Mittwoch, 14. September 2016

Wie beziehungslos ist die moderne Gesellschaft? - Stärke Deine eigene Beziehungsfähigkeit!



Hast Du Dir einmal die Frage gestellt, wie beziehungslos unsere Gesellschaft ist? In Beziehung zu sein mit sich selbst, anderen Menschen und der Erde ist ursprünglich etwas ganz natürliches. Es scheint jedoch, dass diese Fähigkeit des In-Beziehung-Seins zu einem großen Teil verloren gegangen ist. Der kürzlich erschienene und prämierte Film „Toni Erdmann“ von Maren Ade macht dies auf geniale, wenn auch sehr schmerzhafte Art und Weise deutlich und zeigt klar auf, wo die moderne Gesellschaft gerade steht. Zwar haben viele Menschen täglich Kontakt mit zahlreichen Personen, doch welche Art von Kontakt ist das? In welcher Art von Beziehung sind wir tatsächlich mit der Familie, dem Partner, den Kollegen und Freunden? 

In Beziehung zu sein ist ein Grundbedürfnis; das Sein sehnt sich nach authentischem, nährendem Kontakt, doch genau damit haben viele Menschen die größten Schwierigkeiten. Nicht umsonst boomen seit geraumer Zeit die verschiedensten online Beziehungsbörsen. Die moderne Gesellschaft ist verzweifelt beziehungslos. Das liegt unter anderem daran, dass uns die Medien und die moderne Wirtschaft in einer Art und Weise manipulieren, die unseren Fokus völlig verzerrt und vom Wesentlichen abbringt: von uns selbst, anderen Menschen und der Erde. 

Die Medien versuchen den Menschen vorzugaukeln, wie Beziehung – sei es zum Partner, zur Familie oder zum Nachbarn – zu funktionieren hat. Sie geben uns ein genormtes, oberflächliches Konzept vor, das zwar vordergründig mit rührenden Bildern von Beziehung lockt, doch hinter der Fassade die Absicht verfolgt, dass wir uns anpassen und idealerweise bestimmte Produkte konsumieren. Der Besitz von und damit die Beziehung zu materiellen Dingen wird propagiert. Erfolg wird daran gemessen, ob eine Person einen hoch bezahlten Job hat, ein Auto und eine Wohnung besitzt, ein schickes Smartphone hat und mehrmals pro Jahr in Urlaub fahren kann. Das Konkurrenzdenken und damit das Einzelkämpfertum sind in der modernen Gesellschaft in einem Maße ausgeprägt, das eine Verarmung an authentischen und tiefen Kontakten mit sich bringt. Das Konkurrenzdenken und der stete Versuch im Job professionell und leistungsstark zu sein, treibt die Menschen auseinander. Um Hilfe zu bitten, ist regelrecht verpönt und wird als Schwäche gewertet. Und genau durch dieses Getrenntsein bleiben sie für die Medien, die Wirtschaftsbosse und Politiker angreifbarer und leicht manipulierbar. 

Es gibt in der modernen Gesellschaft keine traditionelle Männer- und Frauenkultur mehr, die sich ursprünglich untereinander gestärkt haben. Stattdessen gibt es Werbungen, die anpreisen, wie toll es angeblich sei, heute in einer Großstadtwohnung leben zu können, ohne einen Schritt vor die Tür setzen bzw. einen anderen Menschen treffen zu müssen. Du kannst von zuhause aus arbeiten, kannst alles online bestellen, was Du brauchst (inklusive frischer Lebensmittel) und Dir diese Dinge direkt an die Haustür liefern lassen. Da Du auch online bezahlen kannst, brauchst Du noch nicht einmal die Tür öffnen, sondern lässt den Lieferservice das Paket einfach vor der Tür abstellen. Traurig, aber wahr. 

In einer Gesellschaft, in der Zeitmangel bereits als Statussymbol gilt (denn wer wenig Zeit hat und gestresst ist, ist vermeintlich wichtig), laufen die persönlichen Beziehungen oftmals  auf Sparflamme bzw. nebenher. Nicht selten wird Beziehung auch mit dem Klären von Alltagslogistik verwechselt. Es stimmt zwar, dass Sie in Kontakt sind, wenn Sie mit Ihrem Kollegen klären, wann der nächste Kundentermin ist, oder mit Ihrer Frau besprechen, wann die Kinder vom Judo-Kurs abzuholen sind, doch dabei handelt es sich meist um oberflächlichen Kontakt, der rein auf den Intellekt beschränkt ist. Eine authentische Herz-zu-Herz Verbindung findet in diesen Momenten selten statt. 

Ein Phänomen ist in diesem Zusammenhang auch das sogenannte neurotische Zuhören. Neurotisches Zuhören passiert, wenn Sie beispielsweise etwas wichtiges erzählen, die andere Person aber gar nicht zuhört, sondern stattdessen weiter am Handy spielt, die Spülmaschine ausräumt, in Gedanken die nächsten Termine durchgeht, aus dem Fenster oder auf die Uhr schaut, o. ä. Sie kennen diese Art des Zuhörens, denn sie ist leider normal geworden. Wenn Sie neurotisch zuhören, sind Sie jedoch nicht in Beziehung. Kürzlich stand ich beim Einkaufen an der Kasse und sah vor mir eine Mutter mit ihrer ca. 15jährigen Tochter. Die Tochter hatte unglaublich viel zu erzählen und versuchte regelrecht die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu bekommen. Die Mutter jedoch – obwohl sie in der Schlange warten musste – schaute in der Gegend umher, wirkte gelangweilt und ging in Gedanken sichtlich die Liste an Dingen durch, die sie später noch erledigen musste. Sie war weder präsent, noch in Beziehung mit ihrer Tochter. Die Tochter lief regelrecht gegen eine energetische Glaswand, die zwischen ihr und der Mutter stand. 

Ein weiterer Aspekt, der dazu beiträgt, dass viele Menschen in der Vergangenheit massiv an Beziehungsfähigkeit eingebüßt haben, ist die Tatsache, dass sie einer permanenten Reizüberflutung und einem Unterhaltungsangebot ausgesetzt sind, die darauf abzielen, sich selbst nicht mehr zu spüren. Es ist sehr leicht, die sogenannte Taubheitsschwelle der eigenen Gefühle weit oben zu halten, beispielsweise mit viel Fernsehen, Internetsurfen, übermäßigem Essen, übermäßigem Arbeiten, exzessivem Sport, Süßigkeiten, Shoppen und - nicht zu vergessen - Social Media. 

Die Trendwelle und Verbreitung von Social Media, die sich in den letzten Jahren etabliert hat, trägt maßgeblich dazu bei, sich zum einen selbst in der oberflächlichen, schnelllebigen digitalen Welt zu verlieren und zum anderen authentische Beziehung mit digitaler Beziehung zu verwechseln. Der Kommunikation über Social Media und Smartphone (Facebook, Twitter, WhatsApp, XING, etc.) wird eine Bedeutung beigemessen, die jegliche echten, persönlichen Kontakte in den Hintergrund rückt. Die Social Media Sucht hat in einem Maße um sich gegriffen, dass Menschen zunehmend dissoziiert sind. Sie sind zwar in der Lage, über Social Media einen tollen Link, ein Foto oder einen Kommentar zu posten, also zu veröffentlichen und mit vielen vermeintlichen Freunden zu teilen, sind jedoch nicht mehr in der Lage, einen Abend lang ein intensives Zweiergespräch vis-à-vis zu führen. Sie sind regelrecht abgetrennt vom realen Erleben im Hier und Jetzt und auf die digitale Welt fokussiert. Es geht darum, wer online wie viele – wenn auch oberflächliche – Kontakte hat und wer die meisten „Likes“ auf Facebook bekommt. Geh einmal in ein Restaurant und beobachte die Gäste. Wie viele sind in der Lage, kein einziges Mal ihr Smartphone zu zücken und in intensivem Austausch mit ihrem Gegenüber zu sein?

Beziehungslosigkeit ist nicht gut und nicht schlecht, doch sie produziert bestimmte Resultate. Neben Frustration und Isolation im persönlichen Bereich, zieht die individuelle Beziehungslosigkeit weitere Kreise, die letztendlich unseren Planeten betreffen. Denn wenn wir die authentische Beziehung zu uns selbst und zu anderen Menschen verlieren, verlieren wir den Bezug zur Erde. Zieh einmal in Betracht, dass die enorm hohe Taubheitsschwelle der Menschen dazu geführt hat, dass die Erde aktuell in einem selbstmörderischen Maß ausgebeutet wird, das die Menscheit langfristig nicht überleben lässt. Es ist also höchste Zeit, sich wieder auf die individuelle Beziehungsfähigkeit zu besinnen und damit in Kontakt zu kommen.  
Doch wie ist es möglich, die Beziehungsfähigkeit zu entzünden und wie könnte In-Beziehung-Sein dann aussehen?

Die Beziehungsfähigkeit kann nur bei jedem einzelnen beginnen. Die Verantwortung abzugeben mit den Worten „Wenn sich XY nur ändern würde, dann wäre eine andere Art von Beziehung möglich“, funktioniert nicht. 


Stärke Deine eigene Beziehungsfähigkeit
Beziehungsfähigkeit beginnt bei Dir selbst. Das bedeutet, es geht zunächst einmal darum, dass Du wieder in Beziehung zu Dir selbst kommst. Möglicherweise gibt es einen Teil in Dir, der jetzt sagt, dass Du doch mit Dir selbst in Beziehung bist, doch prüfe einfach einmal folgende Punkte. Um Deine innere Beziehungsfähigkeit wieder zu entfachen, sind drei Schritte entscheidend:
  1. Lerne zentriert zu sein und im Hier und Jetzt präsent zu sein
  2. Nimm die Kraft Deiner bewussten Gefühle wieder in Besitz
  3. Werde authentisch über Deine eigene Inauthentizität
Beziehungsfähigkeit bedeutet, zunächst einmal Innenschau zu halten und radikal ehrlich zu sein, wo Du mit Dir selbst nicht in Beziehung bist. Allein das bereitet vielen Menschen bereits Mühe, denn Innenschau zu halten bedeutet, leise zu werden, ins Hier und Jetzt zu kommen und zu fühlen. Beziehungsfähigkeit steigt in dem Maße, in dem Du bereit bist, Deine eigenen Gefühle bewusst wahrzunehmen und auszudrücken. Wir sind Weltmeister darin, Gefühle zu unterdrücken und die Taubheitsschwelle – wie oben beschrieben – hoch zu halten, indem wir uns ablenken. Uns wurde seit der Kindheit eingetrichtert, dass Gefühle nicht erwünscht sind. Doch wenn Du mit Dir selbst nicht authentisch in Beziehung sein und bewusst fühlen kannst, wie willst Du dann mit anderen Menschen tiefen Kontakt erleben? Es ist also notwendig, dass Du zuerst in Deine Tiefen tauchst und die Kraft Deiner Gefühle erschließt, konkret die 4 großen Gefühlsterritorien Wut, Freude, Traurigkeit und Angst. Im Gegensatz zu dem, was die meisten von uns gelernt haben, sind Gefühle neutrale Energie und Information, die Dich wie ein inneres Navigationssystem zielsicher durch das Leben leiten. Du stärkst Deine Beziehungsfähigkeit, indem Du in einem ersten Schritt lernst, die Gefühle bewusst und klar getrennt voneinander auszudrücken. Dich authentisch in Deinen Gefühlen mitzuteilen öffnet bereits völlig neue Türen zu authentischeren Begegnungen mit anderen Menschen. Da die meisten Menschen es nicht gewohnt sind, ihre Gefühle bewusst mitzuteilen, kann es zu Beginn beängstigend sein zu sagen „Ich fühle mich wütend/ängstlich/traurig/froh, weil….“. Doch es lohnt sich, dieses Experiment eine Zeit lang zu machen. Sobald Du Schritt 1 verinnerlicht hast, kannst Du in einem zweiten Schritt die Gefühle bewusst und verantwortlich nutzen, um authentische Beziehung mit dem Partner, der Familie, Freunden, den Kollegen oder dem Nachbarn zu erschaffen.  

Werde in diesem Zusammenhang auch authentisch über Deine eigene Inauthentizität. In welchem Maße bist Du selbst nicht authentisch? Wann sagst Du beispielsweise Ja, obwohl Du Nein meinst und umgekehrt? Was gestehst Du Dir selbst nicht ein? Was versuchst Du möglicherweise nicht zu fühlen und zu verdrängen? Auch wenn es auf den ersten Blick nicht sehr attraktiv erscheint, diese Fragen zu beantworten, so wirst Du nicht darum herum kommen, wenn Du Deine Beziehungsfähigkeit stärken möchtest. In dem Maße in dem Du Dir selbst gegenüber nicht authentisch bist, wirst Du Authentizität und Tiefe in Beziehungen mit anderen Menschen einbüßen. 


Übernimm radikale Verantwortung für Deine Beziehungen zu anderen
Nährende, authentische Kontakte und Beziehungen zu Menschen passieren nicht zufällig. Sie sind vielmehr ein fortwährender, bewusster Akt nichtlinearen Kreierens. Das bedeutet, dass die Art der Beziehungen, die Du erlebst, in Deiner Verantwortung liegt. In dem Maße, in dem Du Deine eigene, innere Beziehungsfähigkeit gestärkt hast, bist Du in der Lage auch mit anderen Menschen in Beziehung zu sein. Wenn Du Dir beispielsweise mit einem Kollegen einen authentischeren Kontakt wünschst, dann geh Du voran. Sei Du authentisch gegenüber Deinem Kollegen. Darauf zu warten, dass die andere Person beginnt oder sich gar verändert, kann dazu führen, dass weitere Jahre ohne authentische Beziehung ins Land streichen. Damit zu beginnen, eine verletzlichere, authentischere Art von Beziehung ins Leben zu rufen, kann im ersten Moment beängstigend sein, denn es bedeutet, dass Du zuerst Deine Maske oder Deine Schutzmauer fallen lässt. Doch Angst ist nur Angst, ein wunderbares Gefühl, dass Dir zeigt, dass Du Dich gerade in neues, ungewohntes Gebiet begibst. Übernimm Verantwortung für die Tiefe Deiner Beziehungen und gehe voran. Beispielsweise habe ich mir mit einer Freundin einen tieferen Kontakt gewünscht, der es zulässt auch urweibliche Themen anzusprechen. Ich hatte Angst, bei einem persönlichen Treffen das Gespräch in diese Richtung zu lenken und diesbezüglich von mir zu erzählen. Doch bereits beim ersten, vorsichtigen Andeuten des Themas rannte ich offene Türen ein. Seither hat unsere Freundschaft eine neu Art von Tiefe erreicht, die nährend und stärkend zugleich ist.  

Besinne Dich darauf, Dich persönlich mit den Menschen zu treffen, mit denen Du authentisch in Verbindung sein möchtest. Es kommt nicht auf Quantität, sondern auf die Qualität des Kontaktes an und wirklich authentische, tiefe Beziehung ist nur möglich, wenn Dir eine Person gegenüber steht. Weder Skype noch WhatsApp Video-Nachrichten können dies bewerkstelligen. Lege Deinen Fokus wieder auf Gemeinschaft, Verbindung, Nähe und Authentizität. 

Authentische Beziehungen zu erschaffen erfordern Zeit. Dadurch, dass so ein reichhaltiges Angebot an Ablenkung und Unterhaltung zur Verfügung steht, meinen wir oftmals, wir hätten keine Zeit. Doch werde auch hier authentisch. Wie viel Zeit verbringst Du pro Tag mit unnützen Dingen, z. B. damit im Internet oder auf Facebook irgendwelche Videos anzuschauen oder in einem online Shop zu stöbern? Wenn Du die gesamte Zeit pro Woche zusammen rechnest, könnten dabei schnell 3-4 Stunden heraus kommen. Eine wunderbar lange Zeit, die Du für direkte, persönliche Beziehung nutzen könntest. Du bist kein Opfer der Zeit. Du bist ein Zeitmacher/eine Zeitmacherin. Du bestimmst in jedem Moment selbst, wofür Du Deine kostbare Zeit verwendest. Wann beginnst Du Zeit für authentische, persönliche Beziehungen zu machen?


Verbinde Dich wieder mit der Erde
Wenn Du beginnst, die Beziehungsfähigkeit zu Dir selbst und damit zu anderen Menschen zu stärken, wirst Du automatisch auch Deine Beziehungsfähigkeit zur Erde stärken. Eine Möglichkeit, Dein Nervensystem von der Reizüberflutung zu heilen und wieder in Balance zu bringen, besteht darin, Zeit in der Natur zu verbringen – und zwar ohne Smartphone, Laptop oder Ipod und auch nicht, um irgendwelchen Fun-Sportarten nachzugehen. In einer Zeit, in der Stadt-Kinder denken, dass Kühe lila sind und es Menschen gibt, die nicht wissen, was ein Sternenhimmel ist, weil sie in New York oder Tokyo aufgewachsen sind, ist es dringend notwendig die Rückverbindung mit der Erde gezielt wieder herzustellen. Verbringe bewusst Zeit in der Natur, um die Erde - dieses wunderbare, atmende Lebewesen, das Dich nährt - wieder unter Deinen Füßen zu spüren. Entzieh Dich am besten für mehrere Tage dem Konsum, der Reizüberflutung, den Dauergeräuschen, dem ganzen Komfort des täglichen Lebens und komme in der Natur wirklich an. Wiederhole dieses Experiment mehrmals. Du kannst dadurch übrigens auch wunderbar Technopenuriaphobie heilen, d. h. die unbewusste Angst vor dem Verlust der Technik. 

Im Folgenden findest Du eine Gegenüberstellung einiger Aspekte, wie Beziehung oftmals in der modernen Gesellschaft existiert und was eine mögliche neue, heilende Sichtweise wäre.


Beziehung
Status der modernen Gesellschaft
Beziehung
Eine neue Sichtweise
Beziehung zu materiellen Dingen wird propagiert, um Konsum und damit Profit zu sichern.
Rückbesinnung auf die Beziehung zu sich selbst, anderen Menschen und der Erde. Materielles ist unwichtig.
Propagieren des Einzelkämpfers, der niemanden braucht.
Fokus auf Gemeinschaft, Verbindung, Vertrauen, Nähe.
Konkurrenzdenken treibt Menschen auseinander
Rückverbindung mit und Erschaffen einer unterstützenden Männer- und Frauenkultur
Um Hilfe bitten ist verpönt und schwach.
Um Hilfe bitten stärkt eine Beziehung
Verarmung authentischer, tiefer Kontakte
Nährende, authentische, bereichernde Kontakte
Möglichst viele, wenn auch oberflächliche Kontakte
Qualität statt Quantität
Kommunikation über Social Media (Facebook, Twitter, XING…), Smartphone
Echter, persönlicher Kontakt
Genormte Beziehungen als Konzept – die Medien geben vor, wie eine Beziehung auszusehen hat, sowohl in einer Partnerschaft, als auch in einer Familie.
Authentische, individuelle Beziehung, die sich in jedem Moment entfaltet und erschaffen wird.
Eine Beziehung haben.
In Beziehung SEIN.

Beziehung
Status der modernen Gesellschaft
Beziehung
Eine neue Sichtweise
Zeitmangel - Beziehung läuft nebenher und wird von Alltagslogistik verschluckt.
Zeit machen - Beziehung ist ein fortwährender, bewusster Akt nicht-linearen Kreierens. Es werden Zeiträume für Beziehung geschaffen.
Beziehung erfolgt hauptsächlich über intellektuellen Körper
Beziehung in allen 4 Körpern (physisch, intellektuell, emotional und energetisch)
Neurotisches Zuhören (mit anderen Dingen beschäftigt sein – sei es aktiv oder passiv in Gedanken)
Erwachsenes Zuhören und Möglichkeitszuhören
Fehlende Beziehung zu sich selbst durch permanente Ablenkung
Kraftvolle Beziehung zu sich selbst.
Fehlende Beziehung zur Erde
Rückverbindung mit der Erde durch Rituale und bewusster, stiller Zeit in der Natur
Nervensystem steht durch Reizüberflutung dauernd unter Strom
Harmonisieren des Nervensystems durch bewusstes Ausschalten von Geräuschquellen und Zeit in stiller Natur
Beziehung per Katalogkriterien über online Plattformen. => oftmals fehlende Bereitschaft, eine Person mit Ecken und Kanten kennenzulernen.
Authentische Begegnung in persönlichem Treffen
Sein Inneres verbergen
Sich sehen lassen


Herzliche authentische Grüße,
Nicola Nagel



EMPOWERING PEOPLE - FACILITATING CHANGE!
www.viva-essenza.com

Dienstag, 16. August 2016

NEXT CULTURE WORK: Der Top-Down Ansatz ist veraltet - Die (R)Evolution beginnt bei DIR!



Eine Frage, die viele Menschen in Unternehmen immer wieder beschäftigt, ist folgende: Wie kann ich als Individuum aus meiner aktuellen Position heraus Veränderung bewirken? Eine sehr relevante Frage, die in den aktuellen Zeiten immer drängender wird; vor allem wenn Sie einen Job bekleiden, der keine Führungsposition beinhaltet, Sie jedoch sehen, dass in Ihrem Unternehmen die aktuelle Art zu arbeiten nicht mehr tragbar ist.

Viele Menschen leben ein Leben, in dem es darum geht, Gewohnheiten abzuspulen, die es für sie bequem machen. Sie fahren jeden Morgen den gleichen Weg zur Arbeit, beschäftigen sich 7-12 Stunden mit Dingen, die ihnen – wenn überhaupt - nur bedingt Spaß machen und sich oftmals wiederholen, und sehen den Job als Pflichtveranstaltung und vermeintliche Sicherheit, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Doch was ist so interessant daran, ein Leben zu führen, wo Sie bereits im Vorhinein wissen, wie die Woche aussehen wird? Wenn Sie Menschen diese Frage stellen, so erhalten Sie Antworten, die letztendlich auf eine Aussage hinauslaufen: „Ich kann nichts dagegen tun, denn ich bin nun einmal in den hierarchischen und gesellschaftlichen Strukturen gefangen.“

Auf den ersten Blick scheint dies sehr plausibel zu sein. Tatsächlich werden wir täglich mit sehr stark geschützten hierarchischen Strukturen konfrontiert, die bereits Jahrzehnte existieren, sodass wir annehmen, sie seien unumstößlich. Mit geschützt ist an dieser Stelle gemeint, dass es sich um Strukturen handelt, die vehement von Politikern und Wirtschaftsbossen verteidigt werden. Die am stärksten geschützte hierarchische Struktur ist das öffentliche Schulsystem, in dem Kinder ihres Genius und ihrer Kreativität beraubt und zu genormten, sich anpassenden, schlafenden Schafen erzogen werden. Die am zweit stärksten geschützte hierarchische Struktur ist das moderne Wirtschaftssystem, bei dem es darum geht, in Konkurrenz zueinander zu stehen, Macht auszuüben und den größtmöglichen Profit zu erzielen. Je höher die Position, die Sie im Unternehmen innehaben, desto mehr Macht und entsprechenden Einfluss haben Sie. Insbesondere in großen Konzernen ist sichtbar, wie sehr dieser selbstmörderische Virus in den Zellen der Menschen sitzt. Kürzlich unterhielt ich mich mit einem Vertreter eines großen deutschen Automobilkonzerns, der bestätigte, dass zahlreiche Kollegen darauf fokussiert sind, die Karriereleiter hinauf zu klettern, um auf jeder Stufe bewusst zu testen, wie viel mehr Macht sie haben. Das geht schließlich so weit, dass ihr Gremlin – der unbewusste Schattenanteil in jedem Menschen – es sogar genießt, wenn sie eine Position erreicht haben, aus der heraus sie andere Kollegen manipulieren, klein machen oder sogar kündigen können. Es ist wie ein vermeintlicher, völlig irrsinniger Adrenalin-Kick.

Wo ist die Menschheit gelandet? Wo sind die Unternehmen gelandet? Es scheint, dass ein Irrglaube das ganze System prägt. Der Irrglaube lautet: Evolution = Wachstum i. S. v. höher, weiter, schneller, besser, mehr Profit, mehr materieller Wohlstand. Der Wachstumsgedanke der modernen Wirtschaft basiert auf Konkurrenz, Mangel und Machtmissbrauch.

Mehr und mehr Menschen sehen die aktuellen Missstände und würden gerne etwas ändern. Die Kernfrage ist: Wie kann ich als Individuum innerhalb einer sehr gut verteidigten, hierarchischen Struktur etwas ändern? Viele Mitarbeiter sehen keine Möglichkeit, aus ihrer aktuellen Position heraus etwas zu ändern, haben resigniert und spielen das bekannte Spiel frustriert weiter mit.

Der Vorschlag an dieser Stelle ist, die Perspektive zu wechseln. Ziehen Sie einmal in Betracht, dass Sie ein Umfeld in Form der am zweitbesten geschützten, hierarchischen Struktur gewählt haben, um dort Ihren individuellen, evolutionären Dienst einzubringen.

Normalerweise halten wir im Business Kontext ein typisches, althergebrachtes Modell in uns, wie Veränderung in Unternehmen geschieht. Es handelt sich um den top-down Ansatz, sprich dass Veränderung nur „von oben“ eingebracht werden kann, von den Menschen, die an der entsprechenden Position sitzen. Die arbeitende Masse wird von den Oberen kontrolliert. Damit herrscht die allgemeine Haltung bei Mitarbeitern, insbesondere auf der operativen Ebene, dass sie nichts ändern können. Stattdessen verstricken sie sich in Gedanken wie „Wenn ich doch nur eine höhere Position hätte…“, oder „Wenn ich den Chef doch nur überreden könnte, eine andere Richtung einzuschlagen….“, oder „Wenn ich doch nur diese kleine, entscheidende 3-minütige Präsentation in einer Besprechung zeigen könnte“, oder „Wenn ich doch nur sicher sein könnte, dass ich nicht gefeuert werde, wenn ich den Mund aufmache…“, usw.

Lassen Sie es uns auf den Punkt bringen: Als Individuum sehen Sie sich der am zweitbesten geschützten, hierarchischen Struktur gegenüber und Sie stehen möglicherweise nicht an der Spitze der Hierarchie. Stattdessen sind sie auf einer Position, die scheinbar machtlos ist. Diese Tatsache zerreißt Sie (sonst würden Sie diesen Artikel nicht lesen), denn Sie spüren instinktiv, dass Sie hier auf der Erde sind, um etwas anderes zu tun, als im Job vor sich hinzuvegetieren. Sie haben genug Willen, um etwas neues auszuprobieren und das Wort Evolution im ursprünglichen Sinne zu beherzigen: Evolution ist die allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation (Quelle: Wikipedia). Es geht aktuell bei Evolution darum, die menschliche Gedankensoftware auf einen neuen Stand zu bringen, sodass eine andere Art von Arbeiten miteinander (und mit der Erde) möglich wird.

Sie haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber Ihren Kollegen, denn wenn Sie sich in Ihrem Büro umschauen, finden Sie höchstwahrscheinlich viel Hoffnungslosigkeit, unterdrückten Schmerz, Frustration und bloßes Überleben. Doch wenn Sie diesen Artikel lesen, dann sind Sie Grenzarbeiter, ein sogenannter Edgeworker. Sie sind bereit, etwas anderes zu erschaffen und suchen nach Möglichkeiten. Die Einladung an dieser Stelle lautet daher, eine neue Perspektive einzunehmen, die Sie möglicherweise inspiriert, jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu fahren.

Ziehen Sie in Betracht, dass es einen wilden, kreativen Teil in Ihnen gibt, der früher bereits Regeln gebrochen hat und immer noch Regeln bricht oder brechen möchte, sodass Sie in der Lage sind, Ihren ganz besonderen Dienst zur Verfügung zu stellen und zur Evolution beizutragen. Genau dieser Teil kann eine andere Haltung in Bezug auf Veränderung einnehmen. Die Menschen um Sie herum betteln sogar unmerklich darum, dass Sie das tun, denn wenn Sie keine Veränderung herbei führen, wer dann?
Anstatt in dem top-down Glauben festzustecken („Wenn ich doch nur in der richtigen Position wäre…“), geht es darum, Ihre Perspektive dahingehend zu verändern, dass Sie bereits Teil der Organisation und genau an der richtigen Stelle sind. Wenn Sie sich nur ein klein wenig verändern, veranlasst das jeden um Sie herum und in der Firma, sich auch zu verändern, denn die Form des Umfeldes folgt der Veränderung. Das ist ein universelles Gesetz. Sobald Sie Ihre innere Struktur und Ihre Präsenz ändern, passt sich das Universum an Ihre neue Form an und genauso alle Menschen um Sie herum.



Die (R)Evolution hin zu einer neuen Art des Arbeitens beginnt also direkt bei Ihnen. Das bedeutet, sobald Sie beginnen, sich dahingehend zu verändern, dass Sie einen neuen Kontext für eine neue, tragfähige Art des Arbeitens in sich halten und sich entscheiden, dafür zu gehen, dann hat die Veränderung bereits begonnen. Dafür sind 3 entscheidende Komponenten notwendig:

1.    Shiften Sie Ihre Identität
2.    Halten Sie Ihr Zentrum und seien Sie Ihre eigene Autorität
3.    Entdecken Sie Ihre Perle

 
1.    Shiften Sie Ihre Identität
Um zu starten, ist es notwendig, dass Sie, wie oben beschrieben, die Perspektive wechseln. Dabei ist es hilfreich, Ihre alte Job-Identität abzulegen und zu einer neuen Identität zu wechseln. Als Mitarbeiter mit dem Ihnen bisher zugewiesenen Job-Titel bzw. auf der Ihnen zugewiesenen Position können Sie auch nur in dem festgesetzten Rahmen agieren. Shiften Sie Ihre Identität, indem Sie morgens beispielsweise nicht mehr als Sachbearbeiter Rechnungswesen, Key Account Manager oder Leiter Finanzbuchhaltung in die Firma fahren, sondern stattdessen eine Identität wählen, die Sie inspiriert und dem neuen Kontext entspricht. Sie könnten als Brückenbauer, Evolutionsbeschleuniger oder Next Culture Work Pionier in die Firma fahren. Damit befreien Sie sich selbst aus dem vorgegebenen Titel-Konstrukt, das Sie limitiert und nur der sein lässt, der sie sein sollen, um kontrollierbar für die Hierarchie-Verteidiger zu bleiben. Sie wissen, dass Sie größer sind, als das.

2.    Halten Sie Ihr Zentrum und seien Sie Ihre eigene Autorität
Entscheidend für den Aufbau und das Halten eines neuen Arbeitskontextes ist das Halten Ihres eigenen Zentrums. Jeder Mensch hat ein physisches Zentrum, das sich drei fingerbreit unter Ihrem Bauchnabel in der Körpermitte befindet und uns hilft die physische Balance zu halten. Genauso besitzt jeder Mensch ein sogenanntes energetisches Zentrum, das seinen Ursprung in der Größe einer Grapefruit ist und beweglich ist. Wir tendieren dazu, unser energetisches Zentrum schnell an eine andere (Autoritäts-)Person oder Dinge abzugeben. Im Job geben die meisten Mitarbeiter ihr energetisches Zentrum – und damit ihre Kraft und Autorität – beispielsweise an den Chef, den Vorstand, den lauten Kollegen, die E-Mails, das Telefon oder den dringenden Kundentermin ab. Zudem tendiert der Großteil der Menschen dazu, das energetisches Zentrum im Kopf zu haben und sich ständig Gedanken über alles Mögliche zu machen. Das Zentrum abzugeben hat durchaus seine Vorteile. Wenn Sie Ihre Kraft an jemand anderes abgeben, dann müssen Sie keine Verantwortung übernehmen, nicht in Aktion treten, keine Entscheidungen treffen und können weiterhin die bequeme Opferhaltung einnehmen und damit Opfer des Systems oder einer bestimmten Person bleiben. Wenn Sie Ihr Zentrum abgeben, sind Sie für andere ungefährlich, denn Sie verhalten sich angepasst, sind nett und machen das, was andere sagen.

Fakt ist jedoch, dass die Welt SIE braucht, und zwar in Ihrer vollen Kraft, mit Ihrer eigenen Autorität und in Ihrer vollen Präsenz. Das erreichen Sie, wenn Sie im ersten Schritt lernen, sich zu zentrieren. Sie zentrieren sich, indem Sie Ihre bewusste Aufmerksamkeit benutzen, um Ihr energetisches Zentrum zu lokalisieren und es dann mit Ihrer bewussten Absicht auf Ihr physisches Zentrum legen. Sobald physisches und energetisches Zentrum aufeinanderliegen, sind Sie zentriert und in Ihrer Kraft. Das ist etwas völlig anderes, als sich angepasst zu verhalten. Wenn Sie Ihr Zentrum behalten, dann sind Sie in der Lage, für etwas einzustehen, z. B. für einen neuen Arbeitskontext. Wie wollen Sie Veränderung herbeiführen, wenn Sie nicht in Ihrer Kraft sind? Lernen Sie, sich zu zentrieren (als Referenz: eine zentrierte Haltung ist die Ausgangsposition bei einigen Kampfsportarten, wie z. B. Aikido, Judo, Fechten. Aus dieser stabilen, geerdeten Position heraus können Sie sich überall hin bewegen).




Wenn Sie Ihr Zentrum und damit Ihre eigene Autorität halten, passiert bereits (R)Evolution. Sobald Sie zentriert sind, geben Sie Ihr Zentrum nicht mehr an Ihren Schreibtisch, Ihr Handy, Ihre E-Mails oder eine andere Autoritätsperson ab, die gerade durch die Tür kommt. Dann nehmen Sie nicht mehr ungeprüft alles hin, was Ihnen eine Person von vermeintlich höherem Rang sagt. Das kann beängstigend sein, denn wenn Sie Ihre eigene Autorität sind, wen können Sie dann noch beschuldigen, wenn etwas schief läuft…?


3.    Entdecken Sie Ihre Perle
Sie wissen bereits, dass jedes Individuum einzigartig ist. Eine Art auf die jeder Mensch einzigartig ist, ist die sogenannte Perle in jedem. Die Perle ist wie ein Katalysator, der eine Botschaft beinhaltet und sich im Zentrum Ihres Seins befindet. Die Perle ist wie ein Juwel, das Sie bereits mit sich tragen, seit Sie geboren wurden. Sie beinhaltet die Essenz Ihres Wirkens auf der Erde, die Botschaft Ihrer Bestimmung. Um die exakte Botschaft Ihrer Perle entschlüsseln und ins Leben bringen zu können, ist es notwendig, zunächst ausreichend Matrix aufzubauen. Matrix ist die Struktur an der Bewusstsein wachsen kann und sie wird gebildet durch Unterscheidungen, die Ihnen ermöglichen, eine völlig neue Perspektive einzunehmen. Je mehr Matrix Sie haben, desto mehr Bewusstsein können Sie halten und desto eher können Sie dieses Juwel in sich entfalten.

Die Sache ist die: Um an diesen Kern, an diese Perle Ihres Seins heranzukommen, bedarf es einer gewissen Initiation. Wenn Sie keine Initiation durchlaufen und keine Verantwortung für Ihre Aufmerksamkeit, Absicht, Gefühle, Ihre hellen Prinzipien und Schattenprinzipien, etc. übernehmen, dann sind Sie nicht bereit für Ihre Perle. Die moderne Kultur stellt diese Art Initiation nicht zur Verfügung. Sie ist darauf ausgerichtet, die Menschen zu normen, damit sie sich den Regeln der Mainstream Gesellschaft anpassen bzw. fügen und unter ihrem Potential leben.

Der Weg Ihrer Perle ist einzigartig und er führt nicht in Richtung des Mainstream Weges, der lediglich auf materiellen und monetären Erfolg ausgerichtet ist. Ihre Perle bringt Sie auf einen anderen Weg, zu Ihrem wahren Potential, zu Ihrer Inspiration und dem, was Sie hier auf die Erde gebracht hat. Begeben Sie sich auf den Weg! Es wäre nicht hilfreich, Ihnen an dieser Stelle zu sagen, wie Sie Ihre Perle finden, denn die Gefahr ist groß, denn dann würde Ihr Verstand möglicherweise sagen „Ah, ja, verstanden“ und Sie würden die Antwort in Ihrem Verstand als „verstanden“ ablegen, aber nicht weitergehen. Ein Teil von Ihnen weiß, was mit der Perle gemeint ist. Die Einladung lautet daher, forschen Sie diesbezüglich weiter. Begeben Sie sich auf die Suche nach Ihrer Perle.

Allein die beiden erst genannten Schritte – Identitätswechsel und zentriert sein – sorgen für Veränderung in Ihrem Feld und damit in Ihrem Umfeld. Die Menschen in Ihrem Umfeld werden spüren, dass Sie präsenter und kraftvoller sind und nicht mehr einknicken. Arbeiten Sie weiter in diesem bereits veränderten Feld der Organisation. Damit beginnt eine völlig neue Spielwelt. Sie können das! Der top-down Ansatz ist veraltet. Die (R)Evolution beginnt bei Ihnen!

Herzliche (r)evolutionäre Grüße,
Ihre Nicola Nagel


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