren Experimenten anfangen, die Angst bewusst wahrzunehmen und die Angst vor der Angst zu verlieren. Hier einige Beispiele:

·         Gehe mit geschlossenen Augen durch Deine Wohnung.
·         Nimm morgen einen anderen Weg zur Arbeit, den Du noch nicht kennst.
·         Schalte Dein Handy unter der Woche einen Tag lang aus.
·         Höre 1 Woche lang auf, Dich zu betäuben (lasse z. B. Alkohol weg, Fernsehen, Zigaretten…)
·         Bitte eine bekannte Person um Feedback, wie Du auf sie wirkst.
·         Bitte als nächstes eine unbekannte Person um Feedback, wie Du auf sie wirkst.
·         Trage keine Armbanduhr (und schaue auch nicht auf Deinem Handy die Uhrzeit nach). Wenn Du sowieso keine Armbanduhr trägst, trage etwas anderes nicht, das Du gewohnheitsmäßig an Dir hast.
·         Frage Deinen Partner/Deine Partnerin, was er/sie fühlt und teile Deine Gefühle.
·         Reise in ein Land, dessen Sprache Du nicht sprichst.
·         Stell Dir die Frage „Wovor habe ich die größte Angst?“

Wenn ein Teil von Dir jetzt sagt: „Das ist doch kein Ding. Bei diesen Experimenten spüre ich doch keine Angst“, dann lautet die Einladung, Deine Sensibilität zu trainieren. Es geht nicht darum, dass Du bei diesen Experimenten schlotternd vor Angst da stehst. Es geht darum, wieder bewusst zu spüren, wie oft am Tag Situationen da sind, die eine natürliche, wenn auch minimale  Angst aufkommen lassen, weil etwas neues oder ungewohntes passiert, und mit dieser Angst okay zu sein. 

Mach Dir bewusst: es ist absolut natürlich Angst zu spüren, wenn Veränderung im Gange ist, wenn Du dabei bist, etwas Neues auszuprobieren, wenn Du dabei bist, einen Schritt in eine Richtung zu machen, die Du nicht kennst. Das kann auch das Verhalten gegenüber einer anderen Person betreffen. Vielleicht beginnst Du beispielsweise in Deiner Beziehung, Grenzen zu setzen und Du spürst Angst, bevor Du dies das erste Mal tust. Das ist absolut angemessen, denn Du weißt nicht, wie der andere reagieren wird. Du betrittst neues Gebiet. Wenn Du diese Angst spürst, vertraue der Angst und mache den neuen Schritt. 

Es gibt da diesen Teil in uns, der wirklich Angst hat, die Kontrolle zu verlieren. Die meisten haben die Dinge gerne im Griff. Wer die Dinge im Griff hat, der ist professionell, der hat es einfach raus. Wenn Du die Angst als neutrale Kraft in Besitz nimmst, kannst Du entspannt im Nichtwissen stehen, die Dinge nicht im Griff haben, und schauen, welcher nächste Schritt sich zeigt. Dann bist Du im Fluss und folgst keinem starren Plan, Gedankenkonstrukt oder Konzept mehr. Wenn es für Dich okay ist, Angst zu fühlen, dann kannst Du jede Veränderung in Deinem Leben herbei führen, die Du brauchst und die Du Dir wünschst. Gleichzeitig kannst Du mit jeder ungeplanten Veränderung entspannt umgehen.

In diesem Sinne, herzliche Grüße und viel Spaß beim Experimentieren.
Nicola 



INSPIRATION, DIE BEWEGT!
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Dienstag, 15. Januar 2019

Tanzt Du im Feuer das Wunder des Lebens?


Kürzlich viel mir ein Zettel mit einer indianischen Weisheit wieder in die Hände, die folgendes sagt:
Tanze im Feuer das Wunder des Lebens!
Fließe mit dem Wasser in die Tiefe der Träume!
Atme im Wind die Weite des Himmels!
Wachse in die Erde zum Quell Deiner Kräfte!

Eine sehr kraftvolle Weisheit, die jedoch in der modernen, schnelllebigen Gesellschafte nur wenige Menschen wirklich konsequent zu beherzigen scheinen. Für solche Weisheiten ist in der Regel keine Zeit. Einige lesen sie vielleicht interessiert, verstehen die Weisheit mit dem Verstand, um sie anschließend direkt in die gedanklichen Schublade „verstanden“ zu stecken, wo sie wieder in Vergessenheit gerät, ohne wirklich Beachtung gefunden zu haben.

Doch wie wäre es, wenn Du diese indianische Weisheit für dieses frische Neue Jahr zu Deinem Motto machst und tatsächlich lebst? Um das tun zu können, ist zuvor die Beantwortung zwei ganz anderer Fragen hilfreich:

·         Wieso rennst Du manchmal (oder öfter) durchs Leben und bist gehetzt oder gestresst?
·         Wann hörst Du auf zu überleben und beginnst zu leben?

Die Krux an der Sache ist, dass der Stress und die Alltagshektik selbstgemacht sind. Kennst Du das: Du meinst, Du müsstest dieses und jenes noch unbedingt schnell erledigen, besorgen oder lösen, bevor Du Dich wirklich entspannen kannst? Warum tust Du das?

Das ständige Tun scheint bei den meisten Menschen wie ein Virus zu sein. Und glaube mir, ich kenne diesen Virus sehr gut. Ich hatte jahrelang wirklich Mühe, tagsüber einfach einmal eine Pause zu machen. Es ist ein Virus einer patriarchischen Gesellschaft, die auf Leistung gedrillt ist. Viele von uns haben das Virus, ständig etwas leisten zu müssen, unbewusst tief in den Zellen sitzen. Wenn Du beispielsweise einfach gemütlich im Park sitzt und die Bäume anschaust, dann leistest Du nichts. Womöglich wirst Du sogar noch gefragt, ob Du nichts zu tun hast oder schon wieder Urlaub hast. Ein fataler Glaubenssatz, der damit einhergeht ist, dass Du nur Anerkennung bekommst, wenn Du etwas leistest und Geld verdienst. „Von nichts kommt nichts!“, heißt ein Sprichwort. Wenn Du gestresst bist, musst Du demnach wirklich viel leisten und scheinbar wichtig sein (z. B. für Deine Firma). Ergo bekommst entsprechend Bewunderung von anderen. Und nur wenn Du krank wirst, hast Du das Recht, eine Pause zu machen. Das sind nur einige wenige der unausgesprochenen Virus-Aspekte und Glaubenssätze. Der Fokus liegt auf dem Tun und Haben. Es geht um materielles und monetäres Wachstum. Wir versuchen das Tun und das Haben zu vermehren und wachsen zu lassen, anstatt unser Sein wachsen zu lassen.

Merkst Du, welche Kluft zwischen der indianischen Weisheit und den Glaubenssätzen der modernen Gesellschaft klafft? Diese beiden scheinen sich nicht wirklich vereinen zu lassen.

Und doch ist es möglich! Es ist möglich, dass Du im Feuer das Wunder des Lebens tanzt und in die Erde zum Quell Deiner Kräfte wächst, sobald Du Dir Deine Kraft zurück holst und aufhörst, Dich im Außen zu verlieren.

Sich im Außen zu verlieren bedeutet, dass Du Deine Kraft und Autorität abgibst und nicht mehr geerdet und bei Dir bist. Du kannst Deine Kraft an Dinge, Personen, Situationen, Projekte, die Zeit, Geld, Glaubenssätze oder auch vermeintliche gesellschaftliche Regeln und Normen abgeben. Es ist daher sinnvoll, einmal für Dich zu überprüfen, wie oft pro Tag Du Deine Kraft nach außen abgibst und nicht mehr zentriert bei Dir bist. Frage Dich zum Beispiel einmal folgendes:

  • Wie oft machst Du es Deinem Partner, Deinem Chef, Deinen Kollegen, etc. recht?
  • Wie oft meinst Du, noch mehr tun bzw. leisten zu müssen?
  • Wie viele Aufgaben hast Du aus inauthentischem Pflichtbewusstsein übernommen, die Dich aber stressen anstatt inspirieren.
  • Inspiriert und erfüllt Dich Dein Job? Oder beginnt das Leben erst nach Feierabend?
  • Wie lang ist Deine To-Do Liste? Wie viele Punkte hat sie (wenn Du alles aufschreiben würdest, was Du meinst erledigen zu müssen, auch wenn es täglich wiederkehrende Aufgaben wie putzen, bügeln, die Kinder zur Schule fahren, etc. sind).
  • Wie häufig am Tag denkst Du „Ich möchte nur noch eben schnell das und jenes fertig machen, bevor ich mich in Ruhe hinsetze und einen Kaffee trinke?“
  • Machst Du Dir Sorgen, ob Du genug Geld hast bzw. wie Du mehr Geld verdienen kannst?
  • Wie oft im Monat nimmst Du Dir Zeit, um wirklich nichts zu tun?
  • Wie oft bist Du gedanklich im Morgen oder im Gestern und denkst über Eventualitäten der Zukunft nach oder darüber, was war?
  • Wie oft am Tag nimmst Du Dir Zeit, im Hier und Jetzt anzukommen und zu fühlen, was gerade in Dir los ist; was Du fühlst?

Selbst, wenn Du eine Arbeit oder ein Projekt hast, das Dich wirklich inspiriert, kann es sein, dass Du Deine Kraft abgibst. Das passiert beispielsweise dann, wenn Du vor lauter Inspiration den Moment verpasst, in dem es angesagt wäre, eine Pause zu machen. Dann gibst Du Deine Kraft an das Projekt ab. Wenn Inspiration durch Dich hindurch fließt, fließt sie. Inspiration kennt keine Zeit und keine Pausen. Deswegen ist es in dem Fall notwendig, dass Du die Pausen bewusst festlegst und nicht vor lauter Inspiration ausbrennst.

Es kann so schnell passieren, dass Du in dem „Viel zu tun“-Ding landest. Unabhängig davon, in welcher Form bzw. an wen oder was Du Deine Kraft nach außen abgibst, ist es notwendig, dass Du regelmäßig inne hältst, um bei Dir anzukommen und die indianische Weisheit mehr in Dein Leben zu integrieren. Werfe alles an Gepäck ab, was Du nicht brauchst; alles, was Dir nicht entspricht (siehe hierzu auch den Artikel von Dezember 2018 „Mit wie viel Gepäck reist Du durchs Leben“). Werde authentisch, präsent und komme im Hier und Jetzt an. Dazu sind zwei Schritte unabdingbar.

 
Schritt 1: Zentriere Dich
Der erste Schritt besteht darin, dass Du lernst, Dich wirklich zu zentrieren. Du zentrierst Dich, indem Du Deine Aufmerksamkeit nutzt und schaust, wo Dein sogenanntes, energetisches, bewegliches Seins-Zentrum ist (es hat in der Regel zunächst die Größe einer Grapefruit und wir legen es häufig in den Kopf und denken die ganze Zeit). Anschließend benutzt Du Deine Absicht, um es auf das physische Zentrum zu legen. Das physische Zentrum ist in Höhe der Gürtelschnalle, in der Körpermitte und hält unsere Balance. Wenn diese beiden Zentren aufeinander liegen, bist Du zentriert. Schau Dir beispielsweise die Grundhaltung einer Kampfsportart wie Aikido, Jiu-Jitsu oder ähnlich auf YouTube an. Wenn Du zentriert bist, kann Dich nichts umhauen. Du kannst das Zentrieren möglicherweise verstärken, wenn Du deklarierst, dass Wurzeln aus Deinen Füßen in die Erde wachsen. Im zentrierten Zustand zählt nur das Hier und Jetzt. Dein Verstand wird jetzt vielleicht nicht wissen, wie das geht. Die Einladung ist: probiere es trotzdem!

Schritt 2: Werde Dir über Deinen persönlichen Raum bewusst
Das ist etwas, das wir definitiv nicht in der Schule lernen und somit hört sich das Folgende jetzt möglicherweise etwas merkwürdig an. Jeder von uns hat eigentlich einen persönlichen, energetischen Raum um sich. Da die meisten von uns jedoch nichts darüber lernen und diesen somit nicht bewusst aufrecht erhalten, fällt der Raum in sich zusammen und ist nicht da. Die Konsequenz ist, dass Du die Energie von den Menschen, denen Du begegnest, ungeschützt abbekommst. Bist Du schon einmal durch die Innenstadt gelaufen und warst völlig erledigt, als Du wieder zuhause ankamst? Die meisten haben das wohl schon einmal erlebt. Das passiert, wenn Du Deinen persönlichen, energetischen Raum nicht deklariert hast. Sobald Du die ganze Energie abbekommst, wird es sehr schwierig, bei Dir anzukommen und zu bleiben.

Probiere einmal Folgendes: Setz Dich entspannt auf einen Stuhl. Schließe die Augen. Nun benutze zwei Finger zum Schnipsen. Schnipse einmal und deklariere damit, dass um Dich herum eine Blase ist, die Dich komplett einschließt. Du sitzt in dieser Blase. Sie ist wie eine Seifenblase im Abstand von ca. 50cm komplett um Dich herum, vorne, hinten, oben und unten. Ertaste diese Blase nun von innen mit Deinen Händen. Bewege wirklich Deine Hände an der Blasenwand entlang. Wenn Du das eine Minute gemacht hast, schnipse die Blase wieder weg und spüre den Unterschied. Dann nutze wieder Deine Absicht und schnipse die Blase wieder hin und spüre erneut den Unterschied. Mache das ein paar Mal. Dies ist möglicherweise das erste Mal, dass Du Bewusstheit über Deinen persönlichen, energetischen Raum bekommst und diesen spürst. Dann gehe einmal in die Innenstadt und deklariere ganz bewusst diesen persönlichen Raum um Dich. Halte die ganze Zeit einen Teil Deiner Aufmerksamkeit darauf gerichtet, damit er bestehen bleibt. Nimm den Unterschied wahr.

Wenn Du mehr und mehr zentriert bist, im Sein und im Hier und Jetzt ankommst, Dir ausgiebige Pausen gönnst, in denen alles sacken kann, dann kann in Dir Ruhe einkehren. Dann kannst Du Erlebtes integrieren, Dinge verabschieden, Klarheit darüber bekommen, was wirklich Dir entspricht und Neues entstehen lassen.

Stress ist selbst gemacht. Wenn Du gestresst und gehetzt bist, bist Du gefangen in Deinen eigenen Gedanken und Glaubenssätzen und im Tun und Handeln. Doch was, wenn Du nicht Deine Gedanken bist? Was, wenn Du ausbrechen kannst aus dem intellektuellen Gefängnis? Was, wenn Du nicht Dein Tun und Haben bist?

Jeder Mensch hat ein Sein. Das Sein ist gekennzeichnet durch Qualitäten, die Dich in Deiner Essenz ausmachen und die beschreiben, wie Du bist. Vielleicht bist Du offen, klar, kreativ, wie ein leuchtender Stern, aufmerksam, feinspürig, humorvoll, etc. Wie wäre es, wenn Du den Fokus abziehst vom Tun und mehr auf Dein Sein richtest?

Vielleicht fragst Du jetzt „Ja alles schön, aber wie soll ich das machen? Wie geht das?“ Zieh einmal in Betracht, dass die Antwort auf die Frage „Wie?“ ganz einfach „Ja!“ lautet. Fange einfach an! (zum Beispiel mit den beiden oben beschriebenen Schritten).

Die wirklich interessante Frage lautet nicht „Wie?“ sondern vielmehr: „Wann entscheidest Du Dich bewusst und aufrichtig aus ganzem Herzen dafür,

im Feuer das Wunder des Lebens zu tanzen,
mit dem Wasser in die Tiefe der Träume zu fließen,
im Wind die Weite des Himmels zu atmen,
in die Erde zum Quell Deiner Kräfte zu wachsen?“

Achte auf Dich! Es ist Deine einzigartige, kostbare Lebenszeit!

Herzliche Grüße, 
Nicola


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