Mittwoch, 15. Juni 2016

NEXT CULTURE WORK: Arbeiten Sie für Geld oder für etwas Größeres? - Eine neue Sicht auf das Thema Gehalt



Ein brisantes Thema in Unternehmen, das immer wieder für Reibereien zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sorgt, ist das Thema Gehalt, insbesondere bei Mitarbeitern, die außertarifliche Arbeitsverträge haben.

Geld spielt für die meisten Menschen eine extrem wichtige Rolle, denn es gibt ihnen vermeintliche Sicherheit. Im aktuellen patriarchischen und hierarchischen System, in dem wir leben, ist Geld als Zahlungsmittel notwendig, um die Lebenshaltungskosten zu decken, und idealerweise auch einmal in Urlaub zu fahren. Der Großteil der Angestellten sieht sich jedoch gezwungen zu arbeiten, um Geld zu erhalten und ihr Leben zu bestreiten. Damit befinden sie sich im Überlebens-Modus. Der Fokus ist unbewusst auf Mangel ausgerichtet und die Arbeitsmotivation bei dieser Haltung ist mehr als fragwürdig. Nicht wenige sehen das Gehalt sogar als Schmerzensgeld für die erbrachte Arbeitsleistung und den Stress an, da ihre Arbeit sie weder inspiriert noch erfüllt. Sie übernehmen Verantwortung in ihrem Job nur bis zu dem Maße, wie es ihr Job erfordert und auch nur deswegen, weil sie eben dafür bezahlt werden. Die Arbeit und die dazugehörige Verantwortung sind für viele eher ein notwendiges Übel und eine Last im Leben. Das eigentliche Leben beginnt meist erst nach Feierabend.

Geld hat uns in eine materielle Welt des Verstandes und des Konsums gebracht, die uns glauben macht, dass es das Wichtigste sei. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Menschen sich selbst und ihren Status über ihr Gehalt bzw. über die Menge an Geld definieren, über die sie verfügen. Sie kennen vielleicht den Spruch „Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, mein Superurlaub…“ Das Gehalt ist zu einem Statussymbol geworden. Nicht nur das; der Irrglaube, der daran geknüpft ist, lautet „Je mehr Gehalt ich bekomme, desto höher ist mein Status, ergo bekomme ich mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung.“ Und da kommen wir langsam zum Knackpunkt, denn aufrichtige Aufmerksamkeit und Wertschätzung sind Aspekte, die in der heutigen Geschäftswelt rar geworden sind. Es mangelt an Menschlichkeit und Miteinander, sodass viele Menschen versuchen, diesen Mangel über das Gehalt und sonstige Sozialdienstleistungen der Firma zu kompensieren. Kein Wunder also, dass immer wieder um Gehalt gefeilscht wird und die Gehaltsverhandlungen zum nervenaufreibenden Akt werden.

Die Gehaltsverhandlungen basieren in der Regel auf dem Spiel „Ich gewinne – Du verlierst“, welches das beliebteste Spiel in der Business Welt und generell auf unserem Planeten ist. Es geht darum, wer das größte Kuchenstück bekommt, das höhere Gehalt, den Firmenwagen, den Bonus, den höheren Status, die meiste Anerkennung und wer den größeren Einfluss, sprich die Macht hat. Es ist ein Spiel, das auf Mangel, Wettkampf und Konkurrenz basiert und das davon ausgeht, dass es von allem nicht genug gibt. Also ist es notwendig zu gewinnen. Das Motto heißt „Ich muss gewinnen, um zu überleben, denn wenn Du gewinnst, sterbe ich.“ Es basiert auf dem sogenannten Niederen Drama  (das aus der Transaktionsanalyse von Steven Karpman stammt) und stellt ein unverantwortliches Täter-Retter-Opfer Spiel dar. In Gehaltsverhandlungen besteht das Ziel von Mitarbeitern in der Regel darin, den Vorgesetzten mit so triftigen Argumenten einzuwickeln, dass eine Gehaltserhöhung unausweichlich ist und der Mitarbeiter gewinnt. Passiert dies nicht, fühlt sich ein Mitarbeiter schnell als Opfer, denn der „böse“ Chef – dem die Rolle des Täters zugeschrieben wird – hat die Gehaltserhöhung nicht gewährt. Da das Gehalt mit Status und Anerkennung gleichgesetzt wird, ist der Mitarbeiter frustriert und schraubt seine Arbeitsleistung entsprechend auf ein notwendiges Minimum zurück. 

Ein Aspekt, der direkt mit dem Thema Gehalt verbunden ist, ist die Wertung „besser-schlechter“. Das Gehalt ist im gewöhnlichen, hierarchischen Kontext vorwiegend an die sogenannte fachliche Qualifikation gebunden. Hat eine Person eine höhere fachliche Qualifikation (z. B. in Form eines Studiums oder Berufserfahrung), so wird sie demnach als „besser“ im Sinne von „höherwertig“ eingestuft und erhält mehr Gehalt. Doch diese Art Wertung ist gleichermaßen niederes Drama. Menschen auf diese Art an einer Skala zu messen und zu bewerten ist eine unverantwortliche Schattenabsicht. Die Bewertung gut-schlecht, die aus Inquisitionszeiten stammt, ist alles andere als menschlich. Es geht auch hier wieder nur darum, was eine Person tut oder hat. Die sogenannten Seins-Qualitäten, die eine Person tatsächlich ausmachen und die beschreiben, wie eine Person in ihrem Wesen IST, werden völlig außer Acht gelassen. Stattdessen wird der Fokus weiterhin auf die materielle und intellektuelle Ebene gelegt.

Niederes Drama bei Gehaltsverhandlungen zeigt sich auch darin, dass die Gehälter in der Regel geheim sind. Außer dem Mitarbeiter, dem Vorgesetzen und der Personalabteilung, weiß niemand etwas über das Gehalt. Es ist ein regelrechtes Tabu, über die Höhe des eigenen Gehaltes zu sprechen; schließlich könnten andere neidisch werden oder empört reagieren, wenn sie hören, was der Kollege verdient. Es ist traurig aber wahr: Konkurrenz und Wettkampf beherrschen die Business Welt – zum Teil offensichtlich, meistens jedoch unbewusst und subtil.

Doch wie könnte das Thema Gehalt im Rahmen einer neuen Firmen- und Arbeitskultur anders gestaltet werden? Was könnte eine neue Sicht auf Gehalt und Geld sein?

Eine neue Sicht auf das Thema Gehalt
Um einen grundlegenden Perspektivwechsel zu bewirken, ist es zunächst einmal notwendig, die Firmenkultur dahingehend zu wandeln, dass die Mitarbeiter Teil einer größeren Vision werden. Die wenigsten wissen, wie die Vision oder Mission ihrer Firma lautet. Stattdessen arbeiten sie vor sich hin ohne das größere Ganze zu sehen. Sobald sie das größere Bild erkennen, d. h. die Vision und die dahinter stehenden sogenannten hellen Prinzipien (wie z. B. Klarheit, Entwicklung, Miteinander, Kreativität, Möglichkeit, Dienst), denen die Firma verpflichtet ist, kann auch ein Perspektivenwechsel in Bezug auf das Thema Gehalt stattfinden – sofern sie sich mit der Vision identifizieren können. Ein zweiter entscheidender Aspekt beim Wandel der Haltung in Bezug auf das Thema Gehalt besteht darin, dass die Mitarbeiter überprüfen, ob sie tatsächlich am richtigen Platz sind. Nur wenn ein Mitarbeiter seine Aufgaben gerne und verantwortlich macht, kann er auch eine neue Haltung einnehmen.

Gewinnen Geschieht
Ein völlig neues Spiel, das dann möglich ist, lautet Gewinnen Geschieht. Diese Art Spiel geht weit über das zum Teil noch bekannte Spiel Ich gewinne – Du gewinnst (win-win)  hinaus. Während win-win in der Regel zwar den gut gemeinten Ansatz von Kooperation hat, läuft es häufig auf einen Kompromiss heraus, bei dem beide Partner verlieren (lose-lose). Zudem heißt es hinter vorgehaltener Hand häufig „Es ist okay für mich, dass Du gewinnst, solange ich ein klitzekleines Bisschen mehr gewinne“, womit wir wieder bei dem Spiel Ich gewinne – Du verlierst wären. Das Spiel Gewinnen Geschieht basiert hingegen auf Fülle und ist in sich ein helles Prinzip, das allen Beteiligten dient. Es basiert auf kreativer Kollaboration. Das bedeutet konkret, dass die Mitarbeiter füreinander und für etwas Größeres arbeiten. Machen Sie sich den Unterschied bewusst: die Kollegen arbeiten nicht nur miteinander (wie idealerweise noch beim win-win Spiel) sondern FÜReinander. Dies involviert eine völlig andere Art von Verpflichtung, denn ein Team arbeitet dann, um beispielsweise einen Kollegen bei seinem Projekt zu unterstützen, ohne dass sie auf den ersten Blick einen persönlichen Nutzen daraus ziehen. Der Nutzen liegt in dem Fall darin, erfüllt zu sein vom Miteinander und davon eine andere Person unterstützt zu haben. Konkurrenz fällt in diesem Spiel vollständig weg ein Wechsel von einem Überlebens-Modus in einen fließenden Lebens-Modus ist möglich. 

Wertschätzung der Seins-Eigenschaften
Anstatt sich über das Gehalt und den Titel zu definieren, wäre eine neue Haltung zudem, dass die Mitarbeiter lernen, sich über ihre persönlichen Seins-Eigenschaften und –Qualitäten zu definieren. Dieser Wandel geschieht dadurch, dass die Mitarbeiter und Vorgesetzten im Unternehmen sich gegenseitig in ihren Seins-Qualitäten im Alltag wiederholt wertschätzen. Die Seins-Eigenschaften stellen die Essenz einer Person dar. Sie beschreiben, wie eine Person in ihrem Wesenskern IST (anstatt was sie tut oder hat). Beispielsweise kann eine Person in einem Projekt besonders klar sein, verbindlich, kreativ, mitreißend, offen, feinsinnig, kraftvoll, etc. Für die persönlichen Seins-Eigenschaften wertgeschätzt zu werden, ist das, was Mitarbeiter tatsächlich nährt, denn sie fühlen sich dadurch gesehen. Wertschätzung wird oftmals mit Lob verwechselt. Lob (genau wie Tadel) beschränkt sich jedoch nur darauf, was eine Person tut (z. B. „Das hast Du super gemacht“) und kann eine subtile Manipulation sein, damit der Kollege weiterhin tut, was Sie wollen. Durch Wertschätzung hingegen bekommt der Mitarbeiter aufrichtige Aufmerksamkeit und wird in seinem Kern erkannt.

Sobald Menschlichkeit und aufrichtige Wertschätzung der Mitarbeiter im Unternehmen im Fokus stehen und die Mitarbeiter ihre Arbeit gerne und verantwortlich tun, rückt das Gehalt und der Wert von Geld in den Hintergrund. Dann ist Geld zwar nach wie vor eine Unterstützung, um zu leben (zumindest solange es noch als Zahlungsmittel gilt), doch die eigentliche Nahrung und Kompensation erhalten die Mitarbeiter durch das erfüllende Kreieren und Erleben einer außergewöhnlichen Unternehmenskultur im Alltag. Der Fokus liegt auf dem Miteinander.

Die neue Perspektive in Bezug auf Gehalt könnte dann darin bestehen, dass die Seins-Qualitäten und Talente entscheidend sind. Es geht nicht mehr darum, welches intellektuelle Wissen jemand angesammelt hat. Es gibt keine Wertung mehr in „besser-schlechter“, nur weil ein Kollege studiert hat und der andere nicht, oder ein Kollege einen vermeintlich „höheren“ Titel und damit in der Hierarchie eine höhere Position hat. Die Größe und Präsenz einer Person definiert sich vielmehr anhand ihres Seins und ihres Bewusstseinsgrades.

Offenlegung von Prämien und Gehältern
Ein weiterer Aspekt in Bezug auf Gehaltsfestlegung in einem neuen, radikal verantwortlichen und gemeinschaftlichen Kontext könnte sich für viele an dieser Stelle zunächst wie ein apokalyptischer Business Alptraum anhören, ist jedoch ein wesentlicher Schritt hin zur Auflösung von Konkurrenz und der Etablierung eines verantwortlichen, gesunden Miteinanders im Unternehmen: Völlige Transparenz der Gehälter!

Es gibt bereits Firmen, die mit der Offenlegung von Gehältern experimentieren. Die Firma Semco beispielsweise hat alle Bücher und Gehälter für ihre Mitarbeiter offengelegt. Möchte ein Mitarbeiter ein höheres Gehalt, so kann er dies gegenüber den Kollegen äußern und seine entsprechende Motivation kundtun. Das Team entscheidet dann gemeinsam, ob eine Gehaltserhöhung angemessen ist, oder nicht.

Für wen dieser Schritt zu gewagt ist, der kann auch mit kleineren Schritten beginnen. Beispielsweise gibt es eine mittelständische Firma im Fichtelgebirge, in der eine Abteilung begonnen hat, mit der Gehaltstransparenz zu experimentieren, indem sie zunächst einmal nur die Prämien offengelegt hat. Die aktuellen Prämien aller Kollegen der Abteilung werden in einen gemeinsamen Prämientopf getan und dann entscheidet das Team gemeinschaftlich, welcher Kollege, welchen Anteil erhält. Die hierarchische Verteilung durch Vorgesetzte oder die Personalabteilung wird somit aufgelöst.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der neuen und alten Sicht auf Gehälter.

ALTE SICHT:
Gehalt als wesentliches Statussymbol
NEUE SICHT:
Gehalt als Nebeneffekt eines erfüllten Miteinanders
Ich arbeite für Geld.
Ich arbeite für etwas Größeres.
Geld als Schmerzensgeld für eine Arbeit, die ich nicht gerne tue
Geld als energetischer Ausgleich für etwas, dass ich gerne und vollverantwortlich tue.
Fokus auf Mangel
Fokus auf Fülle
Ich gewinne  - Du verlierst => Niederes Drama
Überlebens-Modus
Gewinnen Geschieht
Wechsel vom Überlebens- zum Lebens-Modus.
Ich definiere mich und meinen Status über Geld
Ich definiere mich über mein Sein und meine Seins-Qualitäten
An vermeintliche Verantwortung geknüpft. Basiert auf dem Spiel Ich gewinne-Du verlierst.
An Gewinnen-Geschieht geknüpft
Geld ist Sicherheit
Sicherheit ist eine Illusion. Ich brauche kein Geld, um mich sicher zu fühlen. Die Sicherheit ist in mir (Zentriert sein + Urvertrauen)
Geld ist Überleben
Geld unterstützt mich, um zu leben (solange es noch Zahlungsmittel ist). Geld ist nichts im Vergleich zum eigentlichen Leben.
Geld ist Nahrung
Nahrung ist das erfüllende Tun und Erleben des Außergewöhnlichen
Durch Geld bekomme ich vermeintliche Aufmerksamkeit
Durch Wertschätzung des Seins im Alltag bekomme ich aufrichtige Aufmerksamkeit.
Geld ist oberflächlich
Geld ist nicht das Wichtigste. Fokus auf Miteinander.
Geld gibt Status, Hierarchie, Rangordnung an.
Die Größe und Präsenz einer Person wird durch ihr Sein und ihren Bewusstheitsgrad definiert.
Fachlicher Qualifikation und Ausbildung sind entscheidend.
Seins-Qualitäten und Talente sind entscheidend
Beinhaltet die Wertung „gut-schlecht“, die aus Inquisitionszeiten stammt. Diese Wertung ist eine unverantwortliche Schattenabsicht.
Wertfrei. Radikal verantwortliche Absicht.
Wird hierarchisch festgelegt, also entweder durch einen fixen Tarifvertrag oder vom Vorgesetzten bzw. der Personalabteilung.
Wird im Team festgelegt
Die Höhe des Gehalts ist geheim. Nur der Mitarbeiter und der Vorgesetzte wissen darüber.
Transparenz der Gehälter und Prämien
Durch Geld kann ich konsumieren und mir Materielles leisten, das mich „wichtig“ macht.
Geld ist ein Tauschmittel und ein energetischer Ausgleich für meinen Einsatz.

Sind Sie bereit für einen Perspektivenwechsel?


Herzlichst, 
Ihre Nicola Nagel


Tipp: Mehr zum Thema „New Work“ finden Sie im Buch „Edgeworker: Leadership war gestern – Es ist Zeit für die Führungs-(R)Evolution!“ von Nicola Nagel und Patrizia Servidio.

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Freitag, 13. Mai 2016

5 Essentielle Komponenten, um Ihre Energie zu halten



In letzter Zeit bin ich zahlreichen Menschen begegnet, die ausgepowert sind, keine Energie mehr haben und selbst durch Urlaub nur bedingt wieder auf die Spur kommen. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist dies zunehmend eine Herausforderung. Insbesondere wenn wir mit vielen Menschen in Kontakt sind, passiert es schnell, dass unsere Energie verloren geht, wenn wir nicht bewusst darauf achten. Kennen Sie es beispielsweise, dass Sie gemütlich durch die Stadt laufen und letztendlich völlig erschlagen und ohne Energie wieder zuhause ankommen? Oder Sie sitzen im Büro, zahlreiche Kollegen wollen etwas von Ihnen und bereits mittags ist Ihre Energie am Nullpunkt angelangt? Diese Phänomene sind in unserer Gesellschaft leider gängig, sodass letztendlich viele Menschen gestresst, energielos und dadurch unausgeglichen sind, gleichzeitig jedoch auch keinen Ausweg aus dem Teufelskreis finden. Ein hohes Energie-Niveau scheint meist eher zufällig und temporär zu sein, oder aber an bestimmte Bedingungen geknüpft zu sein (z. B. an „gute Laune“).

Was oftmals passiert, ist dass unsere Energie unbemerkt durch verschiedene Kanäle oder in Situationen entweicht, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Die meisten Menschen merken es erst, wenn es schon zu spät ist und sie müde oder genervt abends auf der Couch landen. Die energieraubenden Situationen können dabei sehr vielfältig sein. Beispielsweise kann es sein, dass

  • Sie versuchen, es allen recht zu machen (sowohl privat als auch im Job),
  • Sie sich unbewusst subtil manipulieren lassen oder versuchen, andere zu manipulieren (z. B. durch Worte, Gesten, Handlungen)
  • Sie täglich in kleinen oder großen Dramen, Diskussionen, Rechthaberei verwickelt sind.
  • eine unbewusste Vermischung von Energien mit anderen Menschen stattfindet (es gibt regelrechte Energie-Vampire, die versuchen, Ihre Energie abzusaugen)
  • Sie Ihre Kraft und Energie an vermeintliche Autoritätspersonen abgeben (Partner, Chef, kraftvolle Kollegen, Nachbarn, die Behörden….),
  • Sie persönliche Grenzüberschreitungen zulassen, die eigentlich nicht in Ordnung sind,
  • Sie sich zu viel auf einmal zumuten und zu viele Projekte/Ideen/Termine haben (möglicherweise um vermeintliche Anerkennung von anderen zu erlangen. In unserer Gesellschaft ist Stress zu einer Art traurigem Status-Symbol geworden. Der Irrglaube lautet: „Wenn ich gestresst bin, leiste ich enorm viel, ergo ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich von anderen mehr Anerkennung – wenn auch nur in Form von Mitleid - für diese scheinbar enorme Leistung bekomme.)
  • Sie versuchen im Job professionell zu sein und stupide Leistung zu erbringen, die Ihnen eigentlich keinen Spaß macht,
  • Sie ungesunde Energie (Hass, Groll, schlechte Laune, emotionale Verletzungen, etc.) von anderen Menschen abkriegen (manchmal ohne dass Sie mit ihnen sprechen),
  • Sie versuchen von anderen Personen (häufig vom Partner oder engen Freunden) alte, unerfüllte Kindheitsbedürfnisse erfüllt zu bekommen (z. B. das unerfüllte Bedürfnis, damals nicht genug Liebe oder Aufmerksamkeit bekommen zu haben),
  • etc.

Experiment: Wann fühlen Sie sich energielos?
Es lohnt sich, einmal darauf zu achten, wann Ihre Energie verloren geht. Machen Sie einmal eine Liste wann, wo und idealerweise durch was oder wen, Sie sich energielos fühlen. Möglicherweise sind es Situationen, wie oben beschrieben, möglicherweise sind es auch ganz andere Situationen. Entscheidend ist, dass Sie beginnen, bewusst Ihre Aufmerksamkeit darauf zu richten, um die Energielücken aufzudecken.
Glücklicherweise ist es möglich, die persönliche Energie auf einem hohen Niveau zu halten, sobald wir einige Fertigkeiten lernen und diese bewusst nutzen. Es gibt – neben anderen - 5 essentielle Komponenten, die dafür unabdingbar sind:   

1.    Lernen Sie, zentriert zu sein
2.    Lernen Sie, Ihren persönlichen, energetischen Raum zu halten
3.    Achten Sie darauf, wo Ihre Aufmerksamkeit ist
4.    Steigen Sie aus den täglichen Dramen aus & übernehmen Sie radikale Verantwortung
5.    Nutzen Sie Ihre bewusste Wutkraft

1.    Lernen Sie, zentriert zu sein
Energieverlust passiert sehr häufig dadurch, dass wir unsere Kraft bzw. unser sogenanntes Zentrum unbewusst abgeben. Was bedeutet das? Zum einen haben wir ein physisches Zentrum. Dieses sitzt zwischen den Hüftknochen in der Körpermitte etwa auf Höhe der Gürtelschnalle und sorgt dafür, dass wir physisch in Balance sind. Neben dem physischen Zentrum besitzen wir jedoch noch ein weiteres, sogenanntes energetisches Zentrum. Dieses nimmt seinen Ursprung in der Größe einer Grapefruit und ist beweglich. Sie können es sich wie eine energetische Kugel vorstellen. In unserer Gesellschaft legen wir das energetische Zentrum meist in einen bestimmten Körperteil: den Kopf. Wir denken ständig darüber nach, welche Termine wir noch haben, was wir noch einkaufen müssen, wen wir anrufen müssen, etc.

Was viele Menschen darüber hinaus gerne machen ist, dass sie ihr energetisches Zentrum an vermeintliche Autoritätspersonen abgeben, z. B. den Chef, den Kollegen, den Partner, die Eltern, etc. Der Nutzen liegt meist darin, dass sie keine Verantwortung übernehmen müssen, sie hoffen, dass der andere sich um sie kümmert, sie keine Entscheidungen treffen müssen, nicht in Aktion treten müssen und sich dadurch letztendlich sicher fühlen. Nun gibt es unterschiedliche Arten von Autoritätspersonen: a) energieraubende Autoritäten (sogenannte Gremlin-Anführer) oder b) wahrhaftige Autoritäten/Anführer.

Energieraubende Autoritäten sind dabei Menschen, die gerne Ihr energetisches Zentrum nehmen, denn dann fühlen sie sich auch sicher. Es sind in der Regel Menschen, die zwar autoritär auftreten, jedoch dadurch nur ihre Angst vor Unzulänglichkeit kaschieren. Beispielsweise gibt es Chefs, die mit Worten und Gesten durch die Gegend poltern, sodass alle Mitarbeiter aus Angst sofort springen – ergo ihr Zentrum und damit ihre eigene Energie abgeben – um bloß nicht aus dem Rahmen zu fallen. Wahrhaftige Autoritäten würden hingegen Ihr Zentrum gar nicht annehmen. Ein echter Anführer würde sagen „Ich will Dein Zentrum nicht. Ich möchte, dass Du in der Lage bist, eigene Entscheidungen zu treffen.“

Zentriert zu sein bedeutet nun, dass Sie Ihre Absicht und Aufmerksamkeit nutzen, um Ihr energetisches Zentrum auf Ihr physisches Zentrum zu legen. Lokalisieren Sie zu nächst Ihr energetisches Zentrum. Wenn Sie sich beispielsweise gerade fragen, wie das denn gehen soll, dann ist Ihr energetisches Zentrum im Kopf. Es funktioniert wirklich mit Ihrer Absicht und Aufmerksamkeit. Es gibt beispielsweise bei Kampfsportarten oder auch beim Ballett Ausgangspositionen, die dazu dienen, komplett geerdet und zentriert zu stehen, sodass Sie sich aus dieser Position überall hinbewegen können.

Sie können Ihr Zentrum übrigens nicht nur an Autoritätspersonen sondern auch an andere Dinge abgeben, beispielsweise die Zeit („Herrje, schon wieder so spät, jetzt muss ich mich aber beeilen, sonst komme ich zu spät“), an Haustiere oder kleine Kinder („Schau mal, wie süüüß“), an die Vergangenheit („Damals war alles besser“) oder an die Zukunft („Bin ich froh, wenn ich in 3 Wochen Urlaub habe“), oder oder oder. Die Einladungen, um Ihr Zentrum abzugeben, sind vielfältig. Fakt ist jedoch: Wenn Sie Ihr Zentrum abgeben, verhalten Sie sich angepasst. Und: nur Sie können Ihr energetisches Zentrum und damit Ihre Kraft und Energie abgeben. Niemand kann es Ihnen klauen. Die anderen können Einladungen aussprechen, doch das Zentrum letztendlich abzugeben ist Ihre – meist unbewusste – Entscheidung. Lernen Sie also, auf Ihr Zentrum zu achten und zentriert zu sein, anstatt sich angepasst zu verhalten. Wenn Sie zentriert sind, sind Sie in der Lage, im JETZT präsent zu sein.

2.    Lernen Sie, Ihren persönlichen, energetischen Raum zu halten
Ein weiterer entscheidender Aspekt, um ein hohes Energie-Niveau zu halten ist, dass Sie Bewusstheit über Ihren persönlichen, energetischen Raum bekommen. Während wir über Zentrieren möglicherweise noch etwas lernen, wenn wir beispielsweise Kampfsport machen, tanzen, turnen oder ähnliches, lernen wir über unseren persönlichen energetischen Raum in der Regel nichts. Somit kann es durchaus sein, dass die folgenden Erläuterungen zunächst einmal etwas befremdlich wirken.

Ihren persönlichen, energetischen Raum können Sie sich vorstellen, wie eine etwas dickere Seifenblase, die im Abstand von ca. 50cm komplett um Sie herum geht. Dieser Raum ist nicht einfach da. Auch hier sind wieder Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Absicht gefragt. Beides nutzen Sie, um diese energetische Blase - d. h. unsichtbare aber doch existente Blase - um sich herum zu deklarieren. Sie können beispielsweise als Hilfe mit 2 Fingern schnipsen und so deklarieren, dass Ihr persönlicher Raum nun besteht. Probieren Sie es einmal aus. Setzen Sie sich entspannt hin und schließen Sie für einen Moment die Augen. Spüren Sie erst einmal, wie es sich ohne eine energetische Blase anfühlt. Das ist der Modus, den Sie wahrscheinlich kennen. Nun schnipsen Sie mit den Fingern und lassen Sie mit Ihrer Absicht eine durchsichtige Blase um sich herum entstehen. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in dieser Blase. Nutzen Sie Ihre Hände, um die Blase von innen zu ertasten; vorne, hinten, an den Füßen, über dem Kopf…
Dies ist möglicherweise das erste Mal, dass Sie Ihren persönlichen Raum bewusst wahrnehmen. Nun schnipsen Sie die Blase wieder weg und spüren Sie erneut den Unterschied.

Dann schnipsen Sie die Blase wieder hin. Das ist Ihr persönlicher Raum, in dem niemand anderes etwas verloren hat, weder Ihr Partner, noch Ihr Chef, noch Ihr Hund, noch sonst wer oder sonst was. Dieser Raum enthält nur Ihre Energie. Üben Sie sich darin, diesen Raum den ganzen Tag aufrecht zu erhalten, indem Sie immer einen Teil Ihrer Aufmerksamkeit darauf gerichtet lassen. Sobald Sie Ihren persönlichen Raum halten, sind Sie geschützt vor anderen Energien bzw. Ihre Energie fließt nicht mehr einfach so aus.

Was sehr häufig passiert ist, dass Menschen ihre persönlichen energetischen Räume vermischen (z. B. wenn der eine Partner am anderen „klebt“ oder jemand, der nicht Ihr Partner ist, ständig versucht, sie zu berühren, oder unbewusst mit Ihnen zu flirten, etc.). Das führt dann zu Energieverlust.

Sobald Sie Ihren persönlichen Raum nicht mehr bewusst klar haben, verlieren Sie Energie auch dadurch, dass Sie destruktive Energien anderer Menschen ungeschützt abkriegen (das ist z. B. oft der Grund, warum sich die meisten Menschen müde fühlen, wenn Sie durch die Stadt gegangen oder in der U-Bahn gefahren sind).


3.    Achten Sie darauf, wo Ihre Aufmerksamkeit ist
Es gibt den Spruch „Da wo Deine Aufmerksamkeit hingeht, geht Deine Energie hin“. Wo ist also Ihre Aufmerksamkeit? Ist sie jetzt schon bei der langen To Do Liste für den Tag? Oder bei den Kollegen oder den Kindern? Ihre Aufmerksamkeit ist Ihre wertvollste Ressource, denn Sie ist das einzig essentielle Mittel, mit dem Sie etwas tun können. Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht bewusst gebrauchen, dann wird sie von etwas anderem Gebraucht. Denken Sie einmal an die ganzen Medienagenten, die versuchen, Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen: Werbetafeln, Magazine, Fernsehen, Radios, Kataloge, sexy Frauen, trainierte Männer, schreiende Kinder, schnurrende Katzen….Was sie wirklich versuchen zu bekommen, ist Ihre Energie.

Lernen Sie also auf Ihre Aufmerksamkeit zu achten, indem Sie sie beispielsweise bewusst von einer Sache auf eine andere lenken, wie einen Gegenstand, ein Bild, eine Idee. Sie können Ihre Aufmerksamkeit weggeben, sie verlieren oder sie teilen, indem Sie auf mehr als eine Sacht gleichzeitig achten (wie z. B. beim Autofahren).

Aufmerksamkeit auf Ihre Aufmerksamkeit zu lenken, lässt sich noch anders ausdrücken: Seien Sie sich bewusst, über was Sie sich bewusst sind. Denken Sie darüber nach, womit Sie denken. Nehmen Sie den Wahrnehmer in sich wahr.

Wem oder was schenken Sie jeden Tag Ihre Aufmerksamkeit?


4.    Steigen Sie aus den täglichen Dramen aus und übernehmen Sie radikale Verantwortung
Worauf bei vielen Menschen sehr viel Aufmerksamkeit und Energie verwendet wird, sind die alltäglichen Dramen, bzw. das sogenannte niedere Drama. Niederes Drama ist jede Handlung, die darauf ausgerichtet ist, Verantwortung zu vermeiden. Es ist das klassische Täter-Retter-Opfer Spiel, das bei den meisten Menschen zur Tagesordnung gehört. Niederes Drama ist das beliebteste Spiel auf unserem Planeten, entzieht jedoch auch fortwährend die meiste Energie. Es geht meist darum, wer das größte Kuchenstück bekommt, den besten Job, die beste Bezahlung, den besten Partner, wer recht hat, mächtiger ist und gewinnt. Niederes Drama basiert auf dem Spiel „Ich gewinne – Du verlierst“. Wenn Sie nicht genug niederes Drama in Ihrem eigenen Leben haben, brauchen Sie nur den Fernseher anschalten oder die Zeitung aufschlagen. Es geht permanent darum, wer wem etwas angetan hat. Der mächtigste Charakter ist dabei interessanterweise das Opfer, denn es kann jede Person in Lichtgeschwindigkeit zum Täter machen (Beweise gibt es immer genug) und hält dieses Spiel am Laufen. Ohne Opfer gibt es kein niederes Drama.

Der große Nutzen liegt für das Opfer darin, dass es keine Verantwortung übernehmen muss, Mitleid und Aufmerksamkeit bekommt, nicht aktiv werden muss, jammernd in der „Ich Arme(r)“-Geschichte hängen bleiben kann und vor allem irgendwann Rache üben kann. Sie kennen niederes Drama. Die Anzeichen dafür sind beispielsweise: Rechthaben, Streit, Jammern, Beschuldigungen, andere ins Unrecht setzen, Entschuldigungen, Rechtfertigungen, Erwartungen, Positionsverhaftungen, Groll, Klatsch und Tratsch, Ausreden, sich beschweren, endlose Diskussionen, etc.

Prüfen Sie einmal kurz, wie viel Ihrer Energie in kleinen oder großen niederen Dramen jeden Tag verloren geht. Es gibt Menschen, die meinen, niederes Drama sei das Leben, denn es fühlt sich wirklich lebendig an, da eine Menge unbewusste Gefühle am Werk sind (unbewusste Wut, Traurigkeit, Angst oder auch Freude) oder alte Emotionen getriggert werden. Fakt ist, dass niederes Drama eine Sackgasse ist und zu nichts führt, außer, dass Sie älter werden und Nähe und Vertrautheit zerstören.

Um aus niederem Drama aussteigen zu können, besteht Schritt 1 darin, dass Sie sich zunächst einmal schmerzlich bewusst werden, wann, wie oft und mit wem Sie täglich niederes Drama spielen. Niederes Drama kann dabei auch in Ihnen mit verschiedenen Stimmen ablaufen (z. B. Täter: „Oh man, wie konntest Du nur so blöd sein.“, Opfer: „Ja, ich weiß, jetzt stehe ich wirklich dämlich da und die anderen halten mich für unfähig“, Retter:“Ach komm, beim nächsten Projekt hängst Du Dich wieder rein und dann wird das schon wieder.“)

Schritt 2 würde darin bestehen, radikale Verantwortung zu übernehmen, für niederes Drama und alles, was Sie in ihrem Leben vorfinden. Damit gibt es keine Schlupflöcher mehr. Wenn Sie alles erschaffen haben und kein Opfer der Umstände mehr sind, dann erhalten Sie eine Menge Energie zurück.

5.    Nutzen Sie Ihre bewusst Wutkraft
Eine letzte essentielle Komponente, um Ihr Energie-Niveau hoch zu halten, besteht darin, Zugang zu Ihrer bewussten Wutkraft zu bekommen. Die anderen Gefühle – Traurigkeit, Freude, Angst – sind sicherlich auch wichtig, doch am wichtigsten ist zunächst die Wut. Wenn Sie Ihre Energie halten wollen brauchen Sie die Wut. Entgegen der gängigen Meinung ist Wut nicht gefährlich, zerstörerisch, nicht gesellschaftsfähig, unprofessionell, unkontrolliert oder trotzig. Vielmehr ist Wut kraftvolle Energie und Information, die Ihnen dient. Sie brauchen Ihre erwachsene, verantwortliche, bewusste Wut, um beispielsweise

·         Grenzen setzen zu können,
·         Sich zu zentrieren
·         Ihren persönlichen, energetischen Raum aufrecht zu halten und zu schützen,
·         Entscheidungen zu treffen,
·         Ja zu sagen,
·         Nein/Stopp zu sagen (vor allem wenn etwas zu viel wird),
·         Klarheit zu schaffen,
·         Sich abzugrenzen,
·         Auf Ihre Aufmerksamkeit zu achten,
·         In Aktion zu treten.


Diese 5 essentiellen Komponenten, um die Energie hoch zu halten, brauchen sicherlich Übung und Aufmerksamkeit, damit sie automatisch in unseren täglichen Gebrauch übergehen. Wenn Sie beginnen damit zu experimentieren, kann es sein, dass Sie trotzdem zwischendrin wieder Energie verlieren, weil Sie möglicherweise vergessen haben, sich zu zentrieren oder Ihren persönlichen Raum zu deklarieren. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Es ist ähnlich wie beim Jonglieren. Je mehr Sie experimentieren und üben, desto mehr gehen die Fertigkeiten Ihnen in Fleisch und Blut über, bis schließlich automatisch zentriert sind, Ihren persönlichen Raum haben, Grenzen setzen, auf sich achten und im Jetzt präsent sind. Ihre Energie ist es Wert. Sind Sie es sich wert?

In diesem Sinne, herzlich energiegeladene Grüße,
Ihre Nicola Nagel


P. S. Die grundlegenden Fertigkeiten, um Ihre Energie hoch zu halten, zentriert zu sein, Ihre Gefühle in Besitz zu nehmen und kraftvoll und voller Inspiration im Leben zu stehen, können Sie übrigens in den sogenannten Expand The Box Trainings und Possibility Laboratorien erlernen und erfahren. Ein echtes Erlebnis! Mehr dazu finden Sie auf: http://www.viva-essenza.com/66/privattraining/expand-the-box-training



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